"Scream!" mit Katharina Brehl
Shownotes
Katharina Brehl, festes Ensemblemitglied am Staatstheater Kassel und zugleich Horrorfilm-Actrice („Unterwelt – The World Beyond“) probt gemeinsam mit Gastgeber Dominique Schnizer an ihrem neuen Projekt „Welcome to THE BATES Motel“. Das Stück ist eine Hommage an Alfred Hitchcock, die Kasseler Punkband The Bates und deren viel zu früh verstorbenen Sänger Zimbl. In der aktuellen Folge „Scream!“ sprechen Katharina und Dominique über Filme mit garantiertem Gänsehaut-Faktor. Katharina wird bis heute vom unheimlichen „Gonger“ verfolgt – einer ProSieben-Produktion voller Horrorfilm-Anspielungen, in der sogar Bela B als Dorfpolizist auftaucht. Dominique hingegen hat sich für Hitchcocks Klassiker „Psycho“ mit Janet Leigh und Anthony Perkins entschieden. Was die beiden Filme miteinander verbindet, wie sie in die Probenarbeit von Katharina und Dominique hineinwirken und welches wissenswerte und völlig nutzlose Hintergrundwissen über Hitchcock, Katharinas kleinen Bruder sowie Theater, Punk und Grusel dabei ans Licht kommt, erfahrt ihr in der neuen Folge.
Transkript anzeigen
00:00:04: Ja und willkommen zurück zu einer neuen Folge und die heißt heute Scream.
00:00:16: Genauso ist es und meine Gästin ist heute Katharina Brehl.
00:00:21: Ja hallo.
00:00:21: Hey Katharina, mega dass du mit mir diese Sendung machst.
00:00:25: Willkommen sozusagen.
00:00:27: live aus Kassel, weil Katharina und ich machen gerade ein Theaterprojekt hier zusammen.
00:00:31: Genau, Welcome to the Bates Motel.
00:00:34: Welcome to the Bates Motel und wir werden auch später ein bisschen davon erzählen.
00:00:39: Ein bisschen.
00:00:39: Ein bisschen
00:00:40: was
00:00:41: und wir reden über zwei Filme, die auch ein bisschen was mit diesem Projekt zu tun haben.
00:00:48: Der erste Film, den hast du mitgebracht, Katharina, auf den kommen wir nicht gleich.
00:00:52: Oh
00:00:52: ja, Trommelwirbel, Gonga.
00:00:55: Das Böse vergisst
00:00:58: nie.
00:00:58: Nein.
00:00:59: Und wenn das Böse er sagt, dass es nie vergisst, dann könnt ihr euch schon mal sicher sein, es vergisst wirklich nie.
00:01:04: Und der zweite ist ein wenig weniger Obstkur, um nicht zu sagen,
00:01:09: meine
00:01:09: Wahl entspricht mehr dem Filmkanon, nämlich Psycho.
00:01:14: Psycho von Alfred Hitchcock.
00:01:17: Natürlich.
00:01:18: Auch das hat viel mit unserem Theaterprojekt zu tun.
00:01:21: Aber es sind beides Filme, mit denen wir beide viel verbinden.
00:01:25: Und bevor wir jetzt auf deinen Gongakor, Katharina, musst du ein bisschen erzählen, weil du hast ja nicht nur eine große, lange Theatergeschichte für deine jungen Jahre, sondern du hast auch schon den einen oder anderen Horrorstreifen gedreht.
00:01:40: Und da musste jetzt ein bisschen unseren Leuten Lust machen.
00:01:43: Naja, also ich würde jetzt auch mal sagen, Trash-Hoverfilme habe ich getreten.
00:01:48: Ja, das ist schon einmal nichts Verwerfliches.
00:01:53: Und ja, auch hier in Kassel tatsächlich.
00:01:56: Ja.
00:01:57: Ja, also es fing tatsächlich schon in der Schauspielschulzeit
00:02:01: an.
00:02:01: Du warst ja hier in Kassel auch auf der Schauspielschule.
00:02:04: Genau, ja.
00:02:05: Ich war hier und hier gibt es einen ansässigen Regisseur.
00:02:10: Komm, wir wollen Namen hören.
00:02:13: Also
00:02:13: wenn du unbedingt bist.
00:02:14: Ja, hau ihn raus.
00:02:16: Ja, Ralph Kemper.
00:02:17: Und es gibt ja auch immer das fantastische Trash-Film-Festival jedes Jahr.
00:02:22: Hier
00:02:23: in Kassel.
00:02:23: Wann ist das?
00:02:25: Jetzt glaube ich im Juni oder Juli.
00:02:29: Jetzt hast du mich erwischt.
00:02:30: Mist, ja.
00:02:33: Schon verkackt.
00:02:34: Beep.
00:02:37: Das wird dann eine andere völlig fremde, schlimme Schuhe.
00:02:39: Das Trash-Filmfestival Kassel findet am Turm.
00:02:41: Fantastisch.
00:02:42: Das Fantastische, sagt den vollen Namen.
00:02:45: Das
00:02:45: Fantastische Trash Film Festival Kasse.
00:02:48: Und da sind wir so im Sommer.
00:02:50: Ja.
00:02:50: Wie viele Filme kann man das ungefähr sehen?
00:02:52: Oh, das kommt immer drauf an.
00:02:53: Also schon so, zwanzig, dreißig.
00:02:57: Okay.
00:02:57: Also ich habe es auch einmal moderiert.
00:02:59: Ah!
00:03:01: Ja, und da gibt es dann auch immer so einen lustigen Preus und so.
00:03:03: Also, ist ganz schön.
00:03:04: Also, falls jemand ein Trashfilm hat, gerne hier einreichen.
00:03:08: Oder wenn ihr ihn noch nicht habt, ihr habt jetzt bis Sommer Zeit, ihn zu drehen.
00:03:11: Ja, total.
00:03:12: Gerne, glaube ich.
00:03:13: Ralph nimmt die gerne an.
00:03:14: Und ja.
00:03:15: Ach, Ralph macht
00:03:16: das auch, das Festival.
00:03:17: Ja, der macht das.
00:03:18: Er ist
00:03:18: Filmemacher und organisiert dieses Festival.
00:03:20: Und
00:03:20: er ist noch noch Kamera.
00:03:21: Okay, aber jetzt... Nein, erzähl kurz von
00:03:23: Ralph.
00:03:23: Natürlich, das ist doch...
00:03:24: Ja.
00:03:25: Ralph, wenn du jetzt Schluck aufhast.
00:03:30: Das liegt daran, dass wir uns reden.
00:03:32: Also
00:03:35: reif ist Kameramann und Regisseur.
00:03:40: Hat eine große Liebe zu dem ... Genre oder sozusagen zu der Art des Filmes machen.
00:03:45: Ja,
00:03:46: und wohl auch schon ganz lange und hat hier auch eine Pumpband und so.
00:03:49: Ah, das auch noch.
00:03:50: Ja,
00:03:51: okay.
00:03:52: Krass.
00:03:52: Das muss man wirklich
00:03:53: schluckhaft haben.
00:03:54: Ich glaube auch.
00:03:57: Genau, und der hatte mich dann gefragt auch für Unterwelt The World Beyond.
00:04:02: Da haben wir dann auch hier in den Bunkern gedreht, in Kassel.
00:04:05: Also es hat doch immer irgendwie so einen regionalen...
00:04:07: Ja, man kann ja bei Dresch filmen, man kann ja nie weit reisen.
00:04:11: Obwohl, wir waren wirklich ja Teufelschlucht irgendwo bei Eisenacht.
00:04:16: Das war schon ein Außendreh.
00:04:17: Und ich muss ja sagen, ich habe den Film gesehen und ich finde, Ralph, großes Kompliment.
00:04:23: Ich finde, du hast wirklich tolle Atmosphäre geschaffen mit auch diesen geringen Mitteln.
00:04:27: Das muss man auch sagen.
00:04:28: Da knüpfen wir jetzt ein bisschen in die letzte Folge an.
00:04:30: Da war Garen Klug zu Gast, ein Schriftsteller.
00:04:34: Und der hatte von Klaus Lemke, der ja der König des No-Budget-Kinos ist, haben wir uns Paul angeguckt.
00:04:42: Und ich habe über El Mariachi gesprochen von Robert Rodríguez, den da auch so für ... Siebentausend Dollar gemacht hat.
00:04:49: Also, ich find's toll, dass es einfach Leute gibt, die sagen, ich mach einfach das Ding, bevor ich sag, ich mach da die Förderung.
00:04:56: Weil ich finde, solche Filme machen auch Spaß.
00:04:58: Und die sind, finde ich, auch ein wichtiger Beitrag.
00:05:01: Weil was wäre irgendwie sowieso Kunst ohne Begeisterungsfähigkeit?
00:05:05: Ja.
00:05:06: So.
00:05:06: Ja.
00:05:07: Also, okay.
00:05:08: Der Bunker, der Words Beyond.
00:05:10: Nein, wie heißt der Film?
00:05:11: Unterwelt.
00:05:11: Unterwelt.
00:05:12: The World Beyond.
00:05:14: Ja.
00:05:14: Da haben wir dann gedreht und dann durfte ich auch eine größere Rolle spielen und das war sehr spannend.
00:05:18: Und
00:05:19: du spielst doch ganz international so zuvor, ne?
00:05:22: Ja,
00:05:22: richtig.
00:05:25: Auf Englisch?
00:05:26: Ja.
00:05:27: Also, es ist ja auch so das... Also, ich weiß ja gar nicht, ob ich jetzt spoiler
00:05:32: ich das so.
00:05:33: Aber ich sage nur, Leute, ihr könnt jetzt auf Pause machen.
00:05:35: Ihr könnt auf Amazon Prime gehen.
00:05:37: Da habe ich den mir auch geliehen.
00:05:38: Ich
00:05:39: kann mit ihnen für wirklich das nichts... Für den kleinen Betrag von dreieinundundneunzig kann man sich den leiden.
00:05:45: Und man kann sich sowieso vor zum Lust machen, von Herrn Camper auch noch seinen Kursfilm angucken, den er ein paar Jahre vorher auch mit dir gedreht hat.
00:05:55: Den gibt's kostenlos da.
00:05:56: Ja, da spielst du auch mit.
00:05:57: Katharina guckt mich ganz überrascht an.
00:06:00: So, so, jedenfalls sieht sie dir sehr ähnlich.
00:06:03: Also,
00:06:03: ich spiel, ja, tatsächlich, bisher, also, ja, spiel ich.
00:06:07: in den Film immer mit bei Ralf.
00:06:09: Ja.
00:06:11: Wie habt ihr denn schon gedreht?
00:06:12: Naja, also jetzt, also tatsächlich ja den Kurzfilm, Unterwelt, dann der Spiegel.
00:06:19: Und jetzt es frisst.
00:06:22: Ah.
00:06:22: Ja.
00:06:23: Ja, eigentlich hier ist es überall.
00:06:25: Und ein paar Musikvideos haben wir auch noch gemacht.
00:06:29: Also, es macht immer Spaß.
00:06:30: Man merkt tatsächlich, dieses Low Budget, da ist halt so viel Leidenschaft.
00:06:33: Das sind wirklich auch dann so viele Leute.
00:06:34: Also jetzt waren ja auch so irgendwie so ... ... aber die machen das auch freiwillig.
00:06:39: Das ist so ... Ja, geil.
00:06:41: Alle bringen was mit, alle bringen sich ein.
00:06:43: Das ist total schön, irgendwie diese Atmosphäre.
00:06:45: Ist auch nicht so angespannt, wieso.
