"Ich" mit Margarethe Tiesel
Shownotes
Die österreichische Schauspielerin Margarethe Tiesel hat sich ganz uneitel gewünscht, über Filme zu sprechen, in denen sie selbst mitgespielt hat. Also schauen sie und Dominique gemeinsam Ulrich Seidls „Paradies: Liebe“ – einen ebenso schonungslosen wie humorvollen Film, der Margarethe ins Rampenlicht katapultierte und ihr Auftritte in Venedig und Cannes sowie eine Nominierung für den Europäischen Filmpreis einbrachte. Dazu gibt es wilde Geschichten von den Dreharbeiten in Kenia, bei denen Improvisationen Margarethe in den Nahkampf mit echten kenianischen Beachboys brachten. Außerdem erzählt sie von ihrer Brieffreundschaft mit Hollywoodstar Robert Pattinson. Dominique möchte auch ihren Auftritt in „Der goldene Handschuh“ unter die Lupe nehmen. Dabei erinnert sich Margarethe an ein Bier mit Fatih Akin in der berüchtigten Kaschemme und berichtet von den Dreharbeiten in der Hansestadt.
Transkript anzeigen
00:00:04:
00:00:08: So, und wie versprochen gleich bei der neuen Staffel die zweite Folge nach.
00:00:12: Bella B ist eine großartige Schausprache zu Gast.
00:00:17: Sie ist weltberühmt in Österreich?
00:00:19: Nein!
00:00:21: Sie haben seiner Stimme erkannt.
00:00:22: es sind natürlich Margarete Tiesl.
00:00:24: Hi, Krete.
00:00:26: Hallo!
00:00:27: Wieso neugnest du gleich das Wort Großartig?
00:00:29: Ich
00:00:29: weiß nicht... ich hab was dagegen gegen dieses ganze Star-Getur.
00:00:34: Ich bin einfach eine Schauspielerin und habe auch viel Glück gehabt im Leben.
00:00:41: Andere können das genauso wie ich und ich halt.
00:00:44: Das
00:00:44: stimmt glaube ich nicht so ganz liebe Krete weil da möchte ich gleich dazu kommen.
00:00:50: der heutige Folge heißt ICH Weil.
00:00:54: Grete und ich haben uns auf ein wunderbares Thema geeinigt.
00:00:57: Wir haben beide uns einen Film ausgesucht mit dir, liebe Grete!
00:01:02: Wo du eine Hauptrolle oder zumindest bei meiner Wahl eine wichtige Rolle
00:01:06: sprichst?
00:01:06: Ja aber das ist ja ein Missverständnis gewesen.
00:01:09: Natürlich!
00:01:10: Nein natürlich!
00:01:11: Ich habe gedacht, ich muss über meine Filme sprechen... Und ich wusste ja nicht genau dass ich über jeden anderen Film auch spreche.
00:01:21: Nein,
00:01:21: ich habe dich total reingelegt.
00:01:22: Das stimmt!
00:01:23: Ich möchte für die geschätzten Hörerinnen und Hörern noch einmal repräkabilisieren wie das Telefongespräch lief.
00:01:29: Ich habe zu dir gesagt, als du gesagt hast, ja dann möchte ich über Paradiesie besprechen.
00:01:33: Bis jetzt hat noch niemand über seinen eigenen Film gesprochen und dann hast du ganz keck gesagt...
00:01:38: Dann
00:01:38: mach ich das jetzt.
00:01:40: Nein, nein!
00:01:42: Die Wahrheit war, dass ich im nächsten Satz dann gesagt hab, keinen anderen Film so gut wie die, die ich selber gemacht habe.
00:01:50: Großartig!
00:01:52: Ich gebe alles zu und liebe Kräte... Das Gute ist ja A. werden wir viel auch über die Filme erfahren, die du gemacht hast.
00:02:00: zum heutigen Thema Und B. finde ich es toll.
00:02:04: Was ist das Thema?
00:02:06: Ich Also du, der Titel heißt Ich.
00:02:10: Greta Thiesl ist ich.
00:02:12: Oh Gott!
00:02:13: Ein Film über eine Radio-Podcast-Episode über die größten Filme mit der weltberühmten ... Nein!
00:02:23: ... weltberömten Schauspielin Margarete Thiesle
00:02:26: und
00:02:27: ich möchte zurückkommen bei ... Einen Anflug von Bescheidenheit hast du ja.
00:02:31: Du hast gesagt, du willst nicht großartig genannt werden?
00:02:33: Aber was du uns gleich erzählen wirst ist nämlich der erste Film über den wir sprechen.
00:02:38: da warst du ja ausgewählt.
00:02:40: unter drei Schauspielerinnen hast du dich durchgesetzt.
00:02:44: in der Endrunde... Das war ein Film mehr!
00:02:45: Und
00:02:45: das noch viel mehr genau.
00:02:48: Da wirst du es uns gleich erzählt.
00:02:50: aber erst einmal hören wir rein in den Trailers des Films.
00:03:42: Das ist Paradiesliebe von Ulrich Seidel aus dem Jahr, zwölf in der Hauptrolle Margarete Thiesel und Peter Kasungu.
00:03:53: Sorgräte!
00:03:55: Jetzt müssen wir mal kurz rekapitulieren.
00:03:57: In den Jahren des Jahrhunderts warst du schon länger als Schauspieler aktiv, wir kennen uns ja aus Graz.
00:04:03: Mein Mann ist am Grazer Schauspülhaus ein Protagonist Franzola Und das Interessante ist ja natürlich, der muss lachen.
00:04:13: Weil dass ich den Franz... Warum musst du lachen?
00:04:15: Weil ich dem Franz als Fotos...
00:04:16: Nein, nein!
00:04:16: Alles gut, ja?
00:04:17: Jaa.
00:04:17: Entschuldigung, ich habe mir einen Franz für vier Stücke
00:04:20: in Graz inszeniert.
00:04:21: Ich weiß, ich weiß, also es war ja immer so, dass der Franz da war und ich war zu Hause bei den Kindern und so.
00:04:27: Du hast auch viel, sag' ich mal Kellertheaterin Graz gespielt.
00:04:29: Ich weiss noch, ich hab dich am Uni-Theater.
00:04:32: Einfach mit
00:04:33: einem
00:04:34: jungen Karl an zwei Personen ein Stück gespielt und so.
00:04:36: Du warst ...
00:04:37: Ja, ich habe ein eigenes Theater aufgemacht.
00:04:40: Hast
00:04:40: du auch?
00:04:40: Genau!
00:04:41: Ich habe eine Rezeption in einer Ordination gearbeitet.
00:04:44: Wirklich?!
00:04:45: Ja sicher!
00:04:46: Und du hast ja noch gedreht,
00:04:47: du hast dann diese Krimi-Reile gedrehte, dieses sehr schöne Trautmann,
00:04:50: die
00:04:50: eigentlich sozusagen mal so angedachtet war als österreichischer Tatort aber zu viel Dialekt hatte für das deutsche
00:04:56: Film.
00:04:56: Aber da habe ich immer noch fünf Sätze
00:04:58: gehabt.
00:04:58: Da hast du nur so fünf Sätzen gehabt, sondern unheimlich im Lokal oder Trautmann am Schluss war?
00:05:02: Und wenn man Glück hat gibt es ein Casting und dann wird man für einen Film genommen und plötzlich kennen einen alle.
00:05:08: Deswegen sage ich ja, Ich bin nicht großartig!
00:05:10: Ich hatte auch viel Glück.
00:05:11: Ja und wenn ich nicht sagen wir mal ein bisschen Blatt wäre für die deutschen Zuschauer etwas molliger werde ich vielleicht sagen... Dann hätte ich das gar nicht gemacht,
00:05:20: ne?!
00:05:20: Ja und jetzt erzähl uns mal also Du machst ein bisschen Theater, du drehst ab und zu kleinere Sachen.
