"Spiel mir das Lied vom Tod" mit Benjamin Morik

Shownotes

Schauspieler Benjamin Morik (u. a. aus der NDR-Serie „Da is’ ja nix“) war viele Jahre lang – gemeinsam mit Eva Mattes und Sebastian Bezzel – fester Bestandteil des Konstanzer „Tatort“-Ensembles. Die Geburt seiner Tochter brachte ihn jedoch dazu, bewusst eine längere Auszeit zu nehmen, um sich ganz seiner Familie zu widmen.
Nach mehreren Jahren fernab von Kamera und Set ist er nun zurück: Er dreht wieder, steht auf der Bühne und schaut bei Dominique vorbei, um über Filme zu sprechen, die sich mit dem endgültigsten aller Themen beschäftigen.

In der neuen Episode „Spiel mir das Lied vom Tod“ vom 19. Februar geht es um unsere eigene Endlichkeit – betrachtet auf sehr unterschiedliche Weise: ernst, poetisch und würdevoll in „The Dead“, dem letzten Film von John Huston und Benjamins Wahl. Dem gegenüber steht „Dellamorte Dellamore“, Dominiques Pick: makaber, provokant und voller schwarzem Humor, mit Rupert Everett in der Hauptrolle.
Also: Grablichter anzünden – wir sprechen über Gevatter Tod.

Transkript anzeigen

00:00:04:

00:00:08: Und die heutige Folge heißt Spiel mir das Lied vom Tod.

00:00:12: Und nein, es ist wieder keine Italo-Western-Folge!

00:00:15: Das habe ich schon in der ersten Staffel mit Richard Brelle erledigt.

00:00:19: Es geht heute wirklich um das fröhliche Thema Tod und kaum ein Mensch kann besser über den Tod sprechen als er.

00:00:29: Herzlich willkommen, Benjamin Morick.

00:00:31: Hallo

00:00:32: Halb-Wenjaminen.

00:00:34: Sollten dich kurz vorstellen, du bist Schauspieler?

00:00:39: Bist gebürtig aus Hamburg?

00:00:42: Warst jahrelang der Pathologe am Konstanzertatort mit Eva Matisse und Sebastian Betzel unserem gemeinsamen Freund Sebastian.

00:00:50: aber was mich interessiert wie konnten Hamburger in den Konstanzer Tatort?

00:00:56: Casting!

00:00:58: Gut nächstes Thema

00:01:03: Tatsächlich, ganz einfach Casting.

00:01:05: Und ich hab auf einer Tour mit Casting-DirektorInnen immer wieder gesprochen und bin dann auch an die Frau Geier vom SWR geraten.

00:01:17: Die hat mich eingeladen und dann hat das geklappt.

00:01:20: All right!

00:01:21: Was man jetzt aber auch sagen kann... Weil du warst ja früher wirklich wahnsinnig präsent auf den Bildschirmen von jetzt aber mehrere Jahre nicht.

00:01:28: und es hat aber einen ganz bestimmten Grund.

00:01:30: Ja, das sind einen sehr schönen Grund den du uns vielleicht jetzt auch kurz verrätst.

00:01:35: Den schönsten Grund, den ich mir vorstellen könnte die Geburt meiner Tochter vor sieben Jahren und ich habe dieses Kind sehr liebevoll begleiten dürfen bis jetzt und an ihrer Selbstständigkeit teilhaben können, an ihrer Zunehmenden immer nach dem Motto helfen nicht stören Aber da sein und erkennen, wo Hilfe nötig ist.

00:02:02: Und wo das Kind gut selber klar kommt.

00:02:04: aber das war schon so dass ich mich hauptberuflich um das Kind gekümmert habe und um den Haushalt.

00:02:11: Ja also meine Frau hat das Geld verdient.

00:02:16: Das war für beide zum Glück eine gute Aufteilung.

00:02:21: Also ich würde sogar behaupten für alle drei!

00:02:23: Ja, dann möchte ich mal die Tochter noch interviewen.

00:02:27: Ja genau,

00:02:28: frag sie mal was ihr davon hätt.

00:02:30: Nee, sie ist aber ein wunderbarer sehr sozialverträglicher eigenständig denkender, traumhafter Mensch der jetzt gerne in die Schule geht und viele Freundinnen hat und also in meiner Wahrnehmung auch in der meine Frau sehr gut im Leben steht.

00:02:48: Und durch diese zunehmende Selbstständigkeit entsteht so eine Lücke will ich das mal nennen.

00:02:55: Also es ist ein Freiraum entstanden, in dem ich gemerkt habe bei sehr ehrlicher Selbstreflexion und bei Träumen und was auch immer einen so begleitet in den freien Minuten und Stunden die dann so zunehmend kommen.

00:03:11: Es gibt da immer noch diese Sehnsucht zu spielen Die ist enorm groß.

00:03:16: Ich hatte die auch einmal freigestellt.

00:03:19: also ich hab mir auch gedacht vielleicht ist es gar nichts für mich mehr.

00:03:24: Ja,

00:03:24: wieder zurückzukommen zur Schauspielerei.

00:03:26: Ich weiß es nicht!

00:03:27: Das lasse ich jetzt offen denn diese Entscheidung für das Kind... ...das war keine intellektuelle kognitive Entscheidung.

00:03:34: Das war eine so vehement emotionale Entscheidung.

00:03:38: Ich habe mich in der Zeit bei niemandem mehr gemeldet.

00:03:41: Bei keiner Castingdirektorin, bei niemanden und habe dann noch gedreht was gekommen ist.

00:03:49: So wie diese wunderbare Serie da ist ja nix.

00:03:53: Kannst du kurz sagen, was das war?

00:03:55: Das ist ja nichts.

00:03:56: Ja,

00:03:56: das war eine NDR-Serie unter der Regie von Matthias Steurer nach einer Idee von Joana Christine Gehlen und Sebastian Betze und auch Mathias Steuerer.

00:04:07: Und da hatte ich das große Glück, eine wirklich große durchgehende Hauptrolle zu haben.

00:04:13: Und das habe ich natürlich gerne gemacht.

00:04:16: Das ging auch mit Kind!

00:04:18: Aber ich hab danach keine PR-Termine gehabt und wirklich bin auf keinen Film festgelaufen oder irgendwie sowas.

00:04:25: Und habe aber gemerkt, ja jetzt ... Ich träume nachts von der Schauspielerei, ich träume tagsüber davon!

00:04:31: Und bemühe mich jetzt mit gutem Sinn und offener Neugier wieder in dieses Geschäft tiefer einzutauchen.

00:04:40: Hab mir einen Schauspiegcoach genommen, den Thomas Bartolomeos im Berlin, mit dem habe ich Hamlet gearbeitet.

00:04:45: einfach so frei Und es geht weiter.

00:04:50: Genau, also zu sagen hast du jetzt auch wieder begonnen zu drehen und beginn jetzt aber noch mal weiter zurück nämlich lange vor der Geburt deiner Tochter.

00:04:59: ich würde sagen fast zu deiner Geburt zurück weil wir haben ja nicht umsonst dieses krasse Thema gewählt dass wir sagen wir gucken uns zwei Filme über den Tod an oder die den Tod behandeln im weitesten Sinne sondern du hast ja schon sehr früh eine ganz direkte Erfahrung mit Tod und Stärm gemacht.

00:05:21: Ja, das stimmt in zweierlei Hinsicht also ganz naheliegend.

00:05:27: ich hatte Krebs als siebenjähriges Kind und die Überlebenschancen waren nicht groß und man hat diesen Krebs nicht so früh entdeckt, aber gerade noch rechtzeitig.

00:05:40: Der war so groß wie eine Pampelmusel, lag immer im Bauch und wurde in über fünf Stunden herausoperiert.

00:05:47: danach folgte Chemotherapie und Bestrahlung Und das hatte wiederum die Folge dass meine Niere geschrumpft ist und rausgenommen werden musste usw.

00:05:58: Also es folgten viele Operationen.

00:05:59: ich hatte noch ein Ilios und so weiter und sofort Die Wirbelsäule musste aufgeschnitten werden noch mal in einer weiteren Operation, um zu sehen wo dieser Tumor oder Krebs angewachsen war.

00:06:11: Also es gab fünf Jahre lang viel Krankenhausbesuche.

00:06:15: aber ich habe bereits nach zwei Jahren, nachdem ich diese erste Krebsoperation hatte, diese lange und auch die Rückenoperation, die auch nochmal zweieinhalb Stunden ging bin ich im Fußballverein eingetreten den gesamten Tag über Fußball gespielt.

00:06:34: Das ging auch schon, als ich nach dieser ersten Operation war.

00:06:37: Ich habe mich immer viel bewegt und das hat sicher unglaublich geholfen diese ständige Bewegung.

00:06:45: Also wirklich aus der Schule, Schularbeiten fünf Stunden Fußball spielen dann zum Fußballtraining ich habe in zwei Mannschaften Fußball gespielt hatte zwei Spieler am Wochenende und habe das gemacht bis so langsam die Liebe ins Leben trat und andere Interessen.

00:06:59: aber also bis zum Herrenbereich hab' ich vollkommen manisch wahnsinnig Fußball gespürt.

00:07:03: Das ist der eine Punkt und der andere ist dass mein Vater Jahrgang neunzehntsiebzehn ist also im Kaiserreich geboren Ersten September neunzehntneinunddreißig an der polnischen Grenze stand.

00:07:17: Morgens um vier Uhr fünfundvierzig, übrigens das andere nur aus phonetischen Gründen.

00:07:22: Vier ufem vierzig und den Zweiten Weltkrieg mit eröffnet hat dann in Frankreich war Und in die meiste Zeit des zweiten weltkrieges in Russland erst dann aus russischer kriegsgefangenschaft geflogen.