00:06:47: Der hat ein Brot mit mir.
00:06:51: Also ich sag mal so, man wird
00:06:52: weniger unterbrochen.
00:06:53: Ja, gut.
00:06:54: Ja, gut.
00:06:55: Ja, gut.
00:06:55: Ich finde, ja, ja... Ja, aber man dürfte halt nicht immer aufhören zu spielen, wenn ich sage, toll, toll, toll, sensationell.
00:07:02: Gänsehaut meinst du, Gänsehaut.
00:07:04: Gänsehaut,
00:07:05: genau.
00:07:06: Das ist nämlich Katharina Spruch, Gänsehaut.
00:07:09: Und jetzt gehen wir auf Gänsehaut, weil wir können gerne noch weiter, aber später werden wir deine weiteren filmischen Abenteuer sprechen.
00:07:17: Aber wir haben heute gesagt, er heißt Scream, weil ja unser Theaterstück... Also ich um die Band Debates drehe, aber natürlich auch ein bisschen was von einem Grußelschore oder von einem Albtraum hat, haben wir gesagt, okay, welcher Film, Katharina, hat dir richtig Angst gemacht
00:07:37: und
00:07:38: du hast nämlich einen wunderbaren Film mitgebracht und da hören wir jetzt kurz rein.
00:08:02: Du sehr vergisst nie.
00:08:14: Wie um alles in der Welt.
00:08:16: Hast du diesen Film gesehen, Katharina?
00:08:19: Also, das war Jahre her, ich weiß gar nicht, es ist auch so eine Eigenproduktion gewesen von ProSieben.
00:08:24: Genau,
00:08:24: eine ProSieben-Eigenproduktion.
00:08:26: Ja,
00:08:26: und ich weiß ... Was ist das, ein Acht?
00:08:29: Das ist so in der Schule, ich weiß doch alle so, oh, da kommt jetzt ein Horrorfilm und den gucken wir auf jeden Fall und dem müssen wir sehen.
00:08:35: Warum auch immer?
00:08:37: Und dann war es meine Freundin, also die eine durfte jetzt nicht bei mir schlafen und so.
00:08:41: Und da war es so, dass ich abends in meinem ... Einzvierziger Bett.
00:08:46: Und am Dachsass.
00:08:47: Und man muss halt
00:08:48: aber auch sagen... Kannst du sagen, wie alt warst du da?
00:08:50: Nur, dass wir wissen wegen Jugendschutzen so?
00:08:52: Ui,
00:08:52: jetzt ist die Matte.
00:08:54: Jetzt kommt's, warte mal.
00:08:55: Ähm...
00:08:56: Aber ich wollte nicht... Sechzehn.
00:08:58: Ja, okay, das geht.
00:09:00: Und alle in der Schule, denen müssen wir sehen.
00:09:02: Ja, ich glaube, jetzt wird es nämlich problematisch, weil ...
00:09:05: Ja, ja.
00:09:05: In der Zeit ...
00:09:07: Ja, mein Bruder und meine Schwester haben da Schuhen ganz oft bei mir geschlafen und es war halt dann immer so,
00:09:13: ja ... Die aber kleiner waren,
00:09:15: die
00:09:15: sich daraus.
00:09:16: Wie alt waren die?
00:09:17: Na ja, also zehn Jahre Unterschiede habe ich mit meinem Bruder.
00:09:21: Also, mein Bruder war sechs.
00:09:23: War
00:09:23: sechs?
00:09:23: Okay, und deine Schwester?
00:09:26: Nein, neun war die schon.
00:09:28: Aber mein Bruder natürlich.
00:09:33: Ach, Hina, Hina, bitte, ich will mitgucken.
00:09:36: Nein, Tommy, der Film ist nicht für dich.
00:09:38: Geh runter.
00:09:39: Nein, ah, bitte, ich bin alt genug, bitte, bitte.
00:09:45: Und dann dachte ich, ich komm gut.
00:09:47: Das soll ihm ein Lehre sein, weil wir haben es auch, glaub ich, in der Familie mit so Momenten.
00:09:53: Traumatschenmomenten.
00:09:54: Wieso?
00:09:55: Na ja, meine Mutter hat das irgendwie so vor Jahren auch schon mal gemacht.
00:10:00: Ich hab immer nachts noch Fernsehen geschaut und dann umgeschaltet und noch jeden Fall ... Ja, kam dann irgendwie so irgendwelche Horrorfilme oder irgendwelche Schmudelsachen, so wahre Liebe oder
00:10:12: so was.
00:10:13: Wenn meine Mutter dann auf der Couch ist, die meistens eingestanden und dann doch wach geworden ist, hab ich schnell umgeschaltet.
00:10:18: Und dann hab ich gesagt, wenn sie mich gefragt hat, und, was hast du denn geguckt?
00:10:23: Hina, und hab ich immer gesagt, ja, Nachrichten.
00:10:26: Ich hab
00:10:26: immer gesagt Nachrichten.
00:10:27: Und mit mich einmal vor, da war ich fünf, ja, man muss auch sagen fünf.
00:10:32: Ja, okay.
00:10:33: Fünf, und auf jeden Fall, meine Mutter ist wach geworden.
00:10:36: Und es war dann so, was guckst du denn da?
00:10:38: Und da ist gerade auf RTL zwei, das weiß ich noch, Candyman gelaufen.
00:10:43: Oh, yeah.
00:10:45: Und ich hab wieder umgeschaltet und meine Mutter so, ich glaub, da wollte sich dann halt auch so ein Spaß ausmachen.
00:10:50: Ich so, ja, schalt mal zurück.
00:10:51: Sind das für Nachrichten.
00:10:53: Und dann haben wir tatsächlich zusammen diesen Film so ein bisschen geguckt.
00:10:57: Candyman.
00:10:58: Candyman, ja.
00:11:00: Darf ich nur ganz kurz ... Wir können jetzt ... Deine Mutter lade ich auch mal in die Sendung ein.
00:11:05: Die freut sich.
00:11:07: Wie
00:11:07: kann das sein, dass ein Kind fünf Jahre alt ist?
00:11:13: Aber Candyman lief nicht im Nachmittagsprogramm, dass die da auf dem Sofa schläft und du da nachts sitzt und das fünfjährige Fernseher rumzept.
00:11:23: Na ja,
00:11:23: man muss sagen,
00:11:24: ja, also wir waren ja alleine mal mit Mama und ich damals, und sie hat mich immer nach ihrer Schicht.
00:11:30: Ah, okay.
00:11:30: Also sie hat lange gearbeitet, in einem Restaurant, genau.
00:11:33: Ja,
00:11:33: hartes Sozial-Drama-Restaurant, dass ich ein Schlesse
00:11:36: gewissen krieg.
00:11:37: Wie kannst du meine Mutter?
00:11:39: Halt, hier ist der Schnitt.
00:11:41: Wie auch immer auf jeden Fall.
00:11:43: Es hat ja sich so, dass wir nachts, deswegen kann ich auch überall einschaffen.
00:11:46: Also die hat mich dann immer mitgehalten.
00:11:47: Und dann war es halt so, okay, dann dürfte ich auch immer mit Fernsehen einschlafen.
00:11:50: Und wir waren dann immer so am Kuschel und so.
00:11:52: Und ja, immer nachts, auf jeden Fall, war ich dann von meiner Mutter, von meiner Oma, hat sie mich abgeholt.
00:11:59: Und dann war das, durfte ich immer noch so ein bisschen fernsehen, gerade am Wochenende.
00:12:04: Das
00:12:04: war ja auch eher am Wochenende, man muss auch sagen, es ist jetzt nicht hier so.
00:12:07: Also das war, weil das so auch ein bisschen die Mutter-Tochter-Zeit war.
00:12:10: Ja.
00:12:11: Okay, okay.
00:12:12: Na gut, okay.
00:12:13: Frau Brehl, Sie können Ihre Tochter behalten.
00:12:15: Sie dürfen Sie weiterzuweidachten.
00:12:16: Sie
00:12:16: heißt jetzt Ritter, Sie heißt jetzt Ritter.
00:12:17: Frau Ritter, Entschuldigung.
00:12:18: Frau Ritter, Frau Ritter.
00:12:22: Okay.
00:12:22: Und dann hast du Candyman.
00:12:24: Da haben wir uns nämlich auch im Vorgespräch unterhalten.
00:12:28: Du hast einen anderen Candyman gesehen als ich.
00:12:31: Du sprichst immer vom Remake und ich spreche vom Original.
00:12:34: Ich mein immer mit Regina Matzen und Toni Trott.
00:12:37: Ich auch.
00:12:38: Das ist ja das genau, weil das ist der Moment, der kam mir jetzt auch.
00:12:43: Als du mich gefragt hast.
00:12:45: Dann weiß ich noch, ich guck mir jetzt noch mal den Trailer an.
00:12:48: Und sie macht, sie sagt, nämlich den Satz, der bei mir so hängen geblieben ist als Kind.
00:12:55: Trevor, hast du Angst vor mir?
00:12:59: Ah!
00:12:59: Das ist
00:13:00: es.
00:13:01: Und dann ist sie da so entdeckt und ja, er sticht immer.
00:13:04: Ah, super.
00:13:06: So, liebe Hörerinnen, wir haben uns nicht auf Candyman geeinigt, weil ich immer dachte, dass Katharina vom Remake spricht.
00:13:13: Und ich mir dachte, da müssen wir doch das Original nehmen.
00:13:16: Jetzt, Christina, jetzt haben wir Konga an der Backe.
00:13:19: Aber das
00:13:20: ist wirklich lustig, weil ich habe den auf YouTube gesehen.
00:13:23: Und er hat mir echt Spaß gemacht, muss
00:13:25: ich sagen.
00:13:26: Ich hab ihn auch wieder gesehen.
00:13:29: Ich hab mich so erschrocken wieder.
00:13:30: Es gibt einfach Momente, die sind einfach sehr gut in dem Film.
00:13:36: Ich weiß noch, mit meinem Bruder, wir saßen da wirklich so zusammen
00:13:38: gekauert.
00:13:39: Ja, du warst sechzehn, er war sechs.
00:13:41: Genau, also, zwanzig auf fünfzehn.
00:13:43: Es ist die ProSieben-Premiere.
00:13:45: Der ProSieben-Film
00:13:46: ist da.
00:13:49: Ja, ich weiß gar nicht, ob es Sanzir-Fünfzehn oder sogar noch später war.
00:13:51: Das weiß ich nicht
00:13:52: mehr.
00:13:52: Okay, Leute, bevor... Eine Sanzir-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn-Fünfzehn Zwanzig Uhr, fünfzehn, Kaderina.
00:14:23: Oh,
00:14:23: zwanzig Uhr, fünfzehn.
00:14:25: Es hätte trotzdem nicht laufen sollen, so viel.
00:14:27: Ja,
00:14:27: also tatsächlich, also für den fünf habe ich jetzt nicht gedacht.
00:14:30: Ja.
00:14:31: Oh Gott, nee, das war natürlich viel dunkler und viel später.
00:14:35: Natürlich.
00:14:35: Auch so aus dem Gefühl.
00:14:36: Natürlich,
00:14:38: natürlich.
00:14:39: Also, dein Bruder sagt, bitte, bitte, ich möchte mitgucken.
00:14:43: Ja.
00:14:44: Und dann hast du gesagt, komm rein.
00:14:46: Genau.
00:14:46: Kuscheln wir uns zusammen, gucken wir auch.
00:14:48: Okay.
00:14:49: Ja, und dann haben wir diesen Film geschaut und es fing dann schon an zu nebeln und auch an einem Spielplatz und ...