00:05:30: Und dann kommt so eine Anfrage für einen Casting.
00:05:34: Wie lief das?
00:05:36: Man muss sagen ... Zu der Zeit war Ulrich Seidel schon sehr bekannt.
00:05:42: Auch irgendwie, oh, da ist Seidl!
00:05:45: ... ums Heidel arbeiten, ja?
00:05:47: Ja, Hundstage war es.
00:05:49: Diese Folgen wie wenig.
00:05:50: und im österreichischen Kino oder
00:05:52: auf dem deutschbalken Kino.
00:05:52: Genau, genau!
00:05:54: Und in Port Export.
00:05:55: das hat mich sehr beeindruckt... Ich habe dann natürlich alle Filme angeschaut von ihm und da habe ich mir gedacht, oh mein Gott!
00:06:02: Und dann habe ich mal als nächstes gedacht, wenn ich das jetzt nicht mache, dann ärge ich mich ein Leben lang.
00:06:09: Und dann habe ich so alle Freunde gesagt, soll ich das machen oder nicht machen?
00:06:12: Wer weiß was da alles auf mich zukommt.
00:06:15: Vor
00:06:15: dem Casting.
00:06:15: Wir reden auch vom Castingprozess?
00:06:17: Nein
00:06:18: der Casting Prozess hat ja glaube ich zwei drei Jahre gedauert.
00:06:22: Da wurden wir erst mal eingeladen und dann hörst du wieder ganz lang nix.
00:06:26: Dann wär's wieder einmal eingeladen.
00:06:28: Bei der ersten Einladung hab' ich gedacht daher, Seidel ist dabei!
00:06:34: Ja.
00:06:34: War
00:06:34: er aber gar nicht, beim zweiten Mal auch nicht... Beim dritten mal war er dann schon einmal dabei und so.
00:06:41: Und da hört man wieder lange nix.
00:06:45: Dann denkst du kann ich jetzt, das heißt nächstes Jahr kommts?
00:06:49: Da denkst Du Kann ich da Sommertheater spielen oder?
00:06:52: Kommt oder kommt nicht?
00:06:53: Dann erreichst Du niemanden im Büro!
00:06:55: Also das ist so hin, hin und her dass mir schon gar nicht mehr dran glaubt.
00:06:59: Und irgendwann kommt dann ein Test.
00:07:02: Das heißt, wir sind die außerwählten ... Ent-außerwählung ... Und
00:07:07: das waren aber drei Frauen für die Hauptfigur?
00:07:10: Also du noch zwei Kolleginnen?
00:07:11: Genau!
00:07:12: Die durften eine Woche jeweils nach Afrika fliegen.
00:07:16: Nach Kenia?
00:07:16: Seid ihr da schon geflogen?
00:07:17: Okay.
00:07:17: Nach Kenya fliegen und ...
00:07:20: Am Seite zusammen dahingeflogen.
00:07:22: also die drei Kolleginnen so oder jeder
00:07:24: einen?
00:07:24: Nein, hintereinander.
00:07:26: Ich wusste auch nicht wer das ist... Wollte einfach der Herr Seidel schauen.
00:07:31: Ich sage immer, Herr Seidl, weil ich während den ganzen Dreharbeiten war es immer da Herr Seydel für mich.
00:07:36: also wir waren ja nicht bei du und er wollte wahrscheinlich wie man da unten zurechtkommt ohne dass das kann ja auch sein entweder mal kommen nach Afrika und es ist toll man es gefällt einem und man sagt wow oder man sagt ah das halte ich gar nicht aus die Armut und er stinkt und so und so viele Leute.
00:07:55: das wollt ihr mit uns austesten.
00:07:57: Alles klar, wir fassen kurz vielleicht mal die Handlung zusammen.
00:08:04: Ich versuch dir mal so ein bisschen zu erzählen und du korrigierst mich.
00:08:07: also Teresa hast deine Figur
00:08:09: ja
00:08:10: die einen Kenia Urlaub bucht in seinem Club Resort
00:08:14: Ja
00:08:15: Und eigentlich ich weiß nicht ob es gezielt
00:08:18: ihre Freundin Ja?
00:08:20: Die das schon oft gemacht hat, überredet sie,
00:08:23: dass sie mitkommt.
00:08:24: Ein einsamer, alleinerziehender
00:08:27: Frau
00:08:27: Sozialarbeiterin.
00:08:30: Und Sie sollen einen Sommer als Sugarmama da genießen!
00:08:34: Nein, Sie soll sich einfach amüsieren da unten.
00:08:38: Weil meine Freundin die findet es ganz toll da unten und das will sie mir auch mal zeigen.
00:08:43: wie das
00:08:43: ist in Afrika Genau.
00:08:45: aber was heißt in Afrikas also auch in diesem speziellen Ding?
00:08:49: Dort gibt es junge Männer, die vor dem Club-Resort oder am Strand warten und sich als Liebhaber
00:08:56: anbieten.
00:08:56: Genau!
00:08:57: Das ist ein richtiger Geschäftszweig.
00:09:01: Wenn du eine Schukamama kriegst, dann ist das schon ein Treffer.
00:09:06: Also damit können sie die ganze Familie ernähren.
00:09:09: Meistens haben die ganzen... Beuys da unten auch selber Familie, was sie natürlich nicht den älteren Damen erzählen.
00:09:16: Gibt es ja auch eine Situation in deinem Film über die wir vielleicht später noch zu sprechen kommen?
00:09:19: Wo das dann auch angedeutet wird, dass so die Realität ist?
00:09:23: Genau!
00:09:24: Aber jedenfalls Theresa deine Figur fährt dorthin und ist auf der Suche nach Liebe und
00:09:33: Sex.
00:09:33: Also
00:09:34: es sollte...
00:09:34: Entschuldigung,
00:09:35: das ist jetzt unser Brett.
00:09:36: Aber es sollte eigentlich beim Seidl, wenn man arbeitet, immer so, dass man kein Drehbuch lesen darf oder es gibt vielleicht ein grobes, aber das haben wir nie bekommen und der Ansatzpunkt war eigentlich, dass das eine Sex-Toristin nach Afrika fährt.
00:09:53: Also meine Rolle sollte einfach nur jemand sein, der gerne Sex hat, also der gern ja... Und das habe ich immer schon gesagt Herr Seidel, das kann nicht!
00:10:02: Ich kann nicht.
00:10:03: Tut mir leid, ich kann das nicht nur sexy.
00:10:05: Ich brauche da immer die Liebe und er hat immer zu mir gesagt, geh Diesel, seh mit ihrer Liebe!
00:10:12: Man muss wissen... Es ist ja alles improvisiert bei den Seidl-Filmen.
00:10:16: D.h.,
00:10:16: jegiger Text kommt von mir und wird mir nicht vorgeschrieben.
00:10:20: Freudlich habe ich in jede Improvisation, weil alle Szenen sind ja improvisiert, die Liebe hineingebracht, dass ich auf der Suche bin.
00:10:27: Und so konnte ich die Handlung des Films ein bisschen drehen.
00:10:30: Wenn jetzt Herr Seidel zuhört, der sagt, naja, so war das nicht ... Aber
00:10:34: es war
00:10:35: so!
00:10:36: Ich verstehe.
00:10:38: Damit man sich wirklich vorstellen kann... beim Film, klar gibt es ein klares Drehbuch mit was man sagt.
00:10:44: Was die Situation ist?
00:10:45: Du weißt alles!
00:10:46: Was wusstest du dann eigentlich vor dem Dreh?
00:10:53: Ich wusste vor dem Drehe ich fahre da runter zu meiner Freundin und verlieb mich auch komme aber drauf dass der noch andere hat.
00:10:59: das war der Plot
00:11:01: Das war der Blatt.
00:11:02: Und das heißt, wenn ihr so in diese Szenen geht ... Was hat Ulrich Seidel dann zu dir und den anderen gesagt?