00:07:35: erfolgreich und Ja der hat irre ... sinnige Sachen erlebt.

00:07:40: Und er hat sie mir in, aus meiner Sicht und auch aus Sicht meines Therapeuten zu frühen Jahren detailliert erzählt.

00:07:49: Also Splatter-Movie-mäßig, Snuffvideos.

00:07:52: Wie alt warst du da?

00:07:53: Ja also ich würde sagen so ganz genau weiß ich das nicht aber ich war noch nicht zehn.

00:08:00: Oh Gott!

00:08:01: Ja...und es war eben detailled Und ich wusste, so was ist möglich.

00:08:07: Mein Vater hat das erlebt und ... Das ist eben der zweite große Einfluss weshalb Tod doch eine sehr große Rolle in meinem Leben gespielt.

00:08:16: Ich hab auch als Kind sehr viel Sterben gespielt, Western-Peng-Bang und was weiß ich nicht alles.

00:08:24: In jedem Fall auch als Schauspieler haben mich diese Rollen irgendwie angezogen.

00:08:29: Ja?

00:08:30: Und würdest du, wenn du jetzt an diesen sechs-, sieben-jährigen Jungen zurückdenkst, der in diesem Krankenhaus liegt und all diese OPs über sich ergehen lassen muss?

00:08:41: Und eben auch dieses Alleinsein, das hast du ja auch mal im Vorgespräch beschrieben.

00:08:46: Ist diesem Kind eigentlich diese Endlichkeit dann da bewusst gewesen?

00:08:50: War dir das bewusst dass du zwischen Leben und Tod stehst, dass dieses Leben jetzt sofort vorbei sein kann?

00:08:57: Ganz lustigerweise nicht!

00:09:00: Ich habe mich unendlich einsam und hilflos gefühlt.

00:09:03: Ich hab da unter einem Sauerstoffzelt gelegen, für mich unentliche lange Zeit hatte in jeglichen Öffnungen Schläuche, in beiden Armen irgendwelche Zugänge usw.

00:09:15: Es gab damals nur eine Stunde Besuchszeit im ersten Krankenhaus, in dem ich lag Und ich war zwanzig Stunden allein und es war auch nicht so, dass irgendjemand gekommen ist und mit mir gespielt hätte.

00:09:25: Also weshalb ich das übrigens ehrenamtlich auch am UKE dann noch mal in der Kinderkrebsstation gemacht habe, Kindern zu spielen?

00:09:32: Das ist aber heute ganz anders!

00:09:33: Ich war da gar nicht mehr so gefragt.

00:09:36: Aber ich hatte nicht diese Todesbedrohung, hab' ich nicht empfunden.

00:09:40: Die hatten meine Eltern... die haben wahnsinnige Sachen ausgestanden.

00:09:44: Also das war ihr Schauspiel was sie mir gegenüber für eine fröhliche Stunde gemacht haben.

00:09:50: Warst du Einzelkind?

00:09:51: Also warst du das einzige Kind deiner Eltern?

00:09:52: Nein,

00:09:53: ich hab sehr viel ältere Schwestern

00:09:55: noch.

00:09:55: Okay okay aber klar es ist dann trotzdem egal wenn ein Kind so da steht unvorstellbar.

00:10:03: und dein Vater wenn er dir von diesem Krieg erzählt hat war der damals Mitläufer, war der Nazi.

00:10:09: wie würdest du sagen kannst du das irgendwie...

00:10:12: Also mein Vater ein unglaublich liebevoller Mensch Der neunundachtzig gestorben ist, an den ich sehr, sehr warme Erinnerungen habe.

00:10:23: Der war nicht der zackige Nazi!

00:10:25: Er war aber abiturient.

00:10:30: Wann hatte Abitur gemacht?

00:10:31: Sechsneinzig, siebendreißig so und da hat er also eine klassische Offizier-Ausbildung praktisch vor sich liegen.

00:10:37: Er war groß blond, sportlich... Und er war aber jemand, der als ihm dann angetragen wurde.

00:10:44: Er sollte offizier werden hat er dem entsprechenden Mann Nazi gesagt ich werde lieber Bier kutscher als Offizier.

00:10:52: Das war gar nicht dumm im Bezug auf den Verlauf des Zweiten Weltkrieges weil er eben also das Schicksal der Offiziere nicht geteilt hat als er in Gefangenschaft geraten ist und auch in so mancher anderen prekären Situation.

00:11:05: Er ist nie in die SS oder überhaupt in die NSDAP eingetreten, er war Pfadfinder... Und da wurde ihm dann statt der Pfadfinder Binde, wurde ihm eine Hakenkreuzbinde übergezogen.

00:11:16: aber er war anders als sein Vater, der ist er nie in den NSDap eingetragen.

00:11:22: Aber er war kein Widerstandskämpfer?

00:11:24: Nein, nein offensichtlich nicht.

00:11:28: Aber es ist natürlich Wahnsinn, wenn man das als Kind so dieses Schicksal ... Das hat er ja wahrscheinlich darüber auch gesprochen oder hatte nur unter Anfangs die Erlebnisse erzählt.

00:11:38: Diese schrecklichen Dinge den Tote der gesehen und gebracht hat er wahrscheinlich auch?

00:11:43: Oder hat er auch über sozusagen... Was mit diesen Leuten, mit dieser Nazi-Idiologie los war.

00:11:52: Er war ein reflektierter Mensch und er hat ganz viel erzählt was ja auch eigentlich gesund ist irgendjemanden zu haben.

00:11:59: nun war das damals leider nicht so dass Therapien so gegen Werte und Angesehen waren oder überhaupt nur ein Angebot waren.

00:12:07: also das hätten die diese.

00:12:08: das ist ja das Problem der Veteran wie verarbeiten sie dieses Unfall vorstellbaren Erlebnisse.

00:12:15: Das Schlimmste, was man sich vorstellen

00:12:17: kann.".

00:12:17: Und mein Vater hat halt drüber geredet.

00:12:19: Der hatte auch ein Buch für sich geschrieben, worin man das alles nachlesen kann – auch noch mal!

00:12:24: Also als ich älter war habe ich das dann gelesen und da selber so abgetippt, dass nicht verlegt worden ist.

00:12:31: Da findet es sich wieder in den Details.

00:12:37: So Leute, ihr merkt das wird heute eine lustige Folge.

00:12:42: Da ist doch für jeden was dabei und ich würde sagen... Ja

00:12:48: mein Vater war ein lustiger Mensch!

00:12:51: Und das ist gerade diese Dialekte.

00:12:52: oder auf der einen Seite ist es furchtbar und auf der anderen Seite ist sie wahnsinnig lustig und aus diesem Spannungsverhältnis entsteht ganz viel Leben.

00:13:05: Ja, natürlich.

00:13:07: Also ich glaube das ist auch mit deinem Vater und deiner eigenen Kindheit.

00:13:13: also da sind ja schon zwei Bücher.

00:13:15: Das können wir jetzt ja auch in so einer geilen Folge in seiner ganzen Komplexität gar nicht machen.

00:13:20: aber das ist natürlich etwas sehr Interessantes wo man glaube ich auf jeden Fall nochmal länger darüber nachforschen kann.

00:13:27: und sehr interessant.

00:13:30: Lieber Benjamin, wir wenden uns jetzt trotzdem unseren beiden Todesfilmen zu und starten mit deinem.

00:13:35: Und wir haben dafür einen kleinen Teaser!

00:13:39: Und zwar John Houston's letzter Film The Dead.

00:13:44: Ja aus dem Jahr in

00:13:47: den

00:13:47: Jahren in die Eintracht,

00:14:09: wie ich schon sagte, John Houston Letzter Film nach einer Kurzgeschichte von James Joyce aus der Kurzgeschichtensammlung The Dubliners.

00:14:20: Benjamin, du hast einen Haufen Zettel mitgebracht.

00:14:23: Deswegen wird es gleich rascheln worden.

00:14:24: Weil Benjamin dann immer nachguckt und sagt, Klug ist aufgeschrieben

00:14:29: hat!

00:14:30: Wunderschöner Film.

00:14:31: aber mich würde jetzt natürlich interessieren warum hast Du den mitgebracht?

00:14:37: Ich finde gerade den Schluss von diesem Film unglaublich berührend in der Reflexion über das Leben die Liebe Die Vergänglichkeit von beidem und auch den Fortbestand von Beidem über den Tod hinaus.

00:15:01: Ich glaube, das ist ein Film in dem man ruhig spoilern darf weil die Qualität des Films nicht dass völlig überraschende Wendungen alle zwei Minuten passieren und ein Stand nach dem anderen es genau das Gegenteil.

00:15:15: Es ist ein ganz langsamer ruhiger film mit langen Einstellungen mit ruhigen Kamerafahrten und einer unglaublichen Tiefe für alle Figuren.

00:15:26: Und es kommt dazu, dass am Ende das Ehepaar konnoi...

00:15:31: Genau!

00:15:32: Lass uns einmal... Nein, sehr gerne aber wir sollten einmal kurz den groben Video.

00:15:36: völlig richtig sagt Es geht nicht darum was passiert sondern wie ist passiert?

00:15:41: Aber wir machen einfach nur einen kurzen Bogen damit man so ein Bild von der Geschichte hat.

00:15:46: Also es ist da ab dem Jahr vier ich glaube es ist im Januar Und bei einer Familie gibt es ein großes Familienfest, wo alle Verwandten zusammenkommen und die Nachbarschaft.