00:14:56: Ja, aus welchem Film, Freund, das kenn ich noch mal den Spielplatz.
00:15:01: Eins, zwei, Freddy, come to buy.
00:15:06: Es ist eigentlich ein Best of dieser Film.
00:15:09: Ja, aber ... Nein, es macht Spaß.
00:15:11: Das hab ich so noch nie gesehen.
00:15:13: Ja, es macht total Spaß.
00:15:14: Und vor allem ... Und da finde ich, müssen wir drüber reden, weil das ist ja immer, das finde ich, das Interessante über Filme zu reden, weil du hast ja ganz konkretes Erlebnis.
00:15:24: Und das macht, ist ja noch mal gruseliger, wenn du deinem Bruder dabei ist, der sechs ist, der nun wirklich gar nicht, also für den, dass er die Realität ist, was da auf diesem Bildschirm abläuft.
00:15:35: Ja, also es war dann auch so, dass man zum Beispiel, ich habe dann schon so die... Augen.
00:15:40: Das ist auch so blöd eigentlich.
00:15:42: Das habe ich jetzt erst gehört, dass man ja eigentlich die Ohren zuhalten muss, wegen der Musik, die ja so gruselig ist.
00:15:46: Und natürlich hatten wir immer die Augen.
00:15:47: Also ich hatte ihn ja dann auch so im Arm und dann hatten wir noch so die Augen
00:15:50: zu.
00:15:51: Aber man hat selber geschrien.
00:15:53: Ich habe selber geschrien.
00:15:54: Es gab so drei Momente, wo ich so ... und dann hat er mitgeschrien und so saßen wir also dann da im Bett und es war
00:15:59: dann so.
00:16:00: Und irgendwo, Jahrzehnte später, sitzt der Bruder von Katharina in einer Heilanstalt und guckt auf den Kommandsee und sagt, bitte, Katharina, mach den Fernseher aus.
00:16:11: Bitte, Katharina, mach den Fernseher aus.
00:16:14: Das ist zum Glück nicht so.
00:16:15: Aber tatsächlich immer noch, wenn wir über Horrorfilme oder über Huesel sprechen, sagt er immer, oh, Hina, da hast du mir so eine Angst gemacht.
00:16:24: Ich weiß, vor Jahren wollten wir ihn auch zusammen gucken, als er achtzehn wurde.
00:16:27: Mein Bruder ist jetzt dreiundzwanzig.
00:16:30: Ich wollte ihm unbedingt diese Idee vor dich schenken, weil es für ihn so ein Moment war.
00:16:34: Ja, was du damit mir gemacht hast.
00:16:37: Oh nein, ich hab mich ja selber
00:16:38: so gekuselt.
00:16:39: Natürlich, ja
00:16:41: klar.
00:16:41: Ich war ja froh, dass er auch da war, dass ich den nicht allein geguckt habe, muss ich ja auch sagen.
00:16:47: Auch das.
00:16:47: im Nachhinein muss man ja schon sagen, dass noch jemand, der noch mehr Angst
00:16:53: hat.
00:16:54: Ach Gott, ganz böse.
00:16:57: So, Leute, und jetzt fragt ihr euch natürlich, was ist das für ein Hammerfilm, worum geht's da?
00:17:02: Wir versuchen es mal kurz zusammenzufassen, Katharine und ich.
00:17:06: Ich fang mal an.
00:17:07: Es spielt die erste Szene in Altbrunnenstedt.
00:17:10: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:11: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:12: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:12: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:13: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:13: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:14: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:15: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:15: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:16: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:18: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:18: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:19: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:20: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:21: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:21: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:22: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:24: Ein Brunnenstedt, ja.
00:17:25: Ein.
00:17:27: Und der läuft ins Watt hinaus und dann kommt diese Stimme, dass eben Gonger wiederkommen.
00:17:33: Und dann haben wir den Sprung in die damalige Gegenwart von dem Jahr.
00:17:37: Ja, was halt noch auch vorhin wichtig war, dass man auch, man sieht den Ball, den Rupel.
00:17:42: Und man sieht aber dann auch noch ein ganz altes Herrenhaus mit einem, genau, und da ist, ich glaube, die Haushälterin, die ist... Die hängt da auf jeden Fall.
00:17:55: Und dann sieht man das Kind, was dann da ist, das Kleine, was schreit, so.
00:18:00: Und dann sieht man das im Watt.
00:18:01: Und dann kommen wir zum ... Jetzt, also, im August.
00:18:06: Genau, genau, mit einem traumatisierten Brelbruder im Bett.
00:18:12: Und so geht ja schon gut los.
00:18:15: Genau, und wir sehen... Der Autofahrt, ja.
00:18:17: Genau, ein Autofahrt, einen jungen Schauspieler, der inzwischen einer der Hauptbergretter im ZDF ist, wie übrigens.
00:18:23: So, ich seh da im Sicht an das... Ja, ich hab's auch nicht gesehen, aber ich hab, er kam mir sofort bekannt vor.
00:18:30: Natürlich, weil ich sehe immer den Trailer, der macht den Bergretter im ZDF.
00:18:34: Und der kommt zurück in sein Heimatdorf in dieses Haus.
00:18:39: Ja, und das ist irgendwo auf jeden Fall am Meer.
00:18:41: Genau, Nordsee.
00:18:43: Hamburg, haha, war das Kennzeichen.
00:18:44: Richtig, genau.
00:18:45: Das habe
00:18:46: ich mir auch noch gemerkt, wenn man dieses kleine Flitzeauto da sieht, genau, und kommt und möchte dieses alte Herrenhaus, wo sein Familienhaus ...
00:18:53: ... seine Eltern gestorben sind.
00:18:54: Genau,
00:18:55: da sind sie im Keller, weil ... ja, ich weiß nicht, ich darf mir das ...
00:18:59: Ja, man darf alles.
00:19:00: Okay, ja, weil er ... Angst auch vom Dunkeln hatte
00:19:03: als Kind.
00:19:04: Also war es schon auch.
00:19:07: Und hat seine Eltern nicht retten können.
00:19:10: Ja, es geht schon gut los und er überfährt fast seine Jugendliebe auch noch auf den Weg ins Dorf.
00:19:17: Helmer.
00:19:19: Und dadurch, dass er aber zurückkommt und seine Jugendfreunde, seine Jugendfreunde wieder trifft, hilft er, dass der Gonger zurückkehrt.
00:19:29: Genau, also dass die Prophezeiung sich ... Einlöst und auf einmal alle wieder da sind, die ja wohl, also das ist die zweite Generation.
00:19:39: Genau, wir haben sie im Teaser gehört.
00:19:42: Großeltern,
00:19:44: müssen da wohl dann irgendwie
00:19:46: was mit diesem Jungen angestellt haben.
00:19:50: Genau, und jetzt ist es wirklich lustig, weil ich dachte mir, pro sieben hat sich einfach nur diesen Conga ausgedacht.
00:19:56: Aber das gibt es wirklich in North Frisischen, also es gibt wirklich so von Sylt und einem rum, die sagen, wusstest du das, dass es wirklich die Gonga gibt?
00:20:04: Nee, das ist nicht das, oh Gott.
00:20:05: Wenn das jetzt noch mein Bruder weiß.
00:20:07: Ja, die dürfen das nicht
00:20:08: sagen.
00:20:08: Du darfst ihm nicht diese Sendung empfehlen, Katharina.
00:20:10: Du hast nie irgendwas mit Filmen unseres Länsen-Auftritt gehabt.
00:20:15: Und zwar ist es so, dass... Auf Sylt und Amrum sich erzählt wird, dass im Frühjahr dann so Seeleute, wenn ihr auf See blieben, dass sie zurück kamen.
00:20:23: Und wenn du plötzlich so Salzwasser oder Sand in ein Bett hast, dann war der in der Nacht bei dir und hat sich zu dir gelegt.
00:20:30: Und von ProSieben kommt nur, dass der Gonger sich rächt und dass der zwei Generationen überspringt.
00:20:35: Das hat ProSieben dann ...
00:20:37: Ja, und
00:20:37: wenn man also
00:20:38: berührt, also er muss wohl berühren, dieser Poltergeist
00:20:42: oder so, muss
00:20:44: jemand berühren?
00:20:45: Und dann ist er hinfällig.
00:20:47: Genau,
00:20:47: dann ist er hinfällig.
00:20:48: Und dann ist es nämlich auch so, irgendwie, dass die Symptome sind dann wohl.
00:20:53: Also, genau, dass sie fast ertrunken sind, aber der Körper und das alles ist nicht.
00:20:59: An Land,
00:21:00: genau.
00:21:01: Weil, lustigerweise, in diesem kleinen nordfriesischen Dorf ist Bella B, der Dorfpolizist, von der Gripwo.
00:21:08: Und der findet nämlich die erste Leiche und der geht dann gleich zu unserem jungen
00:21:12: Helden
00:21:14: und... eben auf diesem bewussten Spielplatz und sagt so, ja, also ich kann ja noch nix nachweisen, aber sie sind auf jeden Fall, er ist wie am Land erdrungen können.
00:21:26: Und dann denkt man, oh mein Gott.
00:21:29: Ja, genau, jedenfalls einer nach dem anderen wird abgemurxt.
00:21:33: Genau, und die träumen dann immer.
00:21:34: Und
00:21:35: also ist es ein bisschen, die bei,
00:21:36: auch so...
00:21:37: Nightmare on Elm Street.
00:21:38: Ja, oder Feinde Destination.
00:21:40: Feinde Destination.
00:21:40: Also immer diese Vision, aber die haben immer diese Freundeskreis.
00:21:45: Die träumen immer von jemand anderem.
00:21:46: Genau.
00:21:47: Und die Person, von der man träumt, die ist in Gefahr jetzt.
00:21:49: Genau.
00:21:51: Und ja, so spitzt sich das zu.
00:21:55: Der erste am Spielplatz, wie gesagt, das war dann, glaub ich, auch schon der KO-Schlag für meinen Bruder.
00:21:59: Ja.
00:22:00: Der dann schon so ... Spielplatz war dann wirklich auch so ein Thema,
00:22:04: glaub ich.
00:22:05: Ist ja nicht mal am Spielplatz nachher gegangen.
00:22:07: Die ersten
00:22:07: zwei Wochen, ich bin dann immer mitgegangen.
00:22:09: Das war dann aber auch wirklich so.
00:22:11: Ab Dunkelheit.
00:22:12: Und ich meine, es ist ja im Januar lief das, und da war ja auch Nebel.
00:22:16: Ich muss ja auch sagen, diese Bilder im Bett, weiß ich noch, dieser ganze Nebel und dann
00:22:20: so, oh nein.
00:22:22: So viel Nebel.
00:22:25: Ja, das war wirklich so auf jeden
00:22:29: Fall.
00:22:30: Ja, das ist auch wirklich lustig, weil Eike, den es auf dem Spielplatz erwischt, der hat, glaube ich, auch nur die Funktion meines Erachtens, damit es einen gibt, der als erstes dran ist.
00:22:39: Ich
00:22:40: meine, die treffen sich ja doch alles am Anfang in dieser Kneipe dann.
00:22:44: Genau.
00:22:45: Und du merkst, dass alle so eine Kontur haben, ein Jazzfigur.
00:22:48: So ein bisschen eine Geschichte.
00:22:50: Eikert einfach einen roten Pulli.
00:22:52: und sagt dann so,
00:22:53: hallo.
00:22:54: So ein Chiller ist es ja.
00:22:55: Ja, so ein Chiller.