00:11:07: Er steckt dich eigentlich nur in die Szene, beschreibt die Situation und dann kannst du machen was du willst.
00:11:12: Dann kannst du was daraus machen.
00:11:14: Ja, ich verstehe.
00:11:16: Und was ja alles Interessante ist, ist sozusagen, ihr weißen Frauen sag ich mal, ihr seid alle Schauspielerinnen professionell der Österreicher.
00:11:25: Schwarzen Männer aus Kenia waren ja keine Schauspieler in dem Sinn, sondern es waren ja Leute die wirklich ... als das arbeiteten was sie in diesem Film machen.
00:11:34: Also die so Loverboys sind oder
00:11:37: Beach Boys?
00:11:38: Genau und das ist ein richtiger Geschäftszweig in Kenia.
00:11:43: Das heißt, die können das sehr gut her.
00:11:47: Die sind auch Schauspiller hier.
00:11:49: Ja, ja!
00:11:50: Und das ist zum Beispiel je nach Strandabschnitt gibt's einen italienischen italienische Hotels, französische.
00:11:57: Können die dann die Sprache?
00:11:59: Die können auch dann Deutsch, also mit den deutschen Hotels und so... Und das natürlich in sofortem Bezug.
00:12:04: Sie sind wahnsinnig charmant!
00:12:12: Es ist wirklich so wenn man da als ältere Frau hinunterkommt auf einmal schauen und die Männer wieder an.
00:12:19: Das war schon sehr überraschend muss man sagen, ist plötzlich wieder am Markt.
00:12:23: Ja
00:12:23: du hast auch in so einem früheren Interview gesagt, dass man sich plattest und dich zwanzig Jahre jünger gefühlt hast.
00:12:29: Und das ist natürlich total interessant!
00:12:31: Hat man dann wirklich das Gefühl also, dass die einen als Frauen ideal verehren?
00:12:38: Also hat man nie das Gefühl, es geht ums Geld.
00:12:40: Können die ja wirklich darüber reden?
00:12:41: Oder ist es auch, dass man als Frauentyp ... Die auch sehr anspritzt oder?
00:12:45: Als
00:12:45: Frauentypen wird man sehr angesprochen.
00:12:46: Das ist Wurst, wenn man ein bisschen einen Fetter in den Hintern hat und ... Soll ich das jetzt auf Deutsch übersetzen, oder?
00:12:53: Ich glaube, das ist so, glaub ich, verstanden.
00:12:56: In Hamburg,
00:12:56: okay!
00:12:57: Ja.
00:12:59: Und dann sind sie sehr charmant und ... Man merkt es eigentlich nicht würde ich sagen.
00:13:08: Das ist eben das große Problem mit vieler Gespräche geführt, mit Sugarmamas die wir da unten kennengelernt haben.
00:13:15: Die glauben es dann wirklich dass er sie liebt und die können dir das vermitteln.
00:13:21: und die kann mich erinnern an eine deutsche Frau, eine Fotografin die alles aufgegeben hat in Deutschland aus der Garage hat sich behalten Die Beach Boys auch zu unterstützen, hat ihnen eine Garage ... Also ein Moped-Werkstatt gezahlt und so.
00:13:42: Ja?
00:13:45: Und das ist natürlich was
00:13:46: aufbauen kann.
00:13:47: Dass er sich was aufbauern kann.
00:13:49: Und die meisten bauen dann auch unten Häuser.
00:13:52: Und
00:13:53: ähm... Die Männer oder
00:13:55: die Frauen?
00:13:55: Die Frauen, den Männern ja.
00:14:00: Im ärgsten Fall war's dann so, dass wenn sie wieder von ... Also eine andere war das jetzt, die aus Deutschland zurückgekommen ist.
00:14:06: Hat er schon mit einer anderen Frau drin gewohnt?
00:14:09: Mit einer schwarzen Frau und ein Kind gehabt.
00:14:12: Es gibt so richtig tragische Geschichten, wo diese vermeintlich ... Dass man denkt es ist die große Liebe, dass sie wahnsinnig enttäuscht wird!
00:14:21: Ja... Und ähm, das Interessante ist so.
00:14:25: wie war das eigentlich mit diesen Männern zu arbeiten?
00:14:28: Ich mein klar du sagst sind tolle Schauspieler, die haben natürlich Damit versorgen die ihre Familien, eben ihre Frauen verwandten Kinder.
00:14:38: Ähm ... Die können ja sozusagen in eine Zweierszene spielen, sag ich mal, im Team, aber plötzlich ist ja ne Kamera dabei, den es aufzeichnet.
00:14:45: und wie haben sie sich damit so getan?
00:14:47: Da Herr Seidel hat ganz viele Castings gemacht, wer da wirklich dafür auch geeignet ist.
00:14:53: Bei diesem einwöchigen Aufenthalt war ich dabei bei den Castings, die er mit den einzelnen Beach Boys gemacht hat.
00:15:00: Und dann merkt man schon, wer da keine Scheu hat vor einer Kamera und wer einfach redet frisch von der Leber oder wer sich da schwer tut.
00:15:10: Die Fragen von ihm waren immer ... Hast du schon mal eine Schukamama gehabt?
00:15:14: Und wenn einer sagt nein und möchtest dann ja auf jeden Fall, er möchte auf jeden fall eine Schokamama haben.
00:15:22: Das ist ein großes Ziel!
00:15:28: Wie kann man sich das vorstellen?
00:15:31: Es gibt ja so wie bei Ulrich Seil extreme Szenen, wo es einem beim Zuschauen mit unangenehm wird.
00:15:42: Was ist der Unangenehmen?
00:15:44: Ja, stellenweise... Na ja zum Beispiel was wirklich interessant ist Du lernst ja mehrere Männer kennen.
00:15:53: Du hast dir erst so einen jungen Mann, wo du das Gefühl hast, dass das könnte was werden und du gehst mit ihm in so ein Stundenhotel.
00:16:00: So'n ganz junger Typ, der so den Kopfsocar rasiert hat... Und er wird aber dann so ein bisschen ... Also es ist wirklich sehr übergriffig in diesem Zimmer weil du plötzlich keinen an sechs haben möchtest und er hält dich aber total fest und sagt doch ich will dich aber und ich möchte dich und ich liebe dich Und man weiß nicht, wird das jetzt in einer Vergewaltigung enden oder nicht?
00:16:24: Der Film hält ja auch immer die Waage so mit meiner Sympathie.
00:16:28: Einerseits ihr diese Frauen, diese Männer aussuchsen.
00:16:31: Andererseits ist dann bei diesen Männern natürlich was krass übergriffiges ... Das sind so unangenehme Situationen.
00:16:37: Das war die erste Szene, die ich sehr, sehr unangênemen fand.
00:16:41: Darf ich dazu was sagen?
00:16:42: Ja bitte!
00:16:42: Das würde mich interessieren, dass du was dazu sagst.
00:16:44: Naja
00:16:45: es ist so... Dadurch, dass ich ja entscheiden kann, bin ich dann einfach ... weil es mir wirklich unangenehm geworden ist.
00:16:53: Diese
00:16:53: Szene mit dem Mann?
00:16:54: Ja, diese Szene.
00:16:56: Bin ich einfach aufgestanden und bin aus der Szene rausgegangen.
00:16:59: Und das benutzt, daraus macht da Ulrich Seidel was.
00:17:06: Er filmt auch danach, wenn ich entdeutscht weggehe.
00:17:09: Er nimmt das, was von mir kommt Und das ist ja irgendwie das Tolle.
00:17:12: Das
00:17:12: ist spannend, diese Szene dauert aber sehr lange.
00:17:15: Ja
00:17:15: ich hab wahrscheinlich zu lang gewartet
00:17:17: bis du aufgestanden bist.
00:17:18: Nein nein, das finde ich gar nicht.