00:15:55: Es gibt ein schönes, großes Abendessen... ...und nach diesem Abendessen der letzte kleine Akt oder fast Epilogue den du gerade beschrieben hast ist das Ehepaar gespielt von dem irischen Schauspieler Donald MacKahn wenn ich gleich richtig bin und John Houston's Tochter Angelica, die man ja kennt zum Beispiel aus der Adams Family oder eher der Pritzis von ihrem Vater auch entfilmt fahren zurück ins Hotel und sprechen sage ich mal noch einmal über Vergänglichkeit.

00:16:23: So würde ich das schnell und grob zusammenfassen.

00:16:25: Wunderbar!

00:16:27: Ja, genau.

00:16:28: Und das ist genau dieser Epilogue, wo praktisch sich die Klammer über diesen Film legt.

00:16:35: Der ist ganz wichtig für den Film.

00:16:40: Vorher ist viel Konversation Und es wird musiziert.

00:16:44: Es ist die irische obere Mittelschicht, die sich da trifft und das wird viel getrunken auch.

00:16:50: Ist es auch lustig?

00:16:54: Das sind gebildete Menschen, die da zusammenkommen.

00:16:56: aber es wird am Ende von einem anwesenden Tenor ein Lied gesungen und das hört die Greta Conroy auf der Treppe schon auf dem Weg aus dem Haus.

00:17:08: Genau, Angelica Houston

00:17:10: die Ehefrau von dem Protagonisten Gregor Conroy und das erinnert sie an etwas.

00:17:19: danach ist ihre Stimmung völlig verändert Und Sie sitzen nebenan in der Pferdekutsche und werden ins Hotel gefahren besucht eigentlich Nähe zu ihr und macht noch so eine unterhaltsame Geschichte auf, so ein Anekdote.

00:17:34: Sie reagiert überhaupt nicht, nimmt seine ... reagiert nicht auf seinen Kurs.

00:17:38: Und dann bricht es aus ihr heraus dass sie einen jungen Mann geliebt hat der sehr krank geworden ist kurz bevor sie ins Kloster zum Studieren gegangen ist Auch geliebt.

00:17:53: und sie lässt ihm per Brief, sagt ihm das sie zum Studierend nach Dublin gehen wird.

00:18:00: Sie waren auf der Westseite und Dublin auf der Ostseite.

00:18:03: also da lag viel Zeit dazwischen damals Und

00:18:06: er ist

00:18:08: völlig zerstört und kommt im Schnee treiben.

00:18:11: dieser Film spielt im Schneee.

00:18:13: Schnee spielt eine große Rolle.

00:18:15: Ist der sechste Januar Epiphanietag Tag der Offenbarung Heilige Drei Könige Und sie offenbart ihrem Mann, wie sehr sie diesen Mann geliebt hat.

00:18:24: Der dann gestorben ist.

00:18:26: und sie fühlt sich schuldig weil er mit seiner schweren Lungenzündung oder was auch immer Erkältungskrankheit da im Schnee stets ich verabschieden will von ihr und irgendwie auch nicht mehr leben will und Sie geht.

00:18:37: und als sie wieder kommt is er tot.

00:18:39: und viele Jahre später nun eben mit diesem Mann verheiratet kommen mir diese Gedanken Er entdeckt die Sehnsucht in ihr, Die Verbundenheit von ihr.

00:18:53: So viele Jahre nach dem Tod Von diesem jungen Mann dessen Augen sie immer noch lebendig vor sich hat Sie immer noch sieht.

00:19:02: und sie ist so bewegt, sie weint heftigst lässt sich kurz von ihm trösten oder suchtrost bei ihm merkt, das ist es nicht.

00:19:10: Reißt sich von ihm los, schmeißt sich aufs Bett weint, weint will keine Berührung mehr von ihm, schläft ein er beobachtet sie, er geht ans Fenster und schaut hinaus und man hört nur seine Stimme aus dem Off.

00:19:24: ganz toller Schauspieler übrigens.

00:19:26: Wahnsinns Schauspieler

00:19:28: wieder ganz ruhig reflektiert Seine Liebe zu seiner Frau Crater vergleicht Es ist ja immer so eine Sache mit dem Vergleichen.

00:19:36: Mit der Liebe von Der Greta zu diesem jungen verstorbenen Mann.

00:19:41: und da ist eben, was mich so berührt hat diese Gleichzeitigkeit von Liebe, von Lebendigkeit, von Gegenwertigkeit des Augenblicks und dem Tod auf der anderen Seite, der irgendwo ein Ende ist wo es vorbei ist Und dennoch die Erinnerung Jahrzehnte überdauert.

00:20:08: Ich denke immer noch ganz liebevoll an meinen Vater, ich habe seine warmen Augen vor meinem ... vor meinen Augen wenn man so will ein ganz schönes Bild und ich sehe denen wie er mich ansieht, so liebevoll.

00:20:26: Er sagt gar nichts in dieser Vorstellung, in diesem Bild was ich von ihm immer noch habe.

00:20:31: aber neunnachtzig das ist eine Weile her da muss sich jetzt richtig rechnen Ist nicht meine Stärke.

00:20:37: Obwohl ich eine Mathelehrerin geheiratet habe, aber das ist was anderes.

00:20:41: Aber es hat halt Tründe, warum du ne Mathelehrein geheirattest?

00:20:43: Genau deshalb um auszurechnen wie lange mein Vater schon tot ist... Ne, es ist eben so dass dieses Thema da sehr genau berührt wird und mit so schönen Bildern wie dieser Schnee sich über Dublin legt und auf den Friedhof legt Und sowohl die Lebenden bedeckt wie auch die Toten.

00:21:01: Ja ja und das ist Ja, total berührend.

00:21:05: Und was ich auch interessant finde ... Weil als sie dann einschläft und er so sagt hat ... Was du auch sagst?

00:21:13: Er vergleicht ja dann seine Liebe mit der Liebe des Jungenen.

00:21:17: Wen hat sie mehr geliebt oder wen liebt sie mehr?

00:21:21: Dann spricht er auch, weil es irgendwie ist ein tolles Panorama bei diesem Familienfest.

00:21:26: Weil er denkt an diese eine Tante, die noch gesungen hat.

00:21:31: Die mal im Chor gesungen hatte sehr betagt, da noch so ein Lied für die Gesellschaft auch sinkt.

00:21:38: Und dann sagt er auch, ja bald werde ich da sitzen und sie wird auf dem Sterber, sie wird gestorben sein.

00:21:42: und dann sieht man schon wie eine Vision Sie da schon auf einem toten Bett liegen in der Nähe.

00:21:47: Also das ist wirklich interessant weil es geht im ganzen Film gar nicht um Begräten sondern es geht um die Lebenden.

00:21:55: aber die Toten sind immer präsent.

00:21:58: Es gibt ja auch bei diesem Essen einen Onkel, der dann auch so ein Toast ausspricht oder sagt auf die Liebenden und auf die Toten.

00:22:06: Also es spielt eine große Rolle in diesen Filmen.

00:22:09: Absolut!

00:22:10: Ohne dass das jetzt so hyper präsent ist aber man merkt alle tragen's mit sich.

00:22:16: Das

00:22:16: ist so toll.

00:22:17: Es wird eigentlich erst richtig präsend von diesen kurzen Momenten abgesehen benannt.

00:22:22: am Ende?

00:22:23: Ja Und konkret Aber es schwebt die ganze Zeit schon diese ... Ich hab sie mir irgendwo aufgeschrieben.

00:22:29: Ja, ich müsste jetzt sehr viel rascheln?

00:22:32: Es geht damit los!

00:22:33: Der erste Satz in dem Film ist ... Schade das sind so...

00:22:38: Jetzt raschelt's hier.

00:22:39: Darf

00:22:39: ich mal

00:22:40: kurz?

00:22:40: Nein, da rasche doch mal kurz.

00:22:43: Ja, aber das ist mit dem Rascheln so eine Sache.

00:22:45: Ich habe so viele Zettel hier.

00:22:46: Das ich denen

00:22:47: jetzt nicht finde – es ist egal!

00:22:48: Es geht nur darum...

00:22:49: Man soll sich eh den Film ansehen?

00:22:50: ...

00:22:50: man soll sich den film ansehen weil er ist im Detail wahnsinnig gut.

00:22:55: Der erste Satz der zweite Satz baut darauf Albi there und dann sieht man guckt man Albi ab oder was auch immer und da sieht man in der nächsten Einstellung diese beiden uralten Damen also sie fühlen sich uralt an sehen uraltaus haben den Hauptdarsteller, der sehr viel jünger ist übrigens lange überlebt.

00:23:14: Wirklich?

00:23:15: Ja.

00:23:15: Der geniale Schauspieler, also Irische... Aber die Blicken herab, die sitzen am obersten in der Stufe im ersten Stock und blicken so die Treppe ab wenn jetzt kommt und so.

00:23:25: Und das ist ein Thema was nur durch die Figuren schon getragen wird und dann eben verbalisiert wird.

00:23:35: Total!

00:23:36: Und was ja das Irre ist, es ist ja John Houston allerletzter Film.

00:23:40: Ja!

00:23:41: Und John Houston... Also der Film spielt in Irland und die haben ein paar Außenaufnahmen von der Second Unit in Irlands drehen lassen.

00:23:49: aber John Houston hat zu dieser Zeit schon in Spanien gedebt.

00:23:52: deswegen sind alle inneren Aufnahmen glaube ich in Valencia gemacht worden.

00:23:56: also wir haben dieses ganze irische Team.

00:23:58: bis auf den Entscheliger Justin ist das ganze Schauspiel aus.

00:24:00: Normale richtige Irinnen und Irren haben sie nach Spanien fliegen lassen, damit John Houston seinen letzten Film drehen konnte.

00:24:07: Und der war im Nebenraum in einem ... das wirst du wahrscheinlich auch mit einem Sauerstoff zählt?

00:24:13: Ich habe nicht nur eine Vorstellung davon, sondern ich hab gesagt... Das ist Irre!