00:22:56: Der Kifft.
00:22:57: Ja, genau, der Kifft.
00:22:59: Der ist so, oh ja, das Leben ist so ganz leicht und auch, nee, nee, da ist doch gar nichts.
00:23:04: Ihr bildet euch das ein und so.
00:23:06: Ich geh mal kiffen und dann fährt er auf diesem Spielplatz oder geht auf diesen Spielplatz.
00:23:11: Ich glaub, er fährt hin.
00:23:12: Ja, genau, mit seinem Bus, ja.
00:23:13: Genau.
00:23:14: Und dann rufen sie ihn an, weil jemand das ja geträumt hat, dass er ihn erwischt.
00:23:18: Und dann hat er natürlich lustigerweise, weil es ist ja wahnsinnig viel in dem Film, Einfach geklaut und so getan so, das merken die Leute nicht.
00:23:26: Daran gehen sie aber offensiv mal mit.
00:23:27: Er hat halt Halloween, das Thema.
00:23:29: Ja, genau, das ist er.
00:23:31: Ist ganz gut, das fand ich ganz gut.
00:23:35: Ja, der ist dann tot.
00:23:36: Und dann?
00:23:37: Mhm,
00:23:38: dann sind die anderen auch in größter Gefahr.
00:23:41: Und also, Helma, man muss ja auch sagen, die weiß schon von Anfang an irgendwie, okay, es gibt diesen Fluch.
00:23:47: Also, dieser Freund in diesem ... Ja, die weiß voll Bescheid.
00:23:51: Genau, die weiß voll Bescheid und ihre Mama, die dann auch im Haus, das muss ich auch sagen, so ein Riesenalter hat, wo sie immer am Beten
00:23:59: ist.
00:23:59: Permanent am Beten.
00:24:00: Das ist übrigens, da musste ich sofort natürlich an Carrie denken, weil Carrie's Mutter ja so eine christliche Fanatik-Gerene sie den ganzen Tag betet.
00:24:08: So, da würde ich mal vermuten,
00:24:10: kommt nichts mehr
00:24:11: aufs Leben her.
00:24:12: Das ist wirklich lustig, weil man wirklich irgendwann, also Leute, wenn ihr euch eine Akkulvergiftung geben wollt, Dann alle Horrorfilm-Fans immer ein Kläschen schnappen für eine Anspielung.
00:24:23: Mitkriegt, so.
00:24:24: Ich garantiere Blutvergiftung.
00:24:28: Nein, ist super.
00:24:28: Ja, genau.
00:24:29: Die beten die ganze Zeit und sagt immer so.
00:24:32: Die Mutter sagt immer so zu Helm.
00:24:33: Es gibt keine Gonger, so dass man sagt... Natürlich gibt es Gonga, wenn
00:24:38: du es nun sagst,
00:24:39: ja, sag doch, Mensch!
00:24:41: Und sie arbeitet ja auch in der Bibliothek, die er dann später am Ende noch ganz... Sehr
00:24:45: wichtig wird.
00:24:47: Ja, weil das Ding ist, Philipp sagt irgendwann einmal ein Lieblingssatz in dem Film, weil Helma hat dann irgendwann keine Lust mehr und dann sagt er zu ihr, nee, sie sagt zu ihm, zu Philipp, Philipp, du musst mir helfen, das Geheimnis des Gongas zu lösen.
00:25:00: Das ist absolut, Helme ist da voll dabei.
00:25:03: Und dann gehen die nämlich recherchieren in die Bibliothek.
00:25:05: Und eben bei ihren Großeltern beginnen sie zu recherchieren, weil sie wissen, dass der Gonger ja eine Generation überspringt.
00:25:12: Und tatsächlich bei dem Opa von der Erste, der gestorben
00:25:15: ist.
00:25:16: Von dem Kippa Eike, ja.
00:25:18: Von dem Kippa Eike, ja.
00:25:18: Ja.
00:25:19: Also da suchen sie ja dann auch schon.
00:25:22: Genau, weil er hat auch die alten Zeitungen von damals.
00:25:25: Bild.
00:25:26: Bilder.
00:25:27: alle auch drauf sind alle opies
00:25:30: als kinder mit dem gonga genau wo man da schon in diese richtung hinweise hat.
00:25:39: absolut absolut also jedenfalls trotzdem muss ich sagen billabee hat meinen lieblingssatz mit.
00:25:47: es sieht so aus als wäre mitten an Land ertrunken.
00:25:51: Das finde ich schon mal ein geiler Samstag.
00:25:53: Und ich mag ja auch, da haben wir zum Beispiel, weiß ich noch, im Bett dann drüber gelacht, weil immer, wenn dieser Gonga kam, um jemanden zu töten, dann macht es immer so ... und du hattest so ... Fußabdrücke,
00:26:07: natürlich.
00:26:07: Ja, Nasse, ja.
00:26:08: Nasse.
00:26:09: Und das war so ... Und dann natürlich gibt es dieser Aufnahme auf der Toilette dahin, der dann groß muss und Wasser läuft.
00:26:17: Also, das war auch ganz ... Das ist cool gemacht
00:26:18: für mich, diese Traumsequenz,
00:26:20: wo man dann erst mal ... Ach, ist doch nicht gar nicht echt, ist noch gar nicht passiert.
00:26:24: Ja,
00:26:24: genau.
00:26:25: Aber dann so.
00:26:26: Und dann kommt genau die Szene noch einmal in der Realität.
00:26:29: Das finde ich auch.
00:26:30: Das war ein guter Moose.
00:26:31: Aber ist das bei Final Destination nicht so firm?
00:26:35: Ist das da von dort geklaut?
00:26:36: Oder ist es gar eine eigene Idee?
00:26:38: Nein, das ist
00:26:39: da nicht geklaut.
00:26:40: Keine Ahnung,
00:26:41: das weiß ich nicht.
00:26:43: Okay, okay.
00:26:44: Das finde ich wirklich auch gut, dass immer wieder Szenen ... Und dann kam es noch mal in der Realität.
00:26:54: Ja, aber diese Plitsch-Plitsch, da haben wir uns immer, da hat er dann so ein bisschen gelacht.
00:26:59: Wir haben auch immer versucht, weil es gibt ja auch, es war ja immer Pause.
00:27:02: Wir haben
00:27:03: ja auch nicht
00:27:03: durch.
00:27:05: Das war dann halt tatsächlich so, dass sie dann so ... Nein, wir gucken nicht weiter, fernseh aus.
00:27:11: Komm, wir spielen irgendwie UNO.
00:27:12: Und dann so nach drei Minuten, ah nee.
00:27:16: Komm, wir gucken doch weiter.
00:27:17: Wir konnten auch gar nicht auffahren.
00:27:19: Wir wussten ja, okay, eigentlich ist es
00:27:21: nicht
00:27:22: cool, auch nach dem, wir wollten aber dann wissen, wie wird der denn jetzt da am Spielplatz so?
00:27:27: Wir müssen das jetzt sehen.
00:27:29: Das war ja dann auch immer, jedes Mal die Werbeunterbrechung.
00:27:32: Und dann schaltet man wieder ein, und man denkt, ah, jetzt haben wir schon was verpasst.
00:27:35: Und das geht dann trotzdem noch so lang.
00:27:37: Ich weiß nicht, das war immer so.
00:27:38: Dann haben wir uns noch so was... Ich war auch unterm Dach und da musste man so zwei Etagen nach unten.
00:27:45: Oh Gott,
00:27:46: um aufs
00:27:46: Klo zu gehen
00:27:47: oder was?
00:27:47: Ja, aber Toilette, das war ein ganzes Problem.
00:27:50: Wir waren so aufgeregt, aber es war dann eher so, wir haben irgendwann auch so angefangen zu kauen.
00:27:54: Also ich weiß nicht, wir haben uns Chips dann geholt, um irgendwie uns da
00:27:59: so ... Diese Spannung abzukriegen,
00:28:01: ja klar.
00:28:02: Und auch zu gucken, es ist alles noch da.
00:28:04: Die Mama sitzt ... Hunden, die Oma ist da und so.
00:28:07: Also, so
00:28:07: ein bisschen ... Also, die waren eh welche zu Hause.
00:28:10: Ja, aber die waren halt unten.
00:28:12: Und die durften halt auch nicht ... Die durften sich auch nicht ... ... diesen Ärger bekommen, hätte ich jetzt gesagt.
00:28:16: Guck mal,
00:28:17: ne?
00:28:18: Du hättest einfach zu deiner Mutter sagen können, so ... Mama, Candyman?
00:28:22: Ja.
00:28:23: Das
00:28:23: war tatsächlich, das sind ein paar Jahre in der Sendung.
00:28:25: Aber das war ja dann auch so.
00:28:26: Das war ja dann irgendwann nach ... Ja, das war ja so.
00:28:30: Dann der Tommy wieder gesagt, ja, und das, was du mit mir da war, ich so, ja.
00:28:34: Das hab ich von der Mama.
00:28:35: Hier, da sitzt sie.
00:28:37: Schwarze
00:28:37: Pädagogik, schwarze Pädagogik.
00:28:40: Das macht dir, das ist ganz böse.
00:28:43: Na
00:28:44: ja, aber ich hab dann ...
00:28:45: Ja.
00:28:46: Nein, sag.
00:28:46: Ich hab tatsächlich, weil meine Mutter, der Unterschied von meiner Mutter zu mir ... War ja dann schon, ich hab das ja nicht so ... Also, dieser Schreckmoment war ja, nach Candyman, eine Woche später war meine Mutter eher auf dem Spielplatz.
00:29:02: Ich war hier fünf.
00:29:03: Wir haben so zusammengeschaukelt auf der Schauke.
00:29:06: Ja, oh ja.
00:29:07: Und auf einmal sagt sie aus dem Nichts.
00:29:10: Trevor, hast du Angst vor mir?
00:29:12: Nein.
00:29:13: Auf einmal liess ich los.
00:29:15: Ich war wirklich wie so ... Also, das war ... Ich war ... In den Schockstarren war das.
00:29:21: Und ich bin einfach diese Schauke runtergefallen.
00:29:25: Das war total lustig im Nachhinein.
00:29:28: Aber in dem Moment war wirklich so ... Oh nein, kommt das wieder.
00:29:32: Und das habe ich ja nicht mit meinem Bruder gemacht.
00:29:33: Ich habe dann eher gedacht, ich habe sonst nichts gewissen nach diesem Film gehabt.
00:29:38: Der durfte immer neben mir schlafen und es war auch gar kein Problem.
00:29:41: Irgendwie, ich bin mit ihm zum Spielplatz und so.
00:29:43: Ich habe ihn sogar immer mitgenommen, wo ich auch keinen Bock hatte auf ihn.
00:29:46: Man muss ja auch sagen.
00:29:48: Das ist ja ein geilerer Bruder, ja.
00:29:50: Ja.
00:29:50: Ich habe ihn ja dann immer mit, also erst mal, ne Zeit, vielleicht zwei Wochen.
00:29:55: Ja.
00:29:56: Es reicht
00:29:56: auch.
00:29:57: Irgendwas.
00:29:57: Interessant.
00:29:58: Aber ich finde auch krass, dass deine Mutter das mit dir macht.
00:30:01: Trevor, hast du Angst?
00:30:03: Ja, sie wollte ...
00:30:05: Ja, weil ...
00:30:06: Danach
00:30:06: hab ich auch, muss ich sagen, bei so Filmen hab ich umgeschaltet.
00:30:09: Also, es hat ja auch was mit mir gemacht,
00:30:11: ne?
00:30:11: Ja.