00:17:20: Die Szene ist jetzt total spannend also wirklich spannend.
00:17:24: Aber Frauen sind so
00:17:27: die... Ich denke mal
00:17:28: mein Gott darum bin ich da nicht.
00:17:29: früher als sicheres Kräte haben wir vielleicht auch viel zuviel gefallen lassen bevor ich sage ausstopp!
00:17:35: Wirklich?
00:17:36: Ich gehe.
00:17:40: das Tolle an der Arbeit, dass wenn's mir ziel wird, dann geh ich einfach.
00:17:43: Ja.
00:17:44: Und bin ja hinter die Kamera gegangen aus, weil ich weg.
00:17:47: Ja und dieser jungen Mann ... Das hab ich mir auch so gefragt.
00:17:55: Und vielleicht aus der Sicht von Ulrich Seil hätte Ulrich SEIL gerne eine sechstehende sogar gehabt im Film, aber das ist ja ...
00:18:01: Das lacht da immer offen?
00:18:03: Ich glaub nicht, es ist natürlich viel spannender, wenn ich weggehe!
00:18:08: Und dann geht die Geschichte weiter.
00:18:10: Ja,
00:18:11: natürlich!
00:18:12: Aber das ist immer so... Das finde ich auch was zu krasses, weil man nicht weiß welche Grenzen... Also es werden so viele Grenzen überschritten.
00:18:20: Wir haben ja so gelacht, denn wir kennen uns ja nun wirklich ein Vierteljahrhundert und du hast gesagt, was?
00:18:25: Du hast diesen Film nie gesehen.
00:18:27: Ich kenne dich so gut und ich kenne andere Oricidal-Filme.
00:18:31: Ich weiß nicht ob ich das schaffe zu sehen.
00:18:35: Den Film suche ich jetzt aus.
00:18:38: Meine Kinder, meine Kinder in der Premiere waren.
00:18:41: Wie
00:18:41: alt waren sie damals so?
00:18:43: Die waren schon erwachsen.
00:18:45: Aber dann habe ich meine Tochter gefragt, Sophie wie war denn das für dich?
00:18:49: Hat sich gesagt naja wenn es noch ein bisschen schlimmer wollen wäre dann wär' ich gegangen!
00:18:54: Ich weiß nicht... aber so und das ist halt so das Verrückte weil ihr wart ja mit diesem Film überall also bei allen Festivals international
00:19:03: kann
00:19:03: Venedig so das war und deswegen meinst du Serbien Und das meine ich ja so, du bist eine Schauspielerin die in Deutschland ... Amerika
00:19:13: war mal auch.
00:19:14: Telleride.
00:19:16: Telleraid, dein Festival in Telleraiden?
00:19:18: Irre!
00:19:19: Also so... Das meine ich also wie du sagst so eine Schause spielen die auch deine Organisation arbeitet zur dann mal hier ein Drehtakart Theater spielt und dann plötzlich WUMMS Stehst du da auf dem roten
00:19:31: Teller?
00:19:31: Ja, weil das ist doch toll.
00:19:32: Ihre!
00:19:32: Toll?
00:19:33: Na ja, es ist toll... Aber es ist auch toll, dass ich dadurch am Boden bleibe.
00:19:37: Ich denke mal... Ist
00:19:39: alles nur schwierig.
00:19:41: Sofort wieder Ordination machen.
00:19:43: So
00:19:43: fortwieder vorbei sein und so fortwiedern.
00:19:47: Naja gut jetzt geht's ja schon eine Zeit ganz gut.
00:19:53: Was inhaltlich so interessant ist Und zwar, weil du sagst das viele Schurramamas so denken und deine Figur ja auch dann.
00:20:02: Sie lernt halt jetzt einen zweiten Mann kennen, der eben sie nicht so bedrängt, sondern sehr romantisch, sehr charmante, so ... Auch sagt ihm geht's überhaupt nicht ums Geld oder
00:20:12: so?
00:20:12: Ja, ja.
00:20:15: Auch eine Masche natürlich!
00:20:16: Dann kommt ja genau die Situation, die du vorher beschrieben hast, dass ihr zum Beispiel seine Schwester vorstellt Das ist ja so ... Und dann sagt er, gibt der Geld?
00:20:31: Weil das Kind ist ja krank und so.
00:20:33: Hilf ihr doch!
00:20:34: Ja.
00:20:34: Man ahnt schon, dass es nicht seine Schwester war.
00:20:37: Da ist eine richtige Frau gewesen.
00:20:40: Sowohl im Film als auch in der Geschichte.
00:20:42: Sowoll im Film auch.
00:20:44: Und da kann ich vielleicht eine kleine Anekdote erzählen.
00:20:46: Sehr gerne.
00:20:47: Also dieser Peter hat wirklich ... Das war seine Frau und sein Kind.
00:20:52: Eines Tages kommt der Requisiteur auf Set Und eine Frau ist da, eine Schwarze mit dem Peter, mit dem Hauptdarsteller.
00:21:02: Und nächsten Tag kommt ... Eine andere Frau eben die mit dem Kind.
00:21:08: und dann sagt er eine gewisse Tür zum Peter.
00:21:10: Ja gestern war doch deine Frau da!
00:21:12: Und an ist seine richtige Frau wirklich draufgekommen dass er noch eine andere schwarze
00:21:17: Frau hat?
00:21:18: Nein.
00:21:19: Das war ganz tragisch dann eigentlich.
00:21:21: Und welche Frau sehen wir empfinden?
00:21:24: Die Richtige
00:21:24: mit dem kind?
00:21:26: Also, das heißt er hat ihn wahrscheinlich neben dir als Filmpartnerin.
00:21:31: noch ein oder zwei richtige Shogamamas und dann noch zwei Freunde.
00:21:36: Ich verstehe... Und kam daraus die Idee, weil es gibt ja diese wirklich beglemmende Szene wo man auch so denkt also wo's mir zumindest zu ging dass du die Sympathien wechseln also dass sie immer schorschieren während des Films weil du ja in einem Strand ziehst mit seiner Angeblichen Schwester und dem Kind.
00:21:56: Und den dann mehrmals schlägst im Wasser, weil er dich sozusagen aus deiner Sicht daraus betrogen hat?
00:22:05: Wie dreht man so was?
00:22:07: Also ich meine, hatte das sowas schon so erlebt ist es für ihn einfach, ist das für dich einfach?
00:22:11: wie geht man an eine Szene?
00:22:12: Ich
00:22:12: glaube also... Für mich als Schauspielerin war's jetzt nicht zu schwierig.
00:22:17: Einen prügeln!
00:22:19: Am Theater ist man einfach gewohnt.
00:22:22: Aber für ihn war es schon schwierig, weil er hat die ersten paar Mal und das war sehr schwer eigentlich doch dieses Wasser zu gehen auf dem Sand.
00:22:29: Das war sehr anstrengend.
00:22:31: Und der Peter hatte immer, hat die Szene, immer verlacht.
00:22:34: ja... Da musst
00:22:35: du immer lachen wenn du den schlägst?
00:22:38: Furchtbar lachen!
00:22:39: Und das ist natürlich nicht gegangen.
00:22:41: Jetzt musste ich das immer wieder wachen.
00:22:42: D.h.,
00:22:43: diese Szene die jetzt genommen wird wurde es wahrscheinlich die, wo ich schon so einen Zorn gehabt hatte.
00:22:47: Dass man sich da zum fünften Mal durch das Wasser wacheln muss.
00:22:51: Vollkommen angestrengt und der lacht noch immer.
00:22:54: ja?
00:22:55: Ja ... Ich verstehe, dann hast du ihm das Lachen rausgebrügelt.
00:23:01: Und ähm ... Dann gibt's jetzt noch eine Szene, weil du fast unangenehm ... Deine Figur hat ein Geburtstag empfehlt.