00:24:18: Ja und er hat dem Regieassistenten gesagt was der dann den Schauspielern sagen

00:24:21: soll.

00:24:21: Genau, genau.

00:24:22: Es gibt ja auch diesen Film von Michelangelo Antonioni, wo Wenders ihm assistiert hat.

00:24:28: Mit John Malkovich.

00:24:30: Also ich finde es Irre Weil so ein irrsinnig guter Film dann doch noch aus einem totkranken Menschen herauskommen kann.

00:24:39: Und ich

00:24:39: glaube, ja absolut und ich glaube es hat natürlich auch damit zu tun dass er ja eben auch wusste, ich habe so einen Interview gelesen das hatte kurz vor Beginn der Dreharbeiten gemacht.

00:24:50: Das war bei den Dreharbeitern von Momo in dem Interview gemacht.

00:24:54: Der spiel ja den Herrn der Zeit im Momo-Verfilmung und der musste ja in den Drehpausen immer ans Sauerstoff geredet Und er sagte, ich hab halt drei Schachteln am Tag geraucht.

00:25:05: Ich hab längst aufgehört, aber es ist zu spät und ich kriege immer weniger Luft.

00:25:10: Mein Tod wird irgendwann ersticken.

00:25:13: Lungenfisse eben?

00:25:14: Genau das hatte ... Das ist natürlich Hammer!

00:25:17: Dass der dann im einen Film macht über ... Also über Endlichkeit.

00:25:23: Er heißt zwar der Tote des Films, aber das geht ja eigentlich so um Endlichkeit all diesen Leuten mal mehr, mal weniger bewusst ist in diesem Film.

00:25:33: Dieser Onkel oder dieser Freund der Familie sagt übrigens auch nicht auf die Toten sondern er sagt to absent friends also an abwesende Freunde.

00:25:41: aber man hat natürlich sofort das Gefühl es geht um Leute die eben aus bestimmten Gründen nicht nicht mehr da sein können.

00:25:48: so und das liegt über den film.

00:25:51: also ja und ich finde was auch so toll in dem film es gibt ja diesen jungen oder halb jungen Alkoholiker, wo alle warten nur Gott wie wir heute drauf sein und seine Mutter so anguckt.

00:26:06: Und das ist halt auch irre weil eben auch das ist der Tote, der benannt wird im Film, weil eigentlich der Mutter irgendwie das Bewusst ist dass es sehr leicht sein kann, dass sie ihren Sohn überlebt, weil er so schwer alkoholabhängig ist.

00:26:21: Das ist ein Aspekt den habe ich nicht bedacht, das finde ich spannend

00:26:24: Ja, finde

00:26:24: ich gut.

00:26:25: Das plopfe ich so auf in dem Film und ich habe den vor Jahrzehnten mal gesehen war natürlich viel zu jung dafür und da haben mich richtig gefreut denn jetzt nochmal so oft deinen Hinweis hin um sagen noch einmal zu sehen weil der wirklich ja eine Tiefe hat also auch fast wie ein Theaterstück ist.

00:26:44: Absolut!

00:26:45: In Zürich haben sie es gebracht?

00:26:48: Haben sie auf die Bühne gemacht?

00:26:49: Ja, das ist natürlich ... Ich finde den sehr theatral.

00:26:54: Es ist durch was ich finde, was der Film leistet und was vielleicht auch schwer wird in Zürich haben Sie es mit Mikroports gemacht.

00:27:02: Ist ja erst mal die große Anzahl von Figuren, die da auftaucht, die aber sehr genau gezeigt wird dadurch dass die Kamera denen so viel Raum und Zeit gibt, dass nicht schnell weggeschnitten wird Und deswegen sind auch die Nebenfiguren so präsent und tief, Eine Lebendigkeit, die schwer auf der Bühne in so kurzer Zeit darstellbar ist.

00:27:30: Es sei denn man erfindet noch Texte dazu und gibt denen ein bisschen mehr.

00:27:34: Aber durch diese Nähe der Kamera auf den Gesichtern... Ganz viel ist Beobachtung!

00:27:40: Da ist ja diese junge Gastgeberin ... Die Nichte der beiden alten Damen ist auch Gastgebrennen Und sie spielt Klavier.

00:27:48: Irrsinnige Szene, weil die ist Klavierlehrerin und Orgellehrerin im Ort in Dublin.

00:27:53: Und die hackt auf diesem Klavier in einem Affentämpel herum.

00:27:57: eine Virtuosität, die sprachlos macht aber auch komisch ist, weil sie ohne Gefühl ist das wird glaube ich auch sogar benannt oder zumindest ohne erkennbares Gefühl.

00:28:06: es ist einfach ... Die rattet das runter und dann gucken die beobachten die und ganz viel spielt sich in Beobachtungen ab Auch von diesem Betrunkenen der natürlich ne sehr auffällige Figur ist Ganz toll.

00:28:18: Also diese Beobachtung, glaube ich, ist schwieriger auf die Bühne zu bringen als vor die Kamera?

00:28:24: Ja bestimmt!

00:28:25: Das sage

00:28:25: ich im Theaterregisseur.

00:28:27: Ja!

00:28:28: Spannend, was du dir oft so denkst.

00:28:31: Ich glaube es hätte einen großen Rals das im Theater zu machen.

00:28:34: Ich weiß aber was du meinst, diese Nahaufnahmen all das... Ich bin aber interessanterweise an etwas anderem hängern geblieben weil du immer von Haupt- und Nebenfiguren sprichst und mir nichts gar nicht so.

00:28:46: Die Figuren von Donald McCann und Angelica Houston sind für mich gleich die Hauptfiguren.

00:28:50: Also, sie kriegen halt noch das letzte Bild geschenkt

00:28:54: aber

00:28:55: die sind absolut gleichberechtigt mit allen anderen.

00:28:58: also weil die anderen spielen so eine große Rolle in diesem Film dass denen sozusagen die Nachbetrachtung geschenkt wird.

00:29:08: Aber das hätte alle anderen auch sein können, die das sagen.

00:29:11: Also ich habe gar nicht ... Ich hab wirklich das Gefühl, dass diese Robert Altman-Filme so eine große Ensemble filmen.

00:29:18: Ja!

00:29:18: Da gehe ich dir völlig recht.

00:29:19: Da kann ich überhaupt niemandem aushämen.

00:29:21: Ein schelliger Houston kennt man einfach als Schauspieler und die anderen kennt man vielleicht nicht.

00:29:24: so aber sie hat finde ich jetzt Wieder eine größere Präsenz, dass die anderen Figuren bis jetzt auf den letzten Teil ... Die Alten

00:29:33: sind natürlich auch diese alten Damen.

00:29:36: Sind auch sehr präsent und der Alko ... Nee du hast schon recht!

00:29:40: Wenn man diesen letzten Teil wegnehmen würde dann ist es vollkommen gleichberechtigt.

00:29:45: Ich finde das eher schon weil viel über ihn gesprochen wird.

00:29:50: über den Gregor.

00:29:51: Ja das stimmt Weil

00:29:52: er auch immer wieder als die Kamera folgt ihm viel.

00:29:57: Aber das ist eigentlich egal.

00:29:59: Also du hast recht, es ist eigentlichegal wer Protagonist ist und wer nicht.

00:30:04: Es gibt auch keinen Antagonisten in dem Film.

00:30:06: Das

00:30:06: ist interessant, weil der bedrunkene Freddy über den wird auch sehr viel gesprochen.

00:30:10: also da der Alkoholiker über die Leute gesprochen wird.

00:30:14: Man weiß gar nicht auf wen warten sie jetzt sehnsüchtiger.

00:30:19: So!

00:30:20: Das ist ja das Interessante.

00:30:22: was auch toll besprochen wird im Film Weil wir über Endlichkeit und was Sterben sprechen, ist dass die Tanten auch dann mit den Gästen sprechen über so Mönche.

00:30:34: Also ich glaube eh, dass dieser Lieblingsneffe jetzt irgendwie mal eine Auszeit zu Exerzitien im Kloster

00:30:41: hat.

00:30:42: Da zieht sich von einem Orden ... Ich hab mir den nicht gemerkt, aber das da die Mönchel in ihren Sergen schlafen.

00:30:49: Und dann wird auch gesagt, warum schlaven sie in den Sergen?

00:30:52: Damit sie sich ihre eigenen Endlichkeit bewusst sind!

00:30:55: Das ist ja auch irre.

00:30:57: Ich bin ein katholischer Zogen und ich muss zu wissen, aber ich weiß es nicht.

00:31:00: Und ich hab's einfach nicht mehr angeguckt!

00:31:03: Aber das Interessante ist wirklich... Wenn du dein Leben lang in deinem eigenen Sarg schliefst.

00:31:09: D.h.,

00:31:09: du weißt irgendwann wirst du dafür immer da drin liegen?

00:31:12: Ich glaube mal verliert ganz viel Angst vor dem Tod darüber.

00:31:15: Ja, Mönche sollten sowieso keine Angst vorm Tod haben weil das ist ja nur... Das ist ja nur Level zwei sozusagen, bevor dann Level drei.

00:31:24: Vielleicht wäre das mein Angebot für Ikea.

00:31:27: Für ihr Verkaufenserge verlieren sie Angst vor dem Tod?

00:31:31: Ich fände es super!

00:31:33: Du musst unbedingt dieses Gespräch mitschneiden wenn du bei Ikea bist.

00:31:39: Aber das ist eben John Houston's letzter Film auch wirklich... Der Mann hat ja wahnsinnig viele Klassiker gemacht.

00:31:45: so ist eigentlich einer seiner unbekanntesten Filme.