00:30:13: Ja, na klar, na klar.
00:30:14: Na, ich versteh ... Es ist auch lustig, ich hab auch so ein Flashback, weil die ... Aller erste Freude dieser Sendung war eben mit Bela B. Und wir haben damals gesprochen über Filme, die wir heimlich im Fernsehen gesehen haben.
00:30:26: Und es ist total lustig.
00:30:27: Er ist in der Reminiszenz, weil er hat sindbar siebte Reise gehabt und er hat nur so ein bisschen durch den Türspalt geluschert, weil er nicht schlafen konnte.
00:30:36: Er war eben auch fünf sowas und seine Oma und seine Mutter haben den Film geguckt.
00:30:40: Und er hat nur ganz kurz geguckt, so die Zentaurin, diese einäugigen Riesen.
00:30:46: Und er hat Alpträume wochenlang davon gehabt.
00:30:49: Und ich finde es lustig.
00:30:50: Und dann siehst du von dem Film Gonga, wo er noch den Dorfbohlen spielt.
00:30:56: Das hast
00:30:58: du ja ... Das haben wir ja gar nicht bewusst.
00:31:00: Es ist ja so lustig, weil im Stück ... Jetzt ist ja auch die Anrufbeantworterstimme.
00:31:04: Genau, ist der.
00:31:05: Hat ein ganzes Auftritt.
00:31:07: Ja, Wahnsinn.
00:31:09: Die Welt ist voller Anspielungen, so ist es.
00:31:12: Und ... Ich würde gerne noch darauf hinweisen, Leute, dass ihr Gonga, dass ihr das auf YouTube gibt.
00:31:20: Ich weiß nicht, wie legal das ist.
00:31:21: Es gibt auf YouTube jedenfalls eine Kopie, wo man sehen kann.
00:31:24: Man kann es auf Join sehen, wenn man das Join-Abo abschließt.
00:31:28: Oder es gibt auf eBay ab dreißig Euro DVDs vom Gonga.
00:31:35: Und das Lustige ist, wenn ihr von Gonga nicht genug habt, es gibt auch wie vorhin Gonga zwei.
00:31:41: Und du hast mir erzählt, Katharina, du hast die auch gesehen.
00:31:44: Ich hab's versucht.
00:31:45: Ich hab aber jetzt noch mal angefangen.
00:31:48: Ich dachte so, zur Vorbereitung schau ich mir den Film jetzt auch noch mal an und so.
00:31:52: Und dann hab ich auch gesehen auf YouTube auch, das ist den zweiten Teil.
00:31:56: Und ich bin tatsächlich jetzt gekommen bis, ich muss auch sagen, ich bin sehr müde und bin so ein halb eingeschrafen.
00:32:02: Er ist, ich glaube, Indien.
00:32:04: Da ist er
00:32:05: los,
00:32:05: wieder zurück nach Deutschland.
00:32:07: Da war er kurz in der Kirche und dann wurde er aus der Kirche rausgeworfen.
00:32:12: Ja, ich hab nur darüber nachgelesen.
00:32:13: Es gibt den zweiten Tag im Pfarrer.
00:32:15: Den kriegen wir am ersten Tag gar nicht mehr aus dem Hut gezaubert.
00:32:19: Ja, weil der Pfarrer ja im ersten Teil Selbstmord begangen hat.
00:32:22: Das war ja von Helm irgendwie ... Nee, nee, nee, Verwandtschaft, glaub ich.
00:32:28: Auf jeden Fall hat der Selbstmord begangen und hat nun Abschiedsbrief noch.
00:32:33: Also, ich meine, das ...
00:32:36: Das heißt doch, dann doch Stimme.
00:32:38: Ja,
00:32:38: das ist
00:32:39: Stimme.
00:32:40: Ja, genau.
00:32:43: Auf jeden Fall.
00:32:43: Also, wenn ihr ein kleiner Bruder zu Hause habt, dann ist das euer Film.
00:32:49: Also, er macht wirklich Spaß, muss ich echt sagen.
00:32:52: Und das Ende ist aber ganz überrascht.
00:32:53: Ich muss sagen, das hat uns ja dann noch mehr geklärt.
00:32:56: Das kann jetzt nicht sein.
00:32:57: Also,
00:32:58: jetzt auch wieder.
00:32:58: Ich dachte, das gibt's doch nicht.
00:33:00: Die haben doch alles richtig gemacht.
00:33:02: Nein, nichts haben sie richtig gemacht.
00:33:03: Komm, jetzt Spoiler, jetzt Spoiler.
00:33:08: Der böse Junge ist der böse Junge.
00:33:10: Und das Böse ist jetzt erwacht.
00:33:12: Genau.
00:33:12: Und ist jetzt unter uns, nämlich.
00:33:14: So sieht's aus.
00:33:15: So ist es.
00:33:16: Am Schluss gibt's noch ... Gibt so einen Nachschlag, dass U-Man.
00:33:23: Stimmt.
00:33:23: Da kommt der Junge rein.
00:33:24: Wenn er nicht so schnappt.
00:33:26: Genau.
00:33:26: Wenn er nicht da ist, dann wäre da noch die Hand zum Glas rüberschaft.
00:33:30: Das ist so.
00:33:31: Weil es wirklich lustig.
00:33:32: Der Junge ist sonst den ganzen Film eine Anspielung auf der Ring, glaube ich.
00:33:36: Oder ist es da nicht
00:33:37: so?
00:33:38: Genau,
00:33:39: nass.
00:33:41: Und am Schluss verwandert sich ihm das U-Man.
00:33:44: Und dann sagt
00:33:45: er, du Fuchs, stimmt.
00:33:47: Das habe ich gar nicht so.
00:33:48: Das ist wirklich lustig, weil es so wirklich... Aber ich finde es natürlich so aus der Sichtweise einer jugendlichen und dem kindlichen Bruder nochmal, weil ja das ist ja das Interessante, wenn man jetzt das runter bricht.
00:34:04: Diese Elemente haben die natürlich aus anderen Filmen geklaut, aber es sehen zwar mal zwei unschuldige Filmaugen.
00:34:10: Und das heißt einfach, das ist scheißegal.
00:34:12: Das funktioniert.
00:34:13: Das funktioniert.
00:34:14: Das funktioniert.
00:34:16: Es hat auch jetzt immer noch funktioniert.
00:34:17: Also jetzt nach Jahren.
00:34:18: Stimmt, du musst jetzt nochmal erzählen.
00:34:20: Du musst noch mal was du kurz am Anfang angetiefert hast, also mit deiner Freundin geguckt.
00:34:24: Und du hast noch mal zwei Stellen.
00:34:25: Und
00:34:25: wie?
00:34:26: Und ich hab ganz laut geschlafen.
00:34:27: Das war wirklich ganz
00:34:28: hoch.
00:34:29: Und der hat mich so ausgelacht.
00:34:31: Das war wirklich dann so... hat mich wieder mitgenommen.
00:34:35: Also es hat mich wieder
00:34:37: gecatcht.
00:34:38: Ja super, das ist super.
00:34:40: Ein Film der mich immer wieder catcht und es ist vor allem die Stelle, wenn am Schluss der Drehstuhl sich dreht und Mutter zum ersten Mal zu sehen ist, der macht mich bis heute fertig.
00:34:54: Es ist natürlich, man kann auch sagen, der Dominik hat sich jetzt so einfach gemacht, ein absoluter Klassiker.
00:35:00: Aber Leute, ihr werdet sehen, warum das so wahnsinnig Sinn macht heute.
00:35:04: Und wir hören mal kurz in den Trailer.
00:35:20: Also, Psycho.
00:35:34: Und der Meister höchstpersönlich, Alfred Hitchcock, der auch sehr gut Deutsch sprach, viele Interviews auch auf Deutsch gegeben hat, spricht diesen Trailer auch ein, weil es tollerweise von diesen Filmen überhaupt keinen Zusammenschnitt der besten Szenen gibt, sondern, wenn man das auf YouTube sich anguckt, Alfred Hitchcock führt durch das Bates Motel und durch das Haus, wo Mutter und Norman Bates leben.
00:36:02: Und... Ich bin halt einfach seitdem ich Jugendlicher bin.
00:36:06: Riesen Hitchcock-Fan.
00:36:08: Und dieser Film hat mich total gepackt von Anfang an.
00:36:12: Aber mich würde es eigentlich total interessieren.
00:36:16: Du hast ihn dir jetzt eben auch angeguckt für unsere Produktion, für diese Sendung auch.
00:36:21: Wie ging es dir mit diesem Film?
00:36:24: Es war erst mal wieder ungewohnt, weil es so langsam war.
00:36:27: Es hat sich so aufgebaut.
00:36:28: Diese Spannung baut sich so auf.
00:36:32: Aber das war total ... Also auch da wieder, das hat mich jetzt nicht so ... Ah!
00:36:38: Also, das ist nicht geschrieben.
00:36:41: Aber es war tatsächlich so, nee, das kann ich jetzt nicht glauben.
00:36:44: Das kann nicht sein.
00:36:45: Und auch mit der Mutter dann das mit dem ... Ich dachte, oh nein, und der wirkt
00:36:51: ja auch so unschuldig.
00:36:53: Ja, total.
00:36:54: Man denkt so auch so unschlachsiger.
00:36:56: Und jetzt verlieben die sich.
00:36:57: Und
00:36:58: das wird total schön,
00:36:59: genau.
00:36:59: Rengrain und das wird noch ... Ich dachte auch zuerst, das ist nicht so ... Der Film fängt an, sie, oh nein, mit dem Geld, und jetzt ist sie auf der Flucht.
00:37:09: Sie ist irgendwie so ...
00:37:11: Sie ist auch ein bisschen ein Schädekarakter, Marion Crane.
00:37:14: Genau.
00:37:14: Für sie ist es vielleicht mal ganz kurz.
00:37:16: Also, Marion Crane arbeitet in Phoenix für so eine Firma.
00:37:20: Immobilien,
00:37:22: irgendwie
00:37:23: so was.
00:37:24: Und die soll eigentlich aus heutigen Verhältnissen gar nicht so ein riesiges, schon eine große Arbeit ... Man hat sich ausgesorgt, dass die Bank zu bank bringen.
00:37:36: Ich fand das ja auch zum Beispiel in diesem Film, dass dann dieser komische Cowboy, der sich dann noch gesagt hat, ich mach das immer nur bar.
00:37:45: Weil ja auch schon dieser Chef von ihr sagt, nee, eigentlich machen wir das so nicht, das ist nicht unsere Art.
00:37:50: Und der war ja schon so übergriffig.
00:37:51: Und deswegen fand ich auch noch cooler, dass sie sagt so,
00:37:55: Genau, er macht's ja auch noch so.
00:37:57: So wollen wir was trinken gehen
00:37:58: und so, ja.
00:37:59: Ja, so, nein, ich mach das nur.
00:38:01: Also, er hat's auch so verdient, oder
00:38:02: wie so, ja,
00:38:03: genau.
00:38:04: Hau einfach ab, so.
00:38:06: Wo man dann auch kurz dachte, oh nee, zum Glück trifft sie da Norman Bates, dachte ich noch.
00:38:11: Ja, genau, also, wie
00:38:12: sind wir?
00:38:13: Genau, also, sie veruntreutete sich, veruntreutete sich, vierzigtausend Dollar.
00:38:16: Ja.
00:38:16: Hautabrichtung Los Angeles, weil in diese Richtung ihr Verlobter wohnt.
00:38:21: und kommt in den Unwetter und verfährt sich auch und kommt halt, wer es nicht kennt, beim Bates Motel eben in so einer finsteren Gegend an.