00:23:12: Ah ja!
00:23:12: Das wusste ich, dass das kommt.
00:23:13: Natürlich.
00:23:15: Na ja... Das ist ja... Ich weiß gar nicht, ob die Leute viele haben den Film sicher gesehen.
00:23:20: Also einen Riesen-Aufvorker werden noch nicht gesehen hat?
00:23:23: Ich spoiler das jetzt!
00:23:25: Also deine Figur hat Geburtstag versucht ihre Tochter zu erreichen, die ist nicht erreicht.
00:23:31: Aber deine Freunde sind mit ihr an Urlaub gefahren und es kommt mit anderen Frauen aus dem Hotel und die überraschen dich mit einer kleinen Geburtstagspartie und bringen einen jungen Mann mit.
00:23:41: Einen Stripper her.
00:23:42: Ja ein Stripper der auch und gerne über Nacht bleiben kann.
00:23:49: Das ist dann schon ne krasse Szene!
00:23:52: Ja, finde ich auch ehrlich gesagt
00:23:53: da...
00:23:54: Ja.
00:23:55: Aber da kann ich wieder ... Also, wenn man das mein Gesicht anschaut, es war mir wirklich unangenehm und ich hab immer versucht mich dann nicht drauf einzulassen um den Mann Schickel zurückzugehen.
00:24:06: Und die haben mich so aufgehust und jetzt mach das und schau, jetzt könnt ihr ... Die hat
00:24:09: dich aufgehost?
00:24:10: Die Kolleginnen oder dazu werfen
00:24:12: wir?
00:24:12: Nein im Spiel natürlich.
00:24:14: Vor der Kamera raus.
00:24:16: Die haben sich gedacht sie sind feiner aus wobei die machen schon auch
00:24:19: einige
00:24:20: Sachen
00:24:21: in dieser
00:24:21: Szene Und der junge Mann war das auch einfach gewohnt, dass das mit ihm passiert.
00:24:27: Also er wirkt nicht überrascht!
00:24:29: Es war
00:24:31: ein Schauspieler, also es war eigentlich kein...
00:24:34: Kein Sugar Boy?
00:24:35: Nein, das war kein... Das kann man schon
00:24:38: nicht erzählen.
00:24:40: Er hat uns erzählt, er ist Schauspieler.
00:24:44: Der Seidl sagt, er war ein richtiger
00:24:47: Stripper.
00:24:53: Ja, ich verstehe.
00:24:54: Wir waren sehr nett zu ihm nachher und er hat überhaupt kein Problem
00:24:57: mitgegeben.
00:25:00: Aber du sagst dann das passiert so in der Szene?
00:25:05: Es kann ja alles passieren, aber ich meine... Es ist doch auch euch klar, dass ihr es in eine gewisse Richtung chessen müsst.
00:25:14: Dass da ne Szene draus wird oder?
00:25:16: Also ich meine Ulrich Seidel hat auch im Interview gesagt er hat das drei Tage hintereinander gedreht die Szene oder so bis sie so war, dass ihm gefallen hat.
00:25:23: Zweimal
00:25:24: nicht zweimal gelogen.
00:25:26: Vielleicht zitier ich ihn auch falsch.
00:25:30: Er hat uns nach dem ersten Mal leider gemeint oi das kann jetzt nicht gescheit schneiden Weil der Kameramann irgendein Schäler gemacht hat und wir müssen es leider noch einmal machen.
00:25:41: Aber das war ihm einfach zu lame im Erfner.
00:25:43: Ja, ich verstehe ... Ich verstehe!
00:25:48: Und dann ist ja so... Es gibt jetzt eine ganz rührende Figur.
00:25:52: Das ist so der Barmann in diesem Club.
00:25:55: Und ich weiß nicht ob das in der Chronologie des Drehens passiert oder durch den Schnitt?
00:25:59: Also jedenfalls nach dieser Geburtstagsparty die aus dem Ruder läuft holst du dir diesen Jungen Barmann noch ins Zimmer.
00:26:08: Und dann wird's ja endgültig ...
00:26:10: Beendlich!
00:26:12: Da hab ich gefragt, wie schön der ist gesagt.
00:26:16: Weil man auch das Gefühl hat dieser junge Mann war es wirklich der Barmann vom Hotel?
00:26:25: Ja.
00:26:25: Der erste Mann in diesem Film, der sich dir aktiv verweigert.
00:26:29: Genau.
00:26:31: Der wollte halt nicht.
00:26:32: Nein und er hat sich aber auch.
00:26:35: Das hatte wahrscheinlich auch damit zu tun, dass er sich für einen anderen Beruf in China zeigt.
00:26:39: Ja, das ist ein Beruf hat der natürlich.
00:26:41: Einen guten Job!
00:26:46: Und jetzt in diesem Hotel gibt es ja wirklich wahnsinnig peinliche Szenenwürste oder tragekommische... Also es gibt hier zum Beispiel die Animatüre mit euch und dem Hotel auch immer, ich sag mal unter Anführung, ein unschuldiges Programm machen.
00:27:03: Zum Beispiel Botschan oder Weidwurf macht mit euren Sandalen.
00:27:08: Und das Ziel, euer Sandal zu werfen ist nicht ein Stock, sondern es ist ein anderer Hotelmitarbeiter.
00:27:13: Hat das ... Fust du's auf Realität?
00:27:16: Nein,
00:27:17: das wusste ich nicht auf Realitäten.
00:27:21: Also im Film kommt ja auch vor dass da so eine richtige Grenze gezogen wird am Strand.
00:27:29: bis wohin?
00:27:30: Also eine Schnur.
00:27:32: Ja,
00:27:32: genau!
00:27:33: Wirklich wie in der Umzäunung.
00:27:37: Wo?
00:27:37: die Beach Boys dürfen nicht übertreten und stehen dahinter.
00:27:41: Das war früher mal so da Es ist aber jetzt nicht mehr so.
00:27:44: Die dürfen nur noch nicht in den Hotelanlagen.
00:27:46: Ah ja ich
00:27:47: verstehe.
00:27:47: Das dürfen sie nicht.
00:27:49: Aber das ist auch eine ganz bizare Szene.
00:27:51: Toll also wo wir alle da auf einem Liegestylen am
00:27:54: Strand
00:27:55: pratet Und
00:27:56: beendlich Und
00:27:58: ja, es ist toll.
00:27:59: Es ist halt ...
00:28:00: Ich finde, dass wir natürlich diese ...
00:28:01: Ja, das ist wahrscheinlich Realität.
00:28:03: Ich war da nie ... Also ich war in Afrika, ich war ja wie du ... Wahrscheinlich weiß, seit langem muss ein Big da am Terto Avenida aktiv und natürlich merkt man dann, wenn weiße Leute dahin kommen, ist automatisch reich weil man auch allein sich diesen Flug leisten kann.
00:28:19: Genau!
00:28:20: Und dort natürlich ganz anderen Luxus hat was natürlich eine bezahre Situation ist.
00:28:27: Aber dort wird es natürlich auf die Spitze getrieben, weil das natürlich etwas ist, dass man da hinfährt und sozusagen ... ihr seid sozusagen die Sparbücher von denen, die da bereit liegen?
00:28:37: Und ihr, das natürlich auch
00:28:39: gewusst aussieht!
00:28:40: Es gibt ganz viele, die die Anlage nie verlassen.
00:28:43: Also ...
00:28:44: Kluburlauberinnen und
00:28:45: kluburlauben?
00:28:45: Ja, ja.
00:28:46: Die gehen nie raus.
00:28:47: Ich war ja am ersten Tag schon in die Stadt gefahren.
00:28:50: Ja.
00:28:51: Seidlatschan, Tiesel, wo sind Sie?
00:28:54: Da habe ich einfach eine Hotelangestelle gefragt.
00:28:56: Kann ich mit in die Stadt fahren?