00:31:48: Ich meine, der hat das Film Noir Genre mit dem Maltese Falken eröffnet.

00:31:53: Der hat mit Asphalt-Schungel sozusagen den König der Kappa Movies gedreht.

00:31:58: Der hatte John Connery und Michael Cain in.

00:32:00: der Mann der Königsein wollte eine tolle Filme begrüßen waren... ...der hat Jack Nicholson, Kathleen Turner durch die Ehre der Britzis gejagt!

00:32:09: Also waren sich viele Klassiker geschaffen natürlich auch viel Crab auch dabei Aber es ist ein wunderbarer, ganz laser Abschluss seines Filmschaffens.

00:32:21: Ich habe den auf YouTube gesehen und kann ihn auf YouTube in einer wirklich wunderbaren Kopie sehen im englischen Original.

00:32:28: Es gibt glaube ich irgendwie eine Alt-TVD noch für vielleicht mehr der deutschen Synchronisation aber dieses irische Englisch man kann auch super auf YouTube die Untertitel dazu schalten.

00:32:36: Genau das hab' ich ja auch gemacht.

00:32:38: Ist das wirklich wunderbar?

00:32:40: Ich habe auch gesehen, es gibt von der Criterion Collection.

00:32:43: Das ist so ein amerikanisches Edel-Label.

00:32:46: Die haben eine ganz tolle Blue Raid rausgebracht wo es auch wirklich wahnsinnig viele Dokumentationen gibt dazu.

00:32:52: also hab ich mir auch überlegt wenn ich dann irgendwie vielleicht in ein paar Jahren den Wiedersehen will ob ich mir das dann dann das gönne.

00:32:59: so weil das natürlich wirklich interessant ist glaube ich wie das war diesen Film zu drehen auch als Tochter mit einem Vater diesen letzten Film zu machen.

00:33:08: du weißt eigentlich Also weil dieser Monologue über diesen Jungen, der gestorben ist mit siebzehn Jahren, Michael Fury von dem Anfang erzählt hast.

00:33:18: Hat ein schwieriger Justen nur und Anführungszeichen sich reinversetzt in das Schauspiel?

00:33:23: Aber ist es nicht auch ein krasses Bewusstsein, dass im Nebenraum dein Vater in einem Sauerstoffzelt ist... Und dich sieht wie du diesem Monolog machst über einen Abschied von jemandem.

00:33:35: Unvorstellbar!

00:33:36: Ja und das ist natürlich Das ging mir beim Film gar nicht so intensiv dran gedacht, weil man sich in diesen Film reingezogen wird wirklich.

00:33:46: Aber jetzt wenn wir darüber sprechen denke ich dann noch mal drüber nach was das eigentlich die Leute gekostet haben muss auch diesen Film zu machen.

00:33:53: also das Drehbuch hat ja auch einen Sohn von John Houston der Tony Houston geschrieben.

00:34:00: Das würde mich interessieren.

00:34:01: Hast du zufällig mal diese Geschichte gelesen?

00:34:03: Ich hab sie gesucht und ich habe sie auch gefunden, ihr habt es aber nicht mehr geschafft.

00:34:07: Ach so

00:34:08: nee!

00:34:09: Aber es gibt sie.

00:34:10: bei Gutenberg, Org kann man sie lesen.

00:34:14: Also das ist schon... Und das ist wahnsinnig gut.

00:34:16: also dass was sich gelesen haben soll nicht mehr geschafft ganz zu Ende zu lesen.

00:34:20: das ist

00:34:22: James Joyce.

00:34:23: ja nicht so ganz schlecht

00:34:25: Nicht so ganz, es ist nicht Boulevard-Desk.

00:34:27: Und es ist kürzer als Ulisses!

00:34:30: Genau.

00:34:30: doch das hat er auch nicht schlecht.

00:34:32: Ich habe übrigens jetzt hier gerade... Das möchte ich kurz sagen.

00:34:35: der erste Satz des Films ist here we are also her sind wir.

00:34:41: und der zweite Satz I should be up in a second.

00:34:45: und dann sieht man diese alten Damen die nach unten blicken und der dritte Satz go on i'm right behind you.

00:34:52: Und ich finde, wenn man das vor dem Hintergrund des Todes betrachtet und dieser Thematik dann ist es gar nicht mal so schlecht.

00:34:58: Und der Schluss ist so gut... Ich habe mir das auch aufgeschrieben in diesen zwanzig

00:35:03: Zetteln.

00:35:03: Also hast du's gerade da?

00:35:05: Oder ich muss einmal kurz rascheln.

00:35:07: Entschuldigen Sie bitte das Rascheln entschuldigt bitte an den Rundfunkempfängern das rascheln Das ist alles Natur!

00:35:15: Das is echt.

00:35:18: auch auf Fußballtrainer, Banken soll manchmal ja ein Zettel eine Rolle spielen.

00:35:25: Ja also am Ende der sagt so tolle Sachen, um retrospectiv auf seine Ehe blickend.

00:36:05: Also, sein Gedanke ist lieber aus der Belüte seines Lebens herausgerissen zu werden wie dieser siebzehnjährige junge Mann.

00:36:15: als so langsam zu verwelten.

00:36:19: Das ist meine Haltung, darüber kann man reden!

00:36:22: Ja?

00:36:23: So das ist spannend.

00:36:24: also...

00:36:25: Ja ich finde die Figur der Schauspieler ist super aber ich find' die Figuren sind ja nicht eindeutig sympathisch.

00:36:33: Also das finde ich ganz interessant weil... Ist schon toll.

00:36:36: Ja ja total, nee nee.

00:36:37: aber ich wollte auch sagen dass ich finde diesen Gedanken So wie er auch auf sie blickt und so, ich kann es total nachvollziehen.

00:36:43: Und er ist ja nicht mehr jung?

00:36:45: Also der Mann ist auch schon nicht mehr so, dass er sagen kann hey also mit fünfzehn kann man immer gut sagen, ich sterb mit siebenundzwanzig, ich reihe mich ein aber der isst auch schon am Verwälgen.

00:36:58: Ja, das

00:36:59: ist ein unreifer Gedanke auch irgendwie dabei weil man denkt auch so ja aber was hast du denn davon...

00:37:05: Genau.

00:37:06: Willst du wirklich tauschen mit Fury?

00:37:08: Wenn du den fragst, dann wird er sagen, lass mich bitte verwelken und bis da ein paar schöne Sachen erleben, z.B.

00:37:14: mit der Greta.

00:37:16: Und jetzt einen ganz anderer Blick auf den Tod!

00:37:19: Und zwar gehen wir in den ersten Filmen vom Regisseur Miguel Essoavi.

00:37:28: De La Morte de la More des Cemetery Man.

00:37:37: Stürzt uns voll Lust

00:37:38: in sein Finstresgrab.

00:37:41: Der das grauen Händen hält, verbirgt ein Gesicht vor den Augen der Welt.

00:37:48: Ohren aus Lebensgier bringt Hass und Liebe.

00:37:53: Dann zeigt er dir mit Pauken Schlag am jüngsten Tag...

00:37:57: ...das Grauen, das noch folgen mag!

00:38:06: Oder Zombie-Horrorfilm mit Rupert Everett als Totengreber, der immer wieder die Toten, die aus ihren Gräbern kommen, erschießen muss?

00:38:21: und sich unsterblich in eine schöne junge Frau verliebt, aber leider auch sie an den Tod verliert.

00:38:28: Und letztendlich ja irgendwann versucht diesem Friedhof und dieser Horde am Zombis zu entkommen.

00:38:39: Ja jetzt würde mich natürlich wahnsinnig interessieren lieber Benjamin deine Gedanken zu diesem Basta von einem Film?

00:38:54: Ich höre jemand hatte seine Schwierigkeit mit dem Film.

00:38:57: Ich muss sagen, ich bin jetzt gar nicht so der Zombiefilm-Kucker.

00:39:02: Dieses Genre habe ich ausgespart mehr oder weniger?

00:39:06: Das

00:39:06: ist aber auch kein richtiger ... Ist kein richtigen Zombiefilm.

00:39:10: Das weiß

00:39:10: ich!

00:39:11: Also der Falk ist kein Zombiefilm und auch de la Morte de la More ist kein richtinger Zombiefilm das muss ich auch sagen.

00:39:17: Aber auch filmgenre ist mir auch fremd.

00:39:20: Ja, ich war auch ... Als ich diesen Film sah, dachte ich auch mit drin.

00:39:23: Ach Gott, warum hast du den eigentlich vorgeschlagen Dominik?

00:39:26: Das ist eine spannende Frage,

00:39:28: sag mal!

00:39:28: Und dann hab' ich dieses Ende gesehen und dann dachte ich mir natürlich... Es ist völlig richtig, also nicht völlig richtig.

00:39:37: Jetzt gibt's ja keinen richtigen Falsch aber ich war eigentlich doch das mir gedacht.

00:39:40: Nein, ich will mit dir über diesen Film sprechen.

00:39:42: Cool

00:39:43: Weil ich finde dass dieser Film total abgefahren ist und wirklich stellenweise richtig krank

00:39:50: Ja.

00:39:51: Und ich finde aber, dass dieser Film die richtigen Fragen stellt und deswegen fand ich den so interessant darüber zu machen, darüber zu sprechen weil... Also vielleicht hole ich mal ein bisschen aus.

00:40:04: Sehr gerne!

00:40:05: Die Vorlage ist einen Roman von Dizianus Glavi.

00:40:09: Diziano Glavi ist eigentlich neben Umberto Eco einer der bekanntesten Autoren Italiens und zwar hat er Dillendog oder wie die Italienerinnen und Italienern Adilander-Docca seriär entworfen, weil es wirklich lustig ist.