00:38:30: Ja und dieser Blöde, also ich muss jetzt auch mal für mich, weil der total blöd dieser, der verlobte, der ja eigentlich eine andere Frau hat und das ist ja alles so, das ist ja alles so, ja sie treffen sich nur im Hotel und sie würde das ja gerne öffentlich machen und er ist auch immer so komisch zurück.
00:38:47: Also, zurückhaltend.
00:38:48: Ich dachte, ich auch schon noch, nee.
00:38:50: Zum Glück trifft sie jetzt diesen No.
00:38:51: Also, es würde so gut passen, ne?
00:38:53: Wow, aber super.
00:38:54: Das mag ich, das ist so... Und dann so... Nee.
00:38:58: Nee, dann... Schade.
00:38:59: Marmelade.
00:39:00: Ja, genau.
00:39:01: Es nimmt kein gutes Ende mit Marion Crane.
00:39:05: Und das ist aber auch noch nicht das Filmsende.
00:39:08: Aber da hast du vollen Punkt.
00:39:10: Weil das finde ich schon sehr interessant.
00:39:11: Der Film ist ja so... ...Ninzehneunundsechzig rausgekommen.
00:39:16: Und wir kennen ja einige Filme aus der Zeit und ich finde das ist schon interessant, weil Hitchcock ja auch so ein bisschen so als mieser Typ gegenüber Schauspieler gilt.
00:39:26: Aber der Punkt, den er für mich hat in dem Film ist, was du jetzt gerade beschrieben hast, dieses Verhältnis, dass dann irgendwie so übergriffige Männer sind, so ein Verlobter, der eigentlich sich nicht wirklich zu ihr steht und sie vergeht volles Verbrechen für ihn.
00:39:42: Na, für
00:39:44: ihn würde ich auch nicht sagen.
00:39:46: Zum Beispiel, sie macht es eher aus einer Freiheit sozusagen, nee, ich spiele da jetzt mal nicht mit.
00:39:52: Und also auch so, es wird ja dann auch irgendwie, weil er sagt ja dann auch so, ja, also sie kam, also die Schwester, glaube ich, oder sowas dann.
00:40:01: Ja, zu dir wollte sie und so.
00:40:03: Man weiß also, klar, die Richtung, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, das ist jetzt klar, ich fahre jetzt sofort dahin.
00:40:10: Ja, stimmt, ja.
00:40:12: Weiß ich nicht, also es war so...
00:40:15: Sie teilt's ja auch nicht mit ihm den Gedanken,
00:40:17: ne?
00:40:17: Genau, sie sagt ja jetzt nicht, ich wusste jetzt nicht, sagt er ja auch in seinem Laden so, sondern die ist so, jetzt erstmal los, einfach los und dann mal sehen, wo mich das irgendwie so hintergeht.
00:40:28: So hat ich das Gefühl.
00:40:32: Ja, ja, interessant, ja stimmt.
00:40:33: Nähm' weil du so beschreibst, weil das ist ja auch... Diese Autofahrt, die ja, also es ist ja wirklich, wie du es auch gesagt hast, ein bisschen ein Slow-Burn oder Film, diese Autofahrt, sie teilt sich ihm nie mit, sondern sie ist ja immer die ganze Zeit mit sich beschäftigt, also mit ihren Gedanken, mach ich, gebe ich das Geld zurück, wir werden nicht draufkommen, wie ist das und so.
00:40:56: Stimmt, sie ist eigentlich, es ist fast wie so ein Akta, also wahrscheinlich, vielleicht, es kann doch sein, dass die dann einfach abhaut und ein neues Leben anfängt.
00:41:05: Ja.
00:41:06: Vielleicht,
00:41:06: aber ja.
00:41:07: Ist ja leider
00:41:08: dann nicht so.
00:41:09: Nee, das
00:41:09: ist dann nicht so.
00:41:10: Das ist dann natürlich nicht so.
00:41:13: Und heißt das eigentlich, weil du uns jetzt so sagst, das klingt so, du wusstest gar nicht, worauf es hinaus ist, weil man hat ja schon so viel vom Psycho gehört.
00:41:21: Ja, aber tatsächlich, also hab ich ihn nie, also man hat ihn davon gehört, aber ich hab ihn nicht gesehen.
00:41:26: Ich hab dir ja auch schon im Vorfeld so richtig viele
00:41:29: Filme, also
00:41:31: kenn ich jetzt nicht so.
00:41:33: Aber es war total spannend.
00:41:34: Noch
00:41:34: Gong hat nie wieder
00:41:35: den Fernseher angemacht.
00:41:40: Ja, naja.
00:41:48: Also du hast den einfach nicht so viele Filme gesehen.
00:41:50: Das heißt Psycho.
00:41:52: Ja,
00:41:52: man hat das schon mal gehört, ne?
00:41:54: Aber es ist jetzt so noch nie gesehen.
00:41:57: Also, er lief jetzt nicht bei Posinen.
00:41:59: Nein, das stimmt.
00:41:59: Ja, ja.
00:42:01: Läuft auf der Zugang jetzt.
00:42:03: Aber genau.
00:42:03: Und es war dann jetzt total spannend, ihn zu sehen.
00:42:06: Ja.
00:42:06: Und auch mit dem schwarz-weiß und so und wie klar.
00:42:10: Ja.
00:42:11: Man konnte sich das richtig vorstellen, auch in Farb.
00:42:15: Das Auge hat ja manchmal dann auch so ... Ja,
00:42:18: ja, macht dann die Arbeit für einer.
00:42:19: Genau,
00:42:20: irgendwie schon.
00:42:22: Und das heißt nur, weil ich spoil das jetzt einfach mal, weil ich kann mir vorstellen, dass viele Leute, die das hören, auch Psycho-Kennern.
00:42:30: Also, Maren Grain wird dir dann nach dem ersten Drittel des Films, obwohl sie auch von dem Star der damaligen Zeit von Channel League gespielt ... Umgebracht, sie wird unter der Dusche umgebracht.
00:42:41: Das heißt, das ist für dich auch ein Schock, weil du es nicht ... Du
00:42:44: hast es nicht ... Die Szene kennt
00:42:46: man.
00:42:47: Ja, genau, aber man weiß trotzdem nicht, wann das
00:42:49: kommt.
00:42:49: Genau, und ich, das ist okay, das ist am Ende, und vielleicht auch gar nicht von ihm,
00:42:54: aber ...
00:42:55: Also, naja, gut.
00:42:56: Aber die Musik kennt man, ist so ein bisschen wie der weiße Heißot.
00:42:59: So?
00:43:00: Absolut, ja.
00:43:04: Und ja, das hat man ja schon mal gesehen.
00:43:08: Diese Momentaufnahmen während dieses Messer.
00:43:12: Ja, die berühmte Mordzine oder Dusche.
00:43:14: Ich wollte sie noch mal nachgucken.
00:43:15: Ich vergesse sie immer wieder.
00:43:16: Ich glaube, es sind etwa siebzig Schnitte in dieser Szene.
00:43:20: Und die haben diese Duschszene eine Woche lang gedreht.
00:43:24: Aus so verschiedensten Einstellungen.
00:43:26: Und was wirklich lustig ist, Janet Lee hat ein Buch über Psycho geschrieben.
00:43:30: Und die hat gesagt, was man sich ja natürlich vorstellen kann, als du und ich, die haben Theaterarbeit, und du ja auch ein paar Filme gedreht hast.
00:43:38: Weil die Leute sagen, oh Gott, das muss doch schrecklich gewesen sein.
00:43:41: Nein, das kann man mal erarbeiten.
00:43:42: Das ist ein ganzes Teamplan.
00:43:43: Man macht die Einstellung, dann Achtung, hier und da, guckt dann zur Kamera oder weg.
00:43:47: Und sie hat gesagt, sie hat ... Also, es war mega anstrengend, aber halt natürlich ein richtigen Traumatisch.
00:43:54: Und dann geht sie ins Kino und sieht diese Szene bei der Premiere und ist total geschockt.
00:44:02: Und sie hat erzählt, dass sie dann wirklich jahrelang nur baden konnte.
00:44:06: Und ... Sie saß in der Badewanne mit dem Gesicht zur Badezimmertür und die Badezimmertür musste offen sein.
00:44:13: Krass!
00:44:16: Und jetzt kommt noch eine kleine Quiz-Frage, weißt du?
00:44:19: Also Janet Lee ist mit Marilyn Grain eigentlich die Mutter der Scream Greens.
00:44:24: Weißt du, wer ihre Tochter ist?
00:44:25: Also wirklich ihre leibliche Tochter von Janet Lee?
00:44:30: Jemily Curtis, die Frau, die mit Halloween zu der Screamqueen der Achtziger Jahre wurde und dann später in meine Fische namens Wanda und Freaky Friday.
00:44:40: Oh wow!
00:44:41: Ja, das ist die Tochter von Jemily und sie haben, weil da möchte ich kurz auf Gonga kommen, auf den Nebel, die spielen zusammen in den großen John Carpenter Klassiker, The Fog.
00:44:56: der eben auch ein absolutes Ding ist, weil doch da sieht Leute aus dem Meer des Nachts, aus dem Nebel kommen, um ganzes Dorf umzubringen.
00:45:05: Jetzt kriege ich Gänsehaut!
00:45:06: Scheiße!
00:45:07: Genau, genau, genau.
00:45:09: Und alle Leute, die jetzt Katharina hören und wissen, dass Katharina Gänsehaut zur Verarschung ist und sagt, diesmal stimmt.
00:45:21: Die Welt ist voller Querverbindungen.
00:45:24: Wow.
00:45:25: Okay.
00:45:26: Und jetzt kommen wir nämlich zu unserer Querverbindung, Katharina, weil du spielst ja eine Umarsch an Marion Crane bei uns.
00:45:33: Genau.
00:45:33: Und diese Weise in Welcome to Debates-Motel.
00:45:38: Also die Groß, Groß, Großkursine vielleicht dann.
00:45:40: So auf die Art.
00:45:41: So auf die
00:45:42: Art.
00:45:42: Ja, genau.
00:45:44: Ja, wir sind so mitten in den Proben ja gerade.
00:45:46: So ist es.
00:45:47: Wir haben in zwei Wochen Premiere.
00:45:48: Ja.
00:45:49: Karten sind, also ist schon ausverkauft.
00:45:51: jetzt die nächsten Vorstellungen.
00:45:53: Genau,
00:45:53: aber bitte guckt immer rein und wir würden uns freuen, wenn ihr dann zu späteren Vorstellungen kommt.
00:45:58: Es ist eine Homage an Hitchcock und das Psycho-Haus vom Bates-Mutter.
00:46:03: Und es ist eine Homage an die Geschichte der Band The Bates, die auch hier aus Kassel sind.
00:46:09: Und genau aus Eschwege und von Eschwege nach Kassel und von hier, von Kassel haben sie die ganze Welt erobert.
00:46:18: Ja, und das Interessante ist ja Zimbel der Sänger.
00:46:21: Wir machen sie ja in seinem zwanzigsten Todesjahr diesen Abend.
00:46:24: Hat sich ja Norman Bates, wie auch in so einem Interview, sagt, sehr verbunden gefühlt.
00:46:29: Und mich würde jetzt interessieren, wie ist sozusagen deine Geschichte mit den Bates?
00:46:35: Was kannst du dazu sagen?
00:46:38: Also, so richtig musikalisch habe ich sie ja vorher gar nicht wahrgenommen.
00:46:42: Ich weiß nur, wir hatten irgendwann ein Stück im Theater.