00:28:59: Also da fährt man so mit...
00:29:00: Öffentlich ein Bus oder gibt es einen Schattelbus?
00:29:03: Nein, da
00:29:03: gibt's so Kleinbuse, wo die mal aufhält und dann fahrt man.
00:29:08: Ah ja, so Stabgas, ne?
00:29:09: Ja genau, genau.
00:29:10: Dann sagt man zumindest ein Pikier.
00:29:12: Mir fällt jetzt das Name nicht an wie es dein Kind heißt.
00:29:14: Und er hat schon Angst um mich gehabt, dass ich verschwunden bin!
00:29:19: Das ist ja toll daraus gehen, aber es gibt wie gesagt ganz viele Leute die einfach die Anlage nicht verlassen.
00:29:25: Ja bei denen ist eigentlich egal in welches Land sie
00:29:27: fahren.
00:29:28: Genau, genau.
00:29:28: Hauptsache das Buffet ist gut
00:29:30: für
00:29:30: die Poolanlage.
00:29:33: und dann gibt's auch eine tolle Szene wenn du Wenn du da von dem Animateur, wenn ihr im Pool sitzt und tanzt ... Also, im Pool gibt es so eine Wasserübung.
00:29:44: Man macht in der Polonese doch den Pool.
00:29:46: Da ist
00:29:47: er auch so?
00:29:48: Aber ich möchte noch mal auf das andere Spiel.
00:29:50: Also sandalenweit Wurf auf den anderen Hotel angestellten fußt nicht auf der Realität.
00:30:00: Das war ein Idee vom Herrn Seidel.
00:30:02: Vom
00:30:02: Herrn Seidl!
00:30:04: Und... Wie ist es eigentlich, weil du entblößt dich körperlich unzählisch in diesem Film?
00:30:11: Ist mein Eindruck.
00:30:13: Weil du ja wirklich ganz viel in diese Rolle reingibst und auch sagst, du wolltest keine Sex-Touristin spielen sondern eine Frau auf der Suche nach Liebe.
00:30:21: Ähm ... Ich muss ganz doof fragen was hat dich mehr gekostet?
00:30:26: Diese seelische Entblösung oder die körperliche?
00:30:30: Beides!
00:30:32: Das ist schon so, weil ich glaube deswegen war dieser Film auch so ein Hit, weil das unglaublich authentisch wirkt.
00:30:43: Man hat wirklich das Gefühl
00:30:44: ...
00:30:47: Weißt du?
00:30:48: Das ist ja das Tolle an dem Film, dass man irgendwann so vergisst, dass Schauspielerinnen sind, sondern dass man denkt zu haben diese Frauen vergessen, dass Kameras dabei sind und die Männer.
00:31:01: Es wirkt halt so authentisch.
00:31:04: Also ich weiß, wie du auch sagst, fußt ja viel auf der Realität in diesen Filmen.
00:31:10: Aber das macht glaube ich auch diese Kraft dieses Films aus oder?
00:31:13: Ja kann schon sein.
00:31:14: Das hängt schon ein bisschen mit der Person vom Herrn Seidel zusammen.
00:31:23: Man soll die sagen... Auch viele Statisten und so.
00:31:28: Er hat eine Ausstellung, dass man ihm gerne Also, dass man ihm gerne was erzählt hat.
00:31:34: Dass er mal gerne aufmacht.
00:31:36: Er gibt ihm so das Gefühl... Er hatte immer zu mir gesagt Frau Thiesel es passiert nichts, was sie nicht wollen.
00:31:43: Das müssen Sie wissen!
00:31:48: Und hattest du auch immer das Gefühl?
00:31:49: Weil es gibt ja viele Diskussionen später mit Ulrich Seidel und diesem Film den er jetzt in Rumänien vor einer Zeit gedreht hat Hattest du auch das Gefühl, dass das auch immer ganz klar so war?
00:31:59: Dass alle... Ja
00:32:01: also wenn es mir zu viel wird bin ich einfach aufgestanden um den gegangen aus.
00:32:05: Ja, ja.
00:32:07: Es ist halt ... Du hast ja auch schon gesagt in unserem Vorgespräch, dass du auch dieses Gefühl hast, dass in dem Film der Rumänien gedreht wurde, dass da nicht wirklich recherchiert
00:32:18: wurde.
00:32:19: Aber ehrlich gesagt, das Gefühl weil ich ja die Kostümenbilderin kenne und den Kameramann und die waren ja dabei Also man hätte schon die andere Seite hören müssen, bevor man solche Anschuldigungen in den Raum stellt.
00:32:35: Ja...
00:32:36: Das heißt leider nicht passiert.
00:32:37: Nein!
00:32:38: Wir können uns halt auch in dieser Sendung nicht auffügen, weil wir beide sozusagen mit diesem Film nichts... also keinsterweise verbunden sind und nicht so sind.
00:32:46: Aber sozusagen war ich glaube ich dir auch wichtig dazu was zu sagen.
00:32:51: Ja, weil ich mit der Kostümpel, die immer dabei war, gesprochen habe und die hat das ganz anders dargestellt.
00:32:56: Und es gibt ja auch eine Gegendarstellung vom Profil.
00:33:01: Aber es finde so schade, dass jemand ans Bein gebinkelt wird ohne die andere Seite zu sehen, dass das meiner Meinung nach keine gute journalistische Arbeit ist.
00:33:12: Ich kenne natürlich Uri Seidel nicht persönlich, sondern Arbeit... Es ist halt natürlich immer sehr schwierig gerade zum Thema mit Kindern was zu drehen.
00:33:20: Ich kann uns leider hier nicht auflösen.
00:33:23: Wir kommen zur etwas erfreulicheren Bezug auf Paradiesliebe, nämlich ... Dieser Film hat ja eben auf vielen Festivals und im Kino einen großen Erfolg gefällt.
00:33:32: Und du hast eine sehr, sehr prominenten Bewunderrate durchgekommen!
00:33:37: Das Entschuldigung musst du jetzt erzählen.
00:33:41: Wer ist dieser Junge?
00:33:43: Ich vergesse immer den Namen.
00:33:44: Okay ich helfe dir.
00:33:46: Pettis Robert
00:33:47: Pattinson.
00:33:48: Ich vergesse
00:33:50: immer diesen Namen, Edward aus Twilight.
00:33:53: Ja!
00:33:54: Jetzt
00:33:55: gerade in UDC
00:33:56: in einer großen Rolle im Kino gewesen.
00:33:58: Robert Pattinsen?
00:34:00: Erzähl bitte mal.
00:34:01: Weil ich habe ein Mail bekommen vom Herrn Seidl.
00:34:04: Also er hat mein Mail weitergeleitet eben von diesem Robert Pattensen wo er geschrieben hat.
00:34:10: Er hatte das Liebe gesehen und ... Also, er hat mir halt Kompliment
00:34:16: gemacht.
00:34:16: Ach du hast mir dieses Mail gezeigt oder diese Mail?
00:34:19: Das wissen wir korrekt
00:34:20: schon
00:34:21: mal.
00:34:22: In Österreich sagt man dieses Mail Robert Pattinson schreibt das seit diesem Film unglaublich toll für jetzt ganz großartig Und dass er findet, das die schauspielerischere Leistung von Margarete Thiesel einen der besten ist, die er in den letzten Jahren gesehen hat.
00:34:36: Ja entschuldige... Nein
00:34:38: ich weiß
00:34:39: es wirklich nicht!
00:34:39: Ich hab's mir nicht ausgedruckt über deinem Schreibtisch.
00:34:42: Du kannst ja nicht sehen was ich sage.
00:34:43: und er schreibt da noch drin wenn Robert, also wenn Ulrich Seidl für ihn Robert Pattinson vielleicht auch in einer Kombination mit Margarethe Thiesell ein Projekt hätte er wäre sofort dabei.
00:34:54: Also Ja, da fragst du ganz wohl.