00:40:22: Ich habe viele mit vielen Italieneren und Italierern gesprochen, wo ich die fragte, kennt ihr Dillandog?

00:40:28: Und dann sagten sie so was?

00:40:30: Was?

00:40:30: Was?".

00:40:31: Und dann sage ich doch!

00:40:32: Dillan-Dock der

00:40:32: Geisterjäger.".

00:40:34: Ah so!

00:40:35: Du meinst

00:40:35: Adilan-Dokka!".

00:40:37: Es wird also nicht schlecht Englisch ausgesprochen, sondern wirklich in den italienischen Akzenten Und das ist einer der längsten laufenden Comic-Serien in Italiens und ist erdacht worden von Tizianus Glavi.

00:40:48: Und Tiziano Glavi hat als Vorbild für den Dillendorck, für diesen Geisterjäger Rupert Everett genommen.

00:40:55: Ah, okay!

00:40:56: Und Rupertt Everrett war durch diese Comic-Serie ein richtiger Star in Italien ohne dass der großen Film mit ihm gelaufen wäre.

00:41:04: Und dann haben findige Produzenten gesagt wir machen einen... Wir verfilmen diesen einzigen Roman von Tizihanos Glavi Und haben gesagt, und dann holen wir doch diesen Rupert Everett dafür.

00:41:17: Und das Verrückte ist eben dieser Roman wurde auch erst nach verliegt, nachdem diese Comic-Serie erdacht war.

00:41:24: Und dieser Zizianus, glaube ich hat dieses Manuskript längst verliebt also nicht in dem Film herausgebracht sondern ihm verlieckt gehabt im Sinne von verloren und hat es dann wiedergefunden.

00:41:35: die haben das rausgebracht und haben dann diesen Film noch produziert.

00:41:40: Anna Fulke, die die weibliche Hauptrolle neben Robert Everett spielt, sagt in einem Interview was ich ganz hervorein finde.

00:41:46: Sie sagt ja das ist natürlich ein krasser Film aber denkt daran dass es aus dem Gehirn eines Comiczeichners und Autoren nicht aus dem Kopf eines Schriftstellers einer Regisseurin und dann dachte sie ja natürlich diese krasse Bildsprache dieses Überschreiten von Grenzen In jeglichen Sinne kommt total aus der Comic-Welt.

00:42:13: Und Comic ist ja nun auch eine eigene Kunst und ich finde, die haben das wirklich

00:42:17: perfekt

00:42:19: in diesen Film gebracht!

00:42:21: Wenn du dann drüber nachdenkst... Weil in diesem Film geht es permanent um Schuld.

00:42:28: Es geht darum eher dieser Francesco della morte den Robert Everett spielt Ist ja Schuld am Tod seiner Geliebten.

00:42:38: Er fühlt sich immer schuldig, er hat auch sein alter Ego interessiert für ein junges Mädchen.

00:42:46: All das sind so Dinge

00:42:48: die

00:42:49: alle nicht in Ordnung sehen.

00:42:50: Die sind ganz schrecklich.

00:42:51: also es geht permanent.

00:42:52: dieser Film verhandelt permanent die Frage von Schuld auf eine ganz provokante Art und dass ist glaube ich letztendlich was dieser Film dir sagt du bist endlich und setzt dich mit deinen Fehlern auseinander Und diese Frage stellt dieser Film immer wieder.

00:43:11: Und der stellt

00:43:11: eben sozusagen die Frage... Also, der Film ist in größer Weise sehr pessimistisch, obwohl er so schrill ist.

00:43:19: aber letztendlich alle Dinge, die gesagt werden, die sind unterhaltsam, sind aber genaue Fragen mit, dass der Film die Primisse hat, als jeder Mensch krank ist Okay.

00:43:30: Und eine große Schuld in sich trägt, was ja natürlich auch so italienisch ist mit diesem katholischen, mit der Erbshünder

00:43:35: etc.,

00:43:35: also alle Figuren tragen eine große Schuld in sich und versuchen vor diesem schlechten Gewissen davon zu laufen weil wenn du jetzt daran denkst diese junge Frau in dir sich verliebt gespielt von dieser wunderbaren Anna Fulki die kehrt ja immer wieder in diesen Filmen weißt Du?

00:43:53: Also er verlierts hier an und sie kommt immer wieder als Schraube in ein anderer Gestalt.

00:43:57: das heißt Es scheint eine Person zu sein, der etwas angetan hat und dieses schlechte Gewissen kommt immer wieder.

00:44:09: Und es ist ja auch letztendlich ... Es gibt seinen Freund auf diesem Postamt, den er dann später im Krankenhaus besucht in diesem kleinen Dorf.

00:44:19: Und plötzlich ... Der ist in einem Sauerstoffzelt?

00:44:21: Wenn ich das rechnen zinne, so was in Art ... Nein, er ist nicht

00:44:25: krank!

00:44:25: Genau.

00:44:27: Dieser Freund sieht dann plötzlich aus wie er.

00:44:29: Oder sehr ähnlich.

00:44:31: Also ist er ein Spiegelbild von ihm, dann gibt es eben die Hilfen auf dem Friedhof der Irre ist und

00:44:41: eine wahnsinnige

00:44:43: Figur und der auch ein vierzehnjähriges Mädchen auskrebt.

00:44:49: Der Film ist Leute, der ist ab achtzehn.

00:44:51: Das ist wirklich nichts für Zartbeseitete!

00:44:55: Aber es ist auch dieses Ding, dieses vierzehnjährige Mädchen.

00:44:58: Ist auch kein richtiges, vierzehntjähriges Mädchen so wie die dann... Also er krebt ja aus und hat diese als Zombie Lebensgefahr.

00:45:04: Er hat nur ihren Kopf mit dem man sich immer unterhält und der macht ihr zu essen und so.

00:45:09: Und du merkst aber auch, wie dieser Vater des Kindes über das Mädchen spricht.

00:45:13: Über dieses vierzenjährige Mädchen.

00:45:14: Der spricht einfach mit totaler Verachtung über ein Vierzehnjähriges Mädch.

00:45:18: Genau, genau!

00:45:20: Also es ist also auch das Verhältnis zu Schutzbefohlenern.

00:45:25: in diesem Film wird auch gezeigt, wie grausam viele Erwachsene sind.

00:45:32: Und das ist auch dieser Film, greift dieses heiße Eisen an weil es, finde ich sofort liegt in der Geschichte Kindesmissbrauch.

00:45:41: Das alles drin und das finde ich ist halt das Mutige an diesen Filmen und deswegen dachte ich mir Nein!

00:45:46: Der ist gut dieser Film so im Sinne für unser Ding, weil es darum geht... wenn ich im Tod bin oder auf den Tod zugehe, wie habe ich gelebt?

00:45:59: Und diese Frage stellt für mich dieser Film auf eine ganz andere, ganz abgefahrene Weise als der Dad.

00:46:06: Der Dad ist wirklich die philosophische anhäimelnde poetische Zugang

00:46:15: und

00:46:16: Delamorte-Delamore hat denselben Zugang also mit demselben Thema Aber macht es auf die grudeste, provokanteste Art, die nur möglich ist.

00:46:27: Und deswegen fand ich so interessant, weil er wirklich das selbe Thema behandelt aber ein totales Gegenbild ist dazu.

00:46:34: I rest my caves!

00:46:36: Jetzt sagt du

00:46:37: auch.

00:46:38: Ja ganz spannend Dominic.

00:46:40: Also finde ich wirklich... Ich glaube muss ich noch länger darüber nachdenken, weil mir dieser Zugang nicht so klar war ich den nicht so entdecken konnte.

00:46:51: Und ich finde ihn auch in dem Film nicht so klar herausgearbeitet, also zumindest nicht klar genug für mich.

00:46:58: Ich bin ja ganz subjektiv.

00:47:00: nur und ... Ich habe gedacht als der Film anfängt das ist von der Ästhetik her ein künstlerischer Film.

00:47:11: Das wird dann bisschen aufgeweiht weil es sehr ... Also sind die nicht um Horror geht und ... Splatterig und so weiter und so.

00:47:19: Aber es ist schon mit starken Schlagschatten in den Gesichtern und so.

00:47:23: Und der Rupert Average spielt das sehr gut, er spielt es vollkommen losgelöst von seinen Gefühlen.

00:47:27: also der mordet ja permanent aber eben nur die Toten, aber er pustet denen den Kopf weg und spaltet ihnen das Hirn mit Äxten.

00:47:36: Und das macht er alles so, wie nebenbei zündet sich dann eine Zigarette an und redet so ganz normal weiter.

00:47:43: Die einzige passion, die emotionale Passion, die ich bei ihm entdecke ist dass er dann scharf wird auf diese attraktive Dame.

00:47:53: Dann geht es auch schnell zur Sache relativ... Es gibt noch so ein kurzes Sträuben bei ihr, aber dann auch explizit auf dem Grab ihres verstorbenen Mannes.

00:48:04: Den sie sehr geliebt hat nach ihrer Aussage der im hohen Alter gestorben ist und wo dann auch eine Necrophilie zu ahnen ist in meiner Wahrnehmung.

00:48:13: Absolut

00:48:14: ja!

00:48:14: Und

00:48:15: er kommt dann aber auch aus dem Grab gestiegen.

00:48:20: Danach ist er aber ganz doll verliebt und liebt sie bis an sein Gefühl des Lebensende.

00:48:28: Und ich denke, also das ist vielleicht ... Ich weiß nicht woher es kommt, aber meine Vorstellung oder meine Assoziation auch meiner Erweiterte ist dass es ein bisschen mehr braucht für Liebe als nur die ist aber sexy.

00:48:39: Äh so ein bisschen eher als...

00:48:43: Ja?

00:48:44: Wenn ich da einen hacken darf.