00:46:44: Genau, du hast im Jungen Theater Göttingen warst du, bevor du in Katzen warst, ne?
00:46:48: Und da haben wir ja von Stuck grad bare Panikherz gemacht.
00:46:52: In dem Roman ist ja auch so, oder Roman.
00:46:54: Ja,
00:46:56: ein autobiografischer Roman.
00:46:58: Also auf jeden Fall ist es da so, dass er beschreibt an seiner Abi-Feier.
00:47:03: Sollten Sie da also spielen?
00:47:04: Und wir haben halt diese Szene tatsächlich, wir haben auch zwei Bates.
00:47:08: Also die Cover-Songs hatten wir mit drin.
00:47:11: Ja, das Belligin drin.
00:47:12: Belligin und Hello.
00:47:16: Die beiden.
00:47:17: Und die Einsamkeit.
00:47:21: Der Einsame?
00:47:22: Der Einsame nach dem Hans-Erd-Gedicht.
00:47:24: Genau.
00:47:26: Das hatten wir drin.
00:47:27: Und so war eigentlich dann diese Verbindung, weil dann auch irgendwann zu Besuch, und ich dachte immer, das ist der Bruder von unserem musikalischen Leiter, aber das ist jetzt, als wir uns am Tisch mal auf der Probebühne unterhalten haben, war das ja tatsächlich, ist das ja Armin wohl?
00:47:42: Ja genau.
00:47:42: Und der war ja die mit in der Uhr, genau.
00:47:45: Ja, Grünungsmitglied von den Bades.
00:47:46: Und bei den ersten beiden Almen spielt der Gitarre auch, genau.
00:47:50: Genau, ja.
00:47:51: Und jetzt passt du hier in Kassel.
00:47:53: Hey, Armin.
00:47:56: Salze.
00:47:56: Nee, was sagst
00:47:57: du?
00:47:57: Ja, Christoph.
00:48:01: Genau.
00:48:03: Das war so die Verbindung.
00:48:04: Dann hab ich mich total gefreut.
00:48:05: Es ist ein Schauspieldirektor.
00:48:07: Ja, es kommt jemand.
00:48:10: Du?
00:48:10: Du kommst?
00:48:11: Ja,
00:48:12: genau.
00:48:12: Hast du dich gefreut, Mensch?
00:48:15: Ja, Gänsehaut hat dich da, Gänsehaut.
00:48:20: Ja, und dann wurde auch so gesagt, hättest du da Bock und nicht so gerne.
00:48:26: Ja, cool.
00:48:27: Und jetzt ist ja auch so, dass ... Das können wir hier ein bisschen anziehen, dass Marron Crane natürlich nicht Marron Crane ist, sondern es ist ein Traum, als jemand träumt, sagen wir mal, von Marron Crane.
00:48:39: Spielst ja noch sozusagen andere Gestalten.
00:48:41: Also wir müssen jetzt keine Namen nennen, aber was wir ja auch in der Vorarbeit für das Stück gemacht haben, wir haben ja auch einige, also nicht einige, aber wir haben zwei der früheren Freundinnen von Zimmel getroffen.
00:48:53: Also du hast ja mega viel Vorarbeit gemacht, also die Interviews geführt.
00:48:56: Ja,
00:48:57: absolut, absolut.
00:48:59: Das wollte ich jetzt auch, ja, das war also eine großartige Zeit, das zu machen und euch alle zu treffen.
00:49:06: Und was sich aber ganz interessant fand, war, wir beide auch noch, ich hab ja erst sozusagen mit den beiden Freundinnen gesprochen und du ja auch dann noch später.
00:49:17: Und das müssen wir sagen, dass die fließen ja auch so rein, deine Figur.
00:49:21: Genau, also es ist ja irgendwie so ein, ich sag jetzt mal ein Spiegel bin ich ja von, ich sag jetzt nicht nur einer Weiblichkeit, aber auch so, ja, dem Ex-Freundinnen.
00:49:33: Ja.
00:49:34: von Liebe und Schmerz.
00:49:35: Genau, Liebe und Schmerz.
00:49:37: Ja, genau.
00:49:38: Ja, so.
00:49:40: Und das ist, weil wir ja einfach ... Ja, sag,
00:49:43: bitte.
00:49:45: Ja, Zerbrechlichkeit, aber auch so Angreifbarkeit.
00:49:48: Also, man hat ja auch gemerkt, das ist was ganz Fragiles in den Interviews, die ich dann da auch mitführen durfte.
00:49:55: Das ist ja doch was ganz Fragiles ist, auch so eine Beziehung.
00:49:58: Wie führt man auch eine Beziehung?
00:50:00: Also, das war sehr spannend, auch mit einem ... Rockstar sagen wir mal so, oder?
00:50:04: Ja, absolut.
00:50:05: Ja, ja.
00:50:05: Das ist wirklich, weil das ist so faszinierend.
00:50:08: Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber wenn ich dann so KollegInnen erzähle, dass ich gerade Debatesprojekt vorbereite oder das jetzt probe, das wirklich unglaublich.
00:50:18: viele Leute sagen, ich weiß noch, ich habe die mal live gesehen und so.
00:50:22: Und wirklich ganz viele Frauen haben gesagt, dass die, demzwei Debates Beim Konzern nicht kannten.
00:50:28: Und der Sänger kam auf die Bühne und die waren in seinem Bann.
00:50:32: Also, dass der unglaubliche Wirkung
00:50:34: hat, als auch
00:50:35: Aura hatte.
00:50:36: Ja, in den Interviews wurde das auch so beschrieben.
00:50:38: Also, gerade von den Ex-Freunden und so.
00:50:41: Ja, also, da ärgere ich mich natürlich, dass ich hier jetzt nicht live gesehen hab.
00:50:46: Ja,
00:50:47: ja.
00:50:47: Aber
00:50:48: manche hat so eine Fantasie auf die Größe.
00:50:51: Ja, natürlich.
00:50:51: Und das ist, glaub ich, auch, ja.
00:50:53: Es ist so, er hat natürlich irgendwie, aber man sieht es finde ich auch in diesem Konzertaufnahmen und Videoaufnahmen, dass der eine Wahnsinnspräsenz hatte, dieser Zimbel.
00:51:04: Ja.
00:51:05: Und aber wie ist das?
00:51:06: Weil wir ja einfach so arbeiten und proben, dann tauscht es sich gar nicht so aus.
00:51:09: Das ist ja irgendwie eine gute Gelegenheit.
00:51:12: Wie ist das für dich?
00:51:13: Also... das so zusammenzuführen.
00:51:15: Wie kann ich mir deine Arbeit vorstellen?
00:51:18: Du hast diese Figur der Marion so ein bisschen.
00:51:21: Du hast so ein bisschen die Stimmen von den Frauen in Ordnung.
00:51:25: Wie
00:51:26: erarbeitet man sich so eine Figur da?
00:51:28: Ich bin da jetzt also ganz klar eigentlich so vorgegangen.
00:51:31: Die Vorlage war ja schon psychisch.
00:51:33: Ich schaue ihn dir an.
00:51:34: Es gibt ja auch viele Dialoge oder Momente, die sehr ähnlich sind mit dem Film.
00:51:39: Und man sagt, ah ja, will ich das auch so genau so?
00:51:42: Was macht ... da die Spielerinnen oder auch dann zum Beispiel mit den Interviews.
00:51:48: Weil natürlich geht es hier um Zimbeln und um die Geschichte und die Belts.
00:51:52: Aber natürlich, für mich ist der Fokus ja natürlich bei den Ex-Freundinnen.
00:51:57: Das hat mich halt dann total interessiert bei den Telefonaten.
00:52:01: Ah ja, was macht dich eigentlich aus?
00:52:03: Also klar beschreibst du, da geht eine Aura auf, wenn Zimbel den Raum betrug hat.
00:52:08: Aber wie ist das denn?
00:52:09: für die Freundinnen.
00:52:13: Was glauben Sie, was ist faszinierend an Ihnen und so was?
00:52:17: Die müssen ja auch irgendwas haben, sonst würden sie ja nicht zusammenkommen.
00:52:21: Das war total schön, auch dieses zu merken.
00:52:25: Man definiert sich ja fast auch erst mal nur über den Zimbel
00:52:28: oder über
00:52:30: den Rokser.
00:52:31: Aber genau, was sind meine Talente?
00:52:34: Oder was strahle ich auch aus?
00:52:37: Da gehören ja auch immer zwei dazu.
00:52:38: Das war dann ganz schön, diese Dynamiken zu merken.
00:52:41: In der Beziehung von Zimbel und den beiden Ex-Vaninen, mit denen ich jetzt auch sprechen konnte, dass das ja wirklich auch so eine ganz eigene Spannung hatte.
00:52:51: Ob das jetzt vorlesen war, in einer Badewanne oder Tanzen oder auch so die erste Begegnung im Club, die Musik ist ja nicht so gut gekommen, lass mal Bier trinken und so.
00:53:01: Oder ein Kuscheltier, das fand ich zum Beispiel auch total rührig.
00:53:06: Eine der Freundinnen beschrieben hat, da war es aber auch schon so, da ging es ihm nicht mehr ganz so gut.
00:53:11: Die Phase war eigentlich gerade, ja, nicht gut für ihn.
00:53:15: Und da war so ein tolles Plüschherz.
00:53:18: Und er hat ihr dann einfach dieses Plüschherz geklaut.
00:53:22: Also nicht gekauft, sondern geklaut, aber dann so mitgebracht.
00:53:25: Und ja, das ist so ... Auch wenn man sich trennt, was da dann doch auch wegfällt.
00:53:32: Weil es ist ja nie was Ersetzbaren.
00:53:34: Mensch ist nicht ersetzbar und
00:53:38: das
00:53:38: schon irgendwie sehr ...
00:53:41: Ja, und das war ja auch, finde ich, was ich so interessant fand von den Erzählungen auch, dass diese Trennungen natürlich extrem schmerzhaft waren, weil eigentlich sie ja als Menschen eigentlich so wahnsinnig geliebt
00:53:53: haben.
00:53:55: Und aber natürlich mit dieser ... Mit dieser Sucht nicht zu Recht.
00:54:00: Also keinen Weg gesehen haben, wie sie davon losbringen können.
00:54:04: Wie lang geht man den Weg auch mit von Vergnügen und Lust?
00:54:07: Und wann wird es zum Laster oder zu einer Sucht?
00:54:11: Das ist ja auch so ein Weg.
00:54:13: Man tut sich
00:54:14: ja erst mal so,
00:54:14: na klar, das war ja auch so was ... Auch das ist so sehr spannend.
00:54:19: Und ich finde ... Nein, jetzt kann ich auch Werbung machen für unser Abend.
00:54:23: Es merkt man ja da auch schön, diesen Bogen.
00:54:25: So, wann kippt es?
00:54:26: Irgendwann hat man den Bogen, okay, jetzt kippt es, jetzt macht es auch keinen Spaß mehr.
00:54:29: Ja, ja, ja.
00:54:31: Und das ist irgendwie ...
00:54:34: Ja,
00:54:34: da ist es so eine Nuss.
00:54:35: Die knacken wir jetzt auch noch.
00:54:36: Wir haben noch ein bisschen Zeit.
00:54:38: Ja, absolut, nein, aber das ist irgendwie ... Ich find's auch interessant, weil ich merke auch ... Es ist auch sehr hoch emotional, das zu machen, sich damit auseinanderzusetzen.
00:54:48: Ja, und du hast dann halt aber auf einmal doch noch Menschen, die ja da sind.