00:34:57: Und jetzt frage ich mich, wo bleibt dieser Film?
00:35:00: Ja, frag' ich mich auch.
00:35:03: Woran könnte es liegen, Krete?
00:35:05: Ich weiß nicht!
00:35:06: Doch, du hast es mir erzählt... Was hat er
00:35:08: gesagt?!
00:35:11: Werde ich interviewt oder du?
00:35:16: Nein,
00:35:18: ich vergesse wirklich so zu sagen.
00:35:23: Also Ulrich Seidel hat gesagt, naja aber diese Hollywood Schauspieler können ja nicht improvisieren, dann musst du improvisieren.
00:35:28: Achso!
00:35:29: Ahja, okay.
00:35:31: Aber der kann doch
00:35:32: bestimmt...
00:35:33: also er macht dann einfach ein drei Jahre... Im Pro-Workshop der Robert Pattinson.
00:35:38: Vielleicht Robert Pattinsen, also Handlungsidee?
00:35:42: Vielleicht liegt es daran, dass noch keine Handlungsgröße sind.
00:35:44: Vielleicht kann das ja durchschreiben oder?
00:35:46: Ja
00:35:46: man muss ja anscheinend nichts schreiben.
00:35:48: Man kann's ja auch anscheinen improvisieren und erreichen doch vierte nach vierzehnt.
00:35:51: Also Robert Pattincen spielt einen Amerikaner, der nach Österreich fliegt um um seine umsteigen Wurzeln kennenzulernen und lernt in Wien eine wunderbare ältere blonde Frau kennen.
00:36:12: Und eine unglaublich tolle... Herald und Mort geschichtig.
00:36:16: Ich habe ja noch die E-Mail Adresse, vielleicht könntest du das im Schreiben...
00:36:19: Ja schreiben wir ihm gleich nachher!
00:36:21: Lass uns auch die Sendung zu Ende aufnehmen und dann schreiben
00:36:23: wir gleich die E
00:36:24: mail.
00:36:24: Brauchen wir die Sendungen gar nicht?
00:36:25: Können wir doch gleich machen?
00:36:26: Nein
00:36:27: doch, doch, weil dann haben wir zwanzig Zuschauer mehr.
00:36:31: Wenn wir durch die SendUNG schauen, schreiben wir demnach halt die E Mail, dann machen wir das und dann sagen wir Herr Bettin Sie können jederzeit Stopp sagen bei der Impostelei.
00:36:38: Das macht Herr Seidel natürlich mit euch aber es steht in den Vorsparen.
00:36:42: nach einer Idee verdünnes ich.
00:36:48: Ja, jetzt sind natürlich alle Leute neugierig.
00:36:51: Wo kann man Paradies-Liebe sehen?
00:36:53: Man kann ihn auf DVD und Blu-Ray kaufen!
00:36:56: Er ist Teil einer Trilogie, das könnte man vielleicht noch dazu
00:36:59: sagen.
00:37:00: Er hat nämlich nach Glaube Liebe Hoffnung nach diesem Horwartstück ... Das Paradies in diese drei Teile aufgetan.
00:37:05: Nein, nein, das muss ich jetzt was dazu sein.
00:37:07: Ja
00:37:07: bitte, sehr gerne!
00:37:09: Aber endlich spricht sie wieder, nachdem ich den Partner woher der Päddinsen
00:37:12: beschreiten musste.
00:37:12: Du lässt dann ja nicht zu Wort kommen!
00:37:15: Stimmt auch, Fairpoint Es war ja eigentlich angedacht vom Herrn Seidel.
00:37:20: nur ein Film
00:37:21: mit
00:37:22: drei Hauptdarstellerinnen Meine Schwester die sehr katholisch ist und meine Tochter.
00:37:28: Und dadurch dass da so viel Material da war, um ne achtzig Stunden oder das habe ich jetzt vergesst Also wahnsinnig viel Material hat er beschlossen eine Trilogie drauszumachen Nicht schlecht.
00:37:41: Und das war für mich eigentlich ganz gut, weil ich ... Ich hab noch nie so eine große Rolle gespielt in meinem Leben und es ist schon eine Riesenverantwortung, wenn man so ne Hauptsalle spielt.
00:37:52: Und ich habe mir immer gedacht, wenn ein bisschen mulmig war und ich schiss kriegt hab und keult hab am Balkon, dann schafft das alles nicht.
00:37:59: Dann haben wir gedacht, naja, ich bin ja eh nur eine von drei!
00:38:02: Das sind auch die Hofstädter mit den jungen Mädchen?
00:38:04: Ja genau!
00:38:04: Das war
00:38:06: super!
00:38:07: Was war denn so ... Wie hat das sie dann gesagt?
00:38:10: Ich hab gesagt, jetzt wird's ein Film.
00:38:13: Weil
00:38:13: das hat er angedeutet schon nach einem Jahr, dass es vielleicht doch drei Teile
00:38:16: gibt.
00:38:18: Das war natürlich auch aufregend an ...
00:38:21: War schon aufregender!
00:38:23: Toll!
00:38:24: Stimmt...
00:38:25: Für die junge Generationen im Film kann man bei Epic TV und bei Amazon Prime leiden.
00:38:30: Da sind die vier Euro sehr gut angelegt, würde
00:38:33: ich sagen.
00:38:37: Gibt es noch was zu sagen zur Paradiesliebe?
00:38:42: Ja, der Herr Seidel hat ein Reiseverbot in Kenia.
00:38:45: Wirklich?!
00:38:46: Weil er das Land in Verruf gebracht hat!
00:38:49: Wirklich?
00:38:50: Ja weil das negiert wird, dass das so ist und es ist so...
00:38:54: Ich denke mir, da sind für alle ein bisschen zugutbescheid über die Situationen, die stattfinden.
00:39:00: Und du hast auch angedeutet bevor wir mit der Aufnahme gestartet sind, dass einer der Männer auch im Zwischen verstorben ist.
00:39:07: Ja, einer ist ein Aidsverstorben.
00:39:09: Ein Aidsproblem ist riesig da in den Kinder.
00:39:11: Das
00:39:14: heißt, die ganzen Schugermamas haben ungeschützt sechs mit ihren Beach Boys?
00:39:18: Nein, das glaube ich nicht.
00:39:19: Okay.
00:39:20: Hätte es sein können, dass du das erfragt hast
00:39:22: ... Aber ... Du musst dir vorstellen... Wir haben jetzt noch eine Seite, aber es gibt ja viele Männer, die darunter fahren um sechs mit jungen Frauen zu haben.
00:39:33: Die ganz jungen Mädels auf dem Land.
00:39:37: Und es gilt die Blöde an sich, dass wenn du mit einer Jungfrau schläfst und du hast selber
00:39:44: Aids, dass du geheilt
00:39:45: wirst.
00:39:47: Du in Mosambik sag ich dir ... Da stand ein Schild da vor Orte.
00:39:53: Und zwar stand da so ... Ich repariere ein Fahrrad, weil mein Bruder sie von Aids halt.
00:39:58: Das war so ein Doppelangebot.
00:39:59: Wirklich!
00:40:00: Was das im August waren.
00:40:03: Also das mal zu sagen... Weißt du, wie du manchmal Angebote bekommst?
00:40:06: Dass du zwei Sachen zum Preis von einem bekommest?
00:40:09: oder so sagen.
00:40:11: Gut!
00:40:12: Nächstes... Und wir fliegen vom Kenia in mein geliebtes Hamburg und sind im der St.
00:40:54: Pauli Kneipe, der goldenen Handschuh und das ist ein Buch von Heinz Strunk, dass wir filmt wurde von Fatih Akim mit Jonas Dassler in der männlichen Hauptrolle und unter anderem mit dir Kräte in einer sehr wichtigen Rolle.
00:41:07: Wie kommt dann eine österreichische Aussperrillerin zu diesem Casting nach Hamburg?
00:41:12: Nein, das
00:41:13: verdank ich nur diesen Film Badis Liebe weil sonst hätte mich der Fatih Akin nie entdeckt, sonst hätte ich nie im Leben mit Fatih a Kim arbeiten können.
00:41:23: Also das heißt Bombero Productions ruft an und sagt, Vortiesel kommen Sie doch mal nach Hamburg.
00:41:28: Da fahrt die A-Kinder mit sich an treffen?
00:41:30: Ja, da hat eine sehr berühmte ... der namen ich jetzt wieder vergessen ab, Schauspielern abgesagt.
00:41:37: Und dann hat er am Sins auf mich gekommen.
00:41:40: Ja, ich verstehe.
00:41:41: Also das spielten in den Humbug, ist basiert auf einer wahren Geschichte.
00:41:46: Der Film zieht einen ja gleich rein, der Honka gespielt von dem jungen Jonas Dachsler Boris Karloff ... Artigen Make-up, sag ich mal.
00:41:58: Will erst eine Leiche, eine Frauenleicht von seiner Dachbodenwohnung in einem Müllsack runterzerren.
00:42:04: und dass kleine Mädchen dieser klinischen Familie als drunter wohnt, wacht vom Lärm auf öffnet Tür und starten an sieht natürlich nicht die Leiche nur ein Müllsac oder geht zurück in die Wohnung und denkt sich ja okay diese Leiche kann ich gar nicht entsorgen beginnt deswegen, diese Leichen zu zerschneiden und da in der Dachbundkammern zu horten.
00:42:28: Weil es deswegen einen sehr seltsamen Geruch gibt wie man auch dich im Trailer hört sagst du gleich so boah das stinkt ist eine wahre Geschichte des Buchenheils.
00:42:39: Strunk war ein totaler Bestseller Und Fatih Akin der sich ja auch vor harten Stoffen nicht scheut hat sich das Films angenommen.
00:42:49: Wie war das jetzt eigentlich so eine fertige Figur zu spielen, die wirklich ... Das ist ja auch unglaublich.
00:42:59: Wir sind wieder in Szenen, die total übergriffig sind.
00:43:03: Wieder sag ich mal... Ja, ich weiß
00:43:06: nicht!
00:43:07: Ich hab mir dann auch gedacht und gesagt, gut, ich hätte vielleicht einen anderen Gegenpart finden können.
00:43:12: Aber es ist natürlich sehr interessant.
00:43:16: Zeignet dich ja irre als Schausprung aus.
00:43:18: Man hat das Gefühl, du ... Also weil es gibt ja solche Schicksale wie diese Shuramami oder wie diese postütiert, die im Jahr Gott sei Dank, du bist ja einer der wenigen Personen, die ihm nicht zum Opfer fehl, also die nicht von ihnen geprafft wird?
00:43:32: Ja, gut, kommt doch!
00:43:33: Mich interessieren immer mehr die Figuren, die so außerhalb der Gesellschaft stehen.
00:43:38: Ich denk mal was, Klammer und so paar, dann da jeder wär's die Schönste, wärs die Schlankerste, wer ist die nette, wer is' die ... Was weiß ich... Und mich haben immer die kleinen Helden oder großen Helden vom Alltag, die interessieren mich.
00:43:53: Weil für sie ist eigentlich wenig Platz in unserer Filmwelt und denen würde ich gerne eher eine Stimme verleihen.
00:44:03: Es gibt ganz viele obdachlose Frauen und die haben es ganz schwer in unserer Gesellschaft.
00:44:08: Erstens sind wir eine Frau.
00:44:10: Obdachlosigkeit, das ist immer eine große Schande.
00:44:12: Das ist noch viel mehr als wie für Männer.
00:44:18: Die begeben sich in große Gefahr, weil sie immer ... Sie suchen zu Hause, wo sie schlafen und ja nicht auf der Straße sind.
00:44:26: Und begeben es sich dann sehr oft in grosse Gefahren, weil die bei Männern unterkommen, die sie ausbauten sexuell.
00:44:34: Ja?
00:44:36: Das ist so eine Figur, die kommt ja so abdachlos... Also die kommt so ... ganz abgerannt und fertig in diesen goldenen Handschuh, wo eben diese ganzen Leute wie Soldaten ... Das
00:44:49: war sehr lustig.
00:44:50: Ich musste dann den Vati Akim kennenlernen und durfte nach Hamburg fliegen und hab dann angeläutet.
00:44:58: Da haben wir uns getroffen vor einer Pizzeria und so.
00:45:01: Und dann haben wir was getrunken und da sag ich, na was ist jetzt?
00:45:04: Geht man nicht dahin zum goldenen Handschuh.
00:45:06: der wollte das eigentlich gar nicht und sagt er ja!
00:45:09: Gut, das machen wir.
00:45:10: Dann sind wir zu ihm nach Hause und haben sich andere Schuhe geholt, weil er nur die Schlaupfermann gehabt hat.
00:45:14: Weil das Lokal gleich bei mir in der Wohnung war ... Und dann sind wir im goldenen Handschuh gegangen!
00:45:18: Das fand ich toll.
00:45:20: Wow, okay.
00:45:22: Wurde das auch wirklich im Goldenen Handschuhe gedreht?
00:45:25: Die innern aufter aussehen auf jeden Fall über den Goldenen Handschuhe, aber nicht.
00:45:28: Nein,
00:45:28: das haben
00:45:29: sie
00:45:29: ganz genau nachgebaut.
00:45:32: Ja, ja.
00:45:32: Das können zwei Brüdern ... Ich glaub, der eine Bruder, dem war das gar nicht so recht.
00:45:38: Der hat nicht gedacht, dass das ein Werbung für das ist.
00:45:40: Nein, nein!
00:45:42: Wie für Kenia natürlich euer Film auch keine Werbung unbedingt war bei manchen?
00:45:47: Ja, bei manche nein.
00:45:48: So ist es halt immer, ne?
00:45:50: Genau.
00:45:51: Ah okay, weil es ist so witzig... Außen muss jetzt das Original sein und dann wird sich etwas weggeräumt oder die Außenfassade von Golden Hunt schuße
00:46:03: Alles nachgebaut, das war ganz toll.
00:46:05: Ganz toll nachgebaut in einem großen Studio im Böhmischen Hafen.
00:46:09: Da gibt es so leere Hallen
00:46:12: in
00:46:12: Hamburg.
00:46:13: Der ist ja aufgelassen worden und die Räume stehen alle leer.
00:46:17: Und da wurde das hinein gebaut.
00:46:19: Du gehst dahinein und denkst wirklich du bist woanders?
00:46:22: Das ist eine große Kunst.
00:46:25: Szenenbilder zu bauen.
00:46:26: Ja,
00:46:27: irre!
00:46:28: Tolle Ausstattung.
00:46:30: Auch die Kostüme von Kathrin Aschendorf sensationell... Man hat das Gefühl ja und jetzt würde mich interessieren wenn du schaust du dir deine eigenen Filme dann an eigentlich?
00:46:43: Ohja, schau
00:46:43: ich schon
00:46:44: nach.
00:46:46: Einmal am ersten Mal denkt man da bin ich alt geworden.
00:46:50: Ja wirklich!
00:46:51: Denkst du herrst dich freut'n sich mal.
00:46:53: Aber das sind wir relativ baldwurscht.
00:46:56: Und erst beim zweiten, dritten Mal sehen kann man die Geschichte begreifen und kann das Ganze viel besser sehen.
00:47:03: Also mir geht es so.
00:47:04: beim ersten Mal denke ich mal, ah, das hätte ich anders machen sollen.
00:47:06: Oh was machst du da?
00:47:08: Ich bin da schon ein bisschen sehr kritisch gegenüber.
00:47:11: Ja!
00:47:13: Ich komme da drauf