00:48:45: Gerne!

00:48:45: Genau darum geht es in dem Film.

00:48:47: Okay Es geht ihnen darum Das Interessante, dass Francesco della Morte die gar nicht liebt und erzählt immer nur das er sie

00:48:57: liebt.

00:48:58: Aber er liebt Sia in dem Sinne nicht!

00:49:00: Ich glaube eben... Das

00:49:01: würde ich auch sagen, genau der ist einfach nur scharf, das ist ja auch eine Ordnung da vorher aber dass er dann Ross die große Liebe macht also mit der Prostituierten in der Form von Mit

00:49:09: dem Angesicht von ihr.

00:49:11: Genau, genau!

00:49:12: Also er schläft und danach aber das alles anzündet weil er sagt naja die will ja Geld vor mir, die hat mich ja gar nicht geliebt.

00:49:20: Okay...

00:49:21: Genau es geht in die ganze Zeit... Spannend!

00:49:23: Genau und es geht die ganze zeit eben darum.

00:49:26: Es geht.

00:49:27: meiner Meinung nach ist dieser Friedhof auf den man arbeitet.

00:49:30: Er will ja immer von diesem Friedhof und von diesem Dorf weg Und es gelingt ihm nie.

00:49:35: Das ist das Fegefeuer Dieser Friedhof?

00:49:37: Oh, pardon Ich setze nochmal an.

00:49:40: Das ist der Friedhof in dieses Dorf, das ist das Fegefeuer.

00:49:45: Deswegen ist er dort gefangen und deswegen kommen all diese Leichen wieder die er nächtlich tötet weil das sind alle Leute an denen er sich schuldig gemacht hat.

00:49:58: Jetzt machen wir es wie bei The Dead, wir spoilern das Ende.

00:50:02: Ja, das ist toll.

00:50:02: Das Ende ist gut!

00:50:04: Genau also er fährt mit Nagi seinem Gehilfen im Auto los und die fahren doch in den Tunnel weil sie wollen endlich aus diesem Dorf raus von diesem Friedhof weg und Sie fahren in den tunnel rein, kommen aus dem tunnel raus und plötzlich ist es die Straße zu Ende.

00:50:18: Sie sind wirklich am Ende der Welt Und die Kamera fährt weg und wir sehen sich in einer Schneekugel.

00:50:26: D.h.,

00:50:27: er wird nie aus diesem Ort entkommen und zwar aus dem ganz simplen Grund Das ist meine Interpretation, aber aus dem ganz simplen Grund.

00:50:35: Weil er nicht in diesem Ort entkommen kann, solange er nicht seine Schuld aufgearbeitet hat.

00:50:43: und dann läuft dieser ganze Film im Kopf noch mal ab.

00:50:46: Dieses vierzehnjährige Mädchen das bei dem Motorradunfall stirbt, dass sie auskramm oder sein Gehilfe ausgräbt und den Kopf wenn man mit sich rumschleppt sind wie der Kopf unterhält Diese junge Frau, die ja angeblich liebt.

00:50:58: Die ja versehentlich tötet und in verschiedene Gestalt wiederkommt... ...die auch immer wieder tötete, wie du gerade gesagt hast.

00:51:03: Er erzählt dann das Haus später an!

00:51:06: Diese alte Frau, der immer kommt und ist irgendwann begraben auf diesem Friedhof.

00:51:11: All diese Menschen, die jede Nacht aus dem Grab kommen.

00:51:14: Das spielt natürlich mit dem Zombie-Horror

00:51:18: etc.,

00:51:18: aber das ist auch Dieser Tiziano-Sklavi, also Umberto Eco hat über Tizianosklave im Dillendog gesagt.

00:51:25: Er sagt, es gibt nur drei Bücher die man täglich lesen kann.

00:51:27: Dillendoq, Nietzsche und Die Bibel!

00:51:30: Und das ist wirklich das Verrückte, weil Tiziana Sklave sich in der Kunst des Comics trotzdem immer wieder mit Tod und Endlichkeit und eben mit Schuld auseinandergesetzt hat.

00:51:39: Also diese Comicreihe dillendoque... auf die natürlich jetzt auch überhaupt niemand mehr Lust

00:51:44: hat,

00:51:44: nachdem wir von diesen Filmen gezielt haben.

00:51:47: Aber setzt

00:51:48: sich permanent

00:51:49: so... weil es ja wirklich sehr drastisch ist.

00:51:52: Aber sie sitzt sich permanent mit Schuld auseinander.

00:51:54: Das war ein katholisches Thema und ein italienisches Thema da durch.

00:51:58: Aber das sind all diese Dinge!

00:52:00: Und das war so wo ich mitten drin im Film dachte, warum hast du diesen Film ausgewählt?

00:52:05: Spannend!

00:52:06: Und woher er?

00:52:06: was so merkt, dass der Film lässt mich nicht los.

00:52:10: und man merkt so, diese Themen sind drin.

00:52:12: Und das ist natürlich... Das sagt die Anna Fulke in diesem Interview, wo sie sagt, also eben diese wiederkehrende Frau spielt.

00:52:18: Sie sagt,

00:52:19: guckt es nicht wie er dann für Linie filmen?

00:52:21: Guckt es nicht mit einem Antonioni-Film?

00:52:23: Guckt es durch die Brille des Comiczeichners!

00:52:27: Und diese Trastik, die du im Comic gezeichnet machen kannst haben dir auf den Film übertragen aber die erschließt dir trotzdem diese Themen.

00:52:38: Das ist das.

00:52:40: Und ich finde, auch dieser Film ist voller großartiger Sätze.

00:52:44: Rupert Everett sagt in diesem Film ... Ich hab's unfairerweise nach deutschlandes Inkolonisationen mir noch mal eingeguckt!

00:52:51: Wir tun alles um nicht über das Leben nachdenken zu müssen, sagt er.

00:52:55: Ja,

00:52:56: stimmt ja.

00:52:56: Das habe ich mir

00:52:57: auch ausgeschrieben?

00:52:57: Ja, ich dachte mir erst, er sagt so und nicht über den Tod nachdenkten zu müssen.

00:53:01: Nein, über das leben.

00:53:01: Das ist schon mal ein Hinweis.

00:53:04: Okay was tust du ne?

00:53:07: Und dann, das ist ja auch so'n Punkt der über Ähnlichkeit geht und der eigentlich auch aus dem James Joyce Text sein könnte.

00:53:15: Und an einem bestimmten Punkt stellt man fest, dass man mehr Tote als Lebende kennt.

00:53:22: Das finde ich es auch ein irre Satz den man ja gar nicht so erwartet in diesem Film aber wo man so merkt guck unter die Oberfläche dieser Trastik

00:53:36: Ja du hast mir da noch mal was neues eröffnet im Bezug auf diesen Film Wirklich, denn also dass der Kunst voll ist das spüre ich würde ich mal sagen und Ich finde eben auch so überzeichnete Charaktere teilweise grandios diesen genagi ja und auch Situationen die völlig irre sind Das ist spannend.

00:53:58: aber ich glaube Ich muss den film jetzt nochmal gucken nachdem.

00:54:04: Ich jetzt von dir das gehört habe dass es gut

00:54:08: Ja weil ich hab auch Nein, wir haben ja auch dazwischen dringend geschrieben.

00:54:12: Wir konnten ja die Filme nicht zusammengucken... Ich hatte ja auch zwischendringlich gesagt, vielleicht ziehe ich doch zurück aber ich wollte es dann durchziehen weil ich dann wirklich gepackt war und das ist so ein ungewöhnlicher Film der wirklich nachwirkt und man würde den glaube ich sonst auch nicht unbedingt sehen.

00:54:29: also ich wäre jetzt auch gar nicht auf diesen Film gekommen wenn ich nicht in Italien mal diese Comic-Serie entdeckt hätte.

00:54:39: Und Rupert Everett hat im Interview auch was gesagt über diesen Film.

00:54:43: Den fand ich, das war nicht auch ein tollen Satz!

00:54:46: Er sagt nämlich... Also die Welt ist tot und der Friedhof ist am Leben oder ist lebendig.

00:54:55: Das finde ich ist auch so eine interessante Metapher weil das auch mit diesem Satz zusammenhängt.

00:55:02: Man kennt mal irgendwann mehr Tote als Lebende Und das ist glaube ich eben so.

00:55:08: diese Schuldfrage, die sich Francesco della morte.

00:55:10: Ich meine es ist ja kein echter Name de la morte.

00:55:12: Der Titel ist

00:55:13: toll und seine Mutter heißt De La More.

00:55:19: Daher kommt das finde ich ganz da.

00:55:21: Es gibt immer wieder Punkte, die auch mir sofort Zugang geschaffen haben zu diesem Film.

00:55:27: also wie gesagt ich mags wenn's überzeichnet ist, wenn's irre ist wie dieser Assistent von ihm den man gar nicht mit Worten beschreiben kann, eine irrsinnige Figur.

00:55:39: Und natürlich ist es auch irre dass der permanent mit so regungslosen Gesicht diese Zombies abknallt und das sind in der Tür die kommen auch bei ihm immer in sein Zimmer rein und da sind.

00:55:49: neben der Tür sieht man dann so Einschusslöcher Weil der mit so einer Magnum oder was auch immer, die natürlich auch sowohl die Patronen vorne so ein Kreuz von ihm geritzt kriegen.

00:55:58: Es ist permanent dabei diese Patronenzugritzen zu ritzen weil da immer wieder neue Zombies oder auch lebende Tote sind und dann sieht man aber diese Einschusslöcher in diesem Loch, in dem er lebt.

00:56:10: Oh mein Gott!

00:56:10: Ist das verrückt herrlich?

00:56:13: Also es sind schon paar Sachen dabei, die mir gut gefallen haben.