00:54:52: Zum Beispiel meine Rollenarbeit, es sind ja einfach die Leben.
00:54:55: Also die sind ja da, die ... gibt es einfach.
00:54:59: Wie viel nimmt man davon?
00:55:01: Oder ist es ja dann irgendwie auch schwer?
00:55:04: Was sucht man sich raus?
00:55:05: Z.B.
00:55:05: in der Körperlichkeit.
00:55:06: Wir hatten ja heute in der Probe.
00:55:09: Natürlich gucke ich mehr, weil zum Beispiel Jane Mans fehlt.
00:55:12: Ja, ist ja ein großes Ding.
00:55:14: Ist auch der Song drin.
00:55:16: Die fand ich toll.
00:55:17: Ja, auch eine Körperlichkeit.
00:55:19: Was ist so ein Film?
00:55:20: Oder wie hat man sich damals bewegt?
00:55:22: Ja, absolut.
00:55:24: Ja, genau.
00:55:25: Wo ich natürlich gucke, wie ... Wie bewegen die sich?
00:55:29: Es ist wirklich
00:55:30: interessant, wenn wir das von der Brüwer mal beschreiben, weil ich dachte, Katharina, ich finde das zu viel.
00:55:36: Ich habe meine Hausaufgaben gemacht, das ist genau so.
00:55:38: Und du hast es total recht, weil du es mir dann noch mal gezeigt.
00:55:42: Und dann habe ich einfach sozusagen in deinem Kopf diesen Gesicht ausdruckt von Janet Lee gesehen.
00:55:47: Ah, ja, okay.
00:55:48: So, weißt du, dann sagen wir so, ja, stimmt.
00:55:51: Also, wie so Stile sich ändern.
00:55:53: Ja, aber da muss ich dir ja erklären.
00:55:55: Aber da, deswegen haben wir jetzt noch zwei Wochen.
00:55:57: Nein,
00:55:57: absolut.
00:55:57: Ja, ja, ja, ja.
00:56:00: Das wäre cool, wenn du Vorstellungen nicht abkriegst und das erklärst.
00:56:04: Ich glaube, das wäre dann richtig Magie.
00:56:09: Ja, genau.
00:56:10: Und vielleicht noch was zu der Musik von Debates.
00:56:14: Du machst ja auch ein paar Songs an dem Abend.
00:56:16: Wie geht es dir mit der Musik?
00:56:19: Du hast dir jetzt ja, hast du gesagt, ja, so ein bisschen noch die Folge Arbeit geknackt, aber wie flascht?
00:56:26: Na ja, natürlich ist ja jetzt erstmal so auch Baustellen, zum Beispiel auch so.
00:56:31: Es ist ja auch ganz nett von dem Regitim jetzt, dass sie sagen, ja, ich spiel doch mal ein Instrument und ich kann keinen Instrument.
00:56:37: Also, aber es ist total schön, jetzt mit der Gitarre umzugehen oder auch zu merken.
00:56:42: Die Songs sind ja so unterschiedlich.
00:56:44: Man merkt ja auch von irgendwelchen Cover.
00:56:46: Und ich kannte ja immer nur die Cover, wo ich dann dachte, okay, das ist jetzt auch keine Coverband, sondern ... Nein, die haben mentales
00:56:51: Übersprung.
00:56:52: Ja, und ... auch so rührige Songs, High of the Crown oder so was.
00:56:58: Das sind alles so Sachen, die ... da hab ich richtige Ohrwürmer.
00:57:02: Wenn ihr nach Hause kommt von der Probe, dann ist es so ... ist einfach drin.
00:57:07: Total.
00:57:08: Und ich finde auch, diese Songs ... Teilweise reißen die wirklich irre mit, aber eben auch, was du den da angesprochen hast, heuerbar auf the ground.
00:57:17: Eine fast eine Ballade, ne?
00:57:19: Und unglaublich melancholisch und richtig schön.
00:57:23: Dann deiner Clara, das macht einfach gute Laune.
00:57:27: Also, ich finde, das ist ja auch immer das Schöne an dem Beruf, dass man dann so mal rein dippen kann.
00:57:34: Man springt sonst
00:57:35: Wasser und dann
00:57:36: kriegst du so ganz viel Neues mit.
00:57:39: Ich dachte, ja.
00:57:40: Ich bin.
00:57:42: Und dann, also wir haben jetzt die Namen der Ex-Freundin nicht gesagt, um auch die ein bisschen, sag ich mal, zu spürzen und in Apparat zu lassen.
00:57:51: Einen Namen, den wir auf jeden Fall sagen können, wer uns bei den Brummschorben besuchen war, war der Schlagzeuger und der beste Freund von Zimbel Klube.
00:58:00: Wie war das für dich, den zu treffen?
00:58:02: Und dann plötzlich kommt da rein und man spielt so eine Szene vor und so.
00:58:06: Ja, das war zuerst gespannt, weil die erste Szene, die wir gespielt haben, heißt ja, das erste Mal da war auch mit seiner... Frau Susen.
00:58:13: Was natürlich für mich wieder so ein Fokus.
00:58:14: Haha, Susen.
00:58:15: Auch wieder so.
00:58:16: Klar, die war ja auch immer zu Hause, wenn die auf der Tour waren.
00:58:20: Aber erst mal war es natürlich so, ich spiele auch die seine Stück auf Schlagzeug.
00:58:24: Und dann ist er der Schlagzeuger gewesen.
00:58:27: Man ist halt so ehrfürchtig.
00:58:28: Und man will da was ganz anderes reinlegen.
00:58:31: Weil vor allem ist es so, wenn er erzählt, ich war ewig nicht mehr am Schlagzeug und so was, dann ist es auf einmal so was.
00:58:38: Es wird heilig.
00:58:39: Es hört sich blöd an, aber es wird auch immer so heilig.
00:58:42: Es ist einfach so, okay, hier müssen wir jetzt ganz behutsam mit umgehen.
00:58:49: Und ich finde es so toll, weil ich hatte schon immer das Gefühl, dass wir immer wissen, warum wir das machen.
00:58:56: Und es wird aber dann, wenn jemand wie Kluber rein kommt, total distilliert.
00:59:00: Dass man so richtig denn noch klarer wird, wofür man es macht und so.
00:59:04: Dass das wirklich eine große Bedeutung
00:59:07: hat.
00:59:07: Ja, und auch so abwartet.
00:59:11: Wie findet ihr das denn?
00:59:12: Man will ja so eine Reaktion.
00:59:15: Also auch so, oh je.
00:59:16: Von ihm irgendwie.
00:59:20: Man hat Erwartungen.
00:59:22: Was sagt er denn jetzt?
00:59:23: Ja, natürlich.
00:59:25: Und das war aber auch sehr schön, was von Klube und Susi zurückkam.
00:59:31: Und ja.
00:59:34: Leute, also am besten, ihr guckt, dass ihr uns besuchen kommt bei Welcome to the Bates Motel.
00:59:42: Dann finde ich, ist Gonga, ist ein Pflichtermin, oder?
00:59:45: Also, man kann selten so viele Filme in so kurzer Zeit in einem einzigen Film gehen.
00:59:53: Und Psycho ist auch immer, finde ich, wert.
00:59:56: Und ja, ist wie gesagt, hat eine verlangt eine andere Aufmerksamkeit.
01:00:02: Ist auch lustig, gibt's ja auch Fortsetzungen.
01:00:07: Und mir geht's mit Psycho II wie dir mit Gonger II.
01:00:13: Das ist wirklich ... Also, ich hab dann auch nicht ... Es gibt ja bis Psycho IV.
01:00:19: Und ich hab das alles nicht gesehen, weil der zweite Teil, den musste ich schon so durchspulen, weil ich den so unerträglich schlecht fand.
01:00:24: Ich
01:00:24: wollte mich grad fragen, hast du fertig geschaut?
01:00:27: Nee, wirklich nur ganz schnell durch, weil es so schlecht war.
01:00:30: Obwohl Anthony Perkins dabei ist und so, aber das ist wirklich, man denkt so, nein, jetzt geht es nur noch um Geld machen.
01:00:36: Aber wenn ich was empfehlen darf, es gibt eine Fernsehse, Bates Motel.
01:00:43: Die kann ich empfehlen, weil die fand ich sehr gelungen, weil die noch mal andere Story-Haken schlägt als das Hitchcock-Original.
01:00:53: So, da finde ich, gibt's noch was zu gucken, ne?
01:00:56: Und dann, Kassarina, bitte noch mal am Schluss.
01:01:00: die beiden Filme, dass man auch noch die Katharina Brehlfilme sich geben
01:01:05: kann.
01:01:06: Also, es waren ja nicht nur zwei.
01:01:09: Nein, natürlich
01:01:10: alle fünf Titel.
01:01:11: Unterwelt,
01:01:12: der
01:01:13: Spiegel.
01:01:14: Ja?
01:01:14: Ja, jetzt bin ich planen.
01:01:16: Der Spiegel, es frisst.
01:01:18: Es frisst?
01:01:20: Das ist wohl ein Ripper von It Follows.
01:01:23: Ja?
01:01:24: Und dann der...
01:01:25: Was
01:01:26: ist das für ein Kurzfilm?
01:01:27: Na ja, gut, der Kurzfilm...
01:01:28: Nee, das ist der Spiegel, glaube ich.
01:01:30: Der Spiegel, der ist gerade seit vierzig Minuten... Ist das ein Feature-Film, der Spiegel?
01:01:35: Nee, da ist noch was anderes.
01:01:35: Das muss ich nachher nachkommen.
01:01:37: Ich hab hier
01:01:37: alle Sachen offline.
01:01:39: Auf jeden Fall.
01:01:40: Live Camper.
01:01:40: Und wenn nicht, dann das Fantastische Trash-Rym-Festival.
01:01:43: In Kassel.
01:01:44: In Verbindung mit Welcome to the Bakes-Motor.
01:01:46: Also
01:01:46: Leute, vergesst den Dokument da.
01:01:49: Hier ist Welcome to the Bates-Motel und das Trash Film Festival Kassel.
01:01:53: Und die älteste Videothek
01:01:54: Deutschlands.
01:01:55: Oh ja, da musst du auch noch Werbung für den Film machen.
01:01:57: Ja, die gibt's hier in Kassel.
01:01:58: Aber
01:01:58: ich weiß.
01:01:58: Und die heißt aber wie?
01:02:00: Die älteste Videothek.
01:02:02: Katharina Brehl.
01:02:04: Also, da ist Wikipedia verlässlich, glaub ich.
01:02:07: Ich
01:02:07: hätte jetzt gesagt ...
01:02:09: Text.
01:02:12: Aber es gibt keine Zuflage bei einer ... Was ist das hier?
01:02:18: Ja, der Ding.
01:02:19: Falk spricht.
01:02:22: Falk, das ist unser wunderbarer Tontechniker, der immer nachher die Sendungen streicht und klettern bearbeitet.
01:02:28: Ein großes Dankeschön an dich.
01:02:30: Danke.
01:02:31: Wir hoffen, wir haben dir nicht zu viel Arbeit gemacht.
01:02:33: Ja, hoffentlich.
01:02:35: Wenn nicht vielleicht mein Kassel, ne?
01:02:38: Das war Filme unseres Lebens, die neue Folge in zwei Wochen.
01:02:42: Das war die neue Folge Filme unseres Lebens mit dem Titel Scream.
01:02:49: Und wir hören uns wieder in zwei Wochen.
01:02:51: Vielen Dank, Katharina.
01:02:53: Danke dir.
01:02:53: Danke schön.
01:02:54: Ahoi.
01:02:55: Ahoi.
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