00:56:17: Und jetzt die tiefere Bedeutung, dass das wirklich eine Tiefe hat erschließt sich mir so langsam je mehr ich dir zuhöre.

00:56:26: Ja und das finde ich imso interessant weißt du weil eben ich finde diesen John Houston Film der Dad großartig da ist natürlich offensichtlich dass es eine tieferer Bedeitung drunter gibt und manchmal gibt es in Filme den dann sieht man's gar nicht an.

00:56:42: und ich muss auch wirklich sagen ich habe wirklich nachher noch viel darüber nachgelesen nachgedacht um diesen Zugang zu finden und das finde ich

00:56:50: schon

00:56:51: interessant und speziell.

00:56:53: Und was man vielleicht auch noch sagen kann, dass Miguel Soavi der Regisseur des Films, das war eben seine erste Regiearbeit, der war auch vorher Regieassistent von Dario Agento.

00:57:03: also das heißt natürlich auch diese ganze Trastik und diese Ästhetik muss man dann auch verstehen kommt natürlich aus diesem Cialo-Filmen dieser Zeit eben auch in einer Kombination mit der Horrortraste.

00:57:17: Und deswegen meine ich eben, deswegen war es mir so wichtig diesen Film zu nehmen weil es glaube ich auch gut ist wenn man jetzt wir haben ja nun auch ein hartes Thema heute gehabt.

00:57:29: Ja

00:57:29: und das ist ja irgendwie interessant dass man eben auch... Wir haben uns ja bevor's losging diskutiert wie heißt die Folge?

00:57:36: und so.

00:57:36: dann hab' ich mich doch gesetzt und spiel mir das Lied von Tod.

00:57:39: aber es war ja auch interessanter Tod.

00:57:40: keine Wiederkehr war ja im Titel rennen.

00:57:45: Das

00:57:45: hätte mehr zu dir gepasst, zu deiner Folge.

00:57:47: und spiel mir das Lied von Tod durch diese zwei bedeutungsvollen Lieder aus.

00:57:51: die Toten sind wir da vielleicht bei der Dead.

00:57:58: Aber anyway...

00:57:59: Absolut!

00:58:00: Aber es ist ja auch das Interessante weil letztendlich, finde ich passt's auch natürlich spielen wir das Lid vom Tod auch zu unserem Delamorte Delamore weil natürlich jede Nacht wo kommen die Toten aus den Kremern?

00:58:15: Also wird ihm jede Nacht das Lied von Tod gespielt, sag ich mal.

00:58:20: Also

00:58:20: der Tod ... Ja, steht im Vordergrund

00:58:22: ja.

00:58:22: Hymn also...

00:58:24: Da sind.

00:58:24: auch.

00:58:25: eine Szene, die ich irre fand ist dass dieser einen Motorradfahrer, der diesen schlimmen Autounfall hat mit dem Bus kollidiert und das junge Mädchen eben auch stirbt, dass er mit seinem Motorrad zusammen begraben wird.

00:58:37: Und mit seinen Motorrad wiederkommt!

00:58:39: Es ist so irre!

00:58:42: Ach, das packen wir zusammen ins Innengrab.

00:58:45: Der ist verbunden mit seinem Motorrad.

00:58:47: Das begraben wir gleich mit?

00:58:49: Absolut!

00:58:49: Und das finde ich hier ziemlich genau, dass es auch geschrieben wird... Es ist so eine verlorene Jugend, die dort den Erwachsenen im Scheiß egal is'.

00:58:58: Also dieser Motorrad-Rebellis ist scheißegal.

00:59:01: Dieses Mädchen, der da mit ihm fährt, ist scheissegal.

00:59:04: Es gibt ja nur noch ein Mädchen in dem Friedhof rumschleicht wie ihn wiedersehen will, dem auch weiß, dass die Toten wiederkommen.

00:59:11: Und es gibt von diesen Erwachsenen nur Verachtung für ihre Jugendlichen.

00:59:16: Die sind auch so eine verlorene Generation, die hängen ja nachts immer da auf diesem Hauptplatz rum in diesem Dorf... Ja mit den

00:59:24: Bürgermeistern, also eigentlich diese Stadtverwaltung, das sind ganz schlimme Jungs!

00:59:29: Nur Bürokratie was in Italien ist?

00:59:31: Ja, der Kommissar und auch blind auf beiden Augen kriegen nicht mit, was da passiert.

00:59:37: Also es ist auch so ein Satire über dieses Verschließende italienische Staates vor den Problemen, die in dem Land passieren.

00:59:45: Das finde ich schon sehr interessant.

00:59:50: was da drin liegt und das ist natürlich das italiellische Kino dass dann auch so ein bisschen das Banuskino ist hat natürlich auch eine ganz andere Trastik, als jetzt man das aus dem deutschen Kino zu der Zeit kennt.

01:00:04: Wo Roland Klick ja sozusagen die Spitze des Provokanten ist.

01:00:08: Weißt du was ich meine?

01:00:09: Und das ist glaube ich einfach dieses Einlassen auf dieses italienische Horrorkino und dann aber so merken da liegt noch etwas drunter.

01:00:18: Das finde ich halt interessant.

01:00:21: Ja Also Heidewitzka,

01:00:25: also durch den Film

01:00:27: an.

01:00:28: Ich sage nur

01:00:30: mit dieser Vorinformation von der

01:00:32: hätte ich dir mal geben sollen aber deswegen war

01:00:35: das toll dass wir es jetzt so live machen.

01:00:37: richtig

01:00:37: auch gut weil es ist so.

01:00:40: ja das sind jedenfalls wir haben glaube ich zwei Filme die sicher auch Ja, die Gemüter spalten.

01:00:46: Aber sind beides Filme, die sich auf ihre Art wirklich mit Sterblichkeit und Tod- und Vergänglichkeit toll auseinandersetzen?

01:00:56: Und heute hatte ich den Experten da!

01:01:00: Benjamin Moerig meine Damen und Herren Vielen Dank dass du da warst.

01:01:05: Das

01:01:05: war mir ein Vergnügen

01:01:06: Mir auch.

01:01:07: Es tun ja so leid, dass du diese ganzen schönen Zettel so ordentlich hast Frei von der Liebe weggeschworen.

01:01:13: Ist doch auch angenehm, oder?

01:01:14: Ich habe

01:01:14: fast nicht abgelesen außer diese kurzen Zitate.

01:01:17: Ja das war gut aber ich hab's mal alles aufgeschrieben und dann war es im Kopf und...

01:01:22: Irgendwann kommt es als Buch raus.

01:01:23: Genau ja machen wir.

01:01:25: So Cemetery Man oder Dilemore de Dilemore gibt es auch auf YouTube.

01:01:29: Ich darf gar nicht sagen weil diese Filme ist.

01:01:31: der Freizugang hier auf YouTube ist schon krass.

01:01:34: Ich muss mich, glaube ich, ein.

01:01:36: Ja aber... Ah

01:01:37: du musst es nicht

01:01:38: einloggen?

01:01:39: Ah okay!

01:01:40: Das ist gut ja.

01:01:41: Ich habe mich auch eingeloggt deswegen halt gerne.

01:01:43: Weißt

01:01:43: du was ich hatte?

01:01:46: Ich hab den natürlich abends geguckt und hab dann so gedacht, mich erinnert wie du erzählt hast das von diesen Filmen die man so heimlich geguckt hat.

01:01:54: Und dann dachte ich so ob von unserem Balkon meine Tochter also irgendwie durch den halb geöffneten Vorhang jetzt so reinguckt Weil die Tür war zu, das hab ich gemerkt.

01:02:03: Aber das ... Ich dachte so plötzlich habe ich so einen Moment gehabt

01:02:08: was die

01:02:08: aufsteht und mal so ja und dann später in einem Podcast erzählt so ahja der erste Film den ich

01:02:13: gesehen habe.

01:02:15: Einlich

01:02:15: durch die

01:02:16: Tür?

01:02:16: Genau!

01:02:18: Stimmt

01:02:19: sehr lustig.

01:02:20: Ja

01:02:20: was ist so genau?

01:02:22: also Man, kurze Tage muss uns das einloggen.

01:02:24: Nee ist wirklich nix für Kinder und auch vielleicht nicht unbedingt was für Zartbeseitete aber für alle anderen lohnt er sich.

01:02:30: Cemetery man, Delamorte del Amore gibt's sonst auch auf DVD im Blu-Ray.

01:02:36: dann kann man sich den auch in der Synchronisation angucken.

01:02:39: weil bei den italienischen Filmen ist eh egal da sind doch alle Leute drehen so und dann mummeln die ihren Text.

01:02:45: Und dann werden die von völlig anderen Leuten nachsönkronisiert, das ist ja der italienische Art des Kines.

01:02:50: Da kann man immer neben einer Baustelle, da kann man nicht mehr Filme drehen.

01:02:53: Filini?

01:02:54: Genau!

01:02:54: Ja genau, das sind wir so

01:02:56: auch.

01:02:56: Zählt einfach bis zehn, da kommt eh ein anderer

01:02:59: Text.

01:02:59: So ist es, so ist es.

01:03:02: Wenn ihr mit vielen Dank...

01:03:03: Dominik, das war mir einen Vergnügen wirklich.

01:03:06: Mir auch.

01:03:08: Wir hoffen euch auch,

01:03:09: dass wir uns richtig unterhalten.

01:03:11: Finde ich gut.

01:03:11: Ja, endlich mal!

01:03:14: Und natürlich ging Grüße raus an Johannan Sebastian, ne?

01:03:17: Aber absolut

01:03:19: und ihr anderen guckt einen guten Film.

01:03:22: oder Delamorte de l'amour.

01:03:27: Tschüss!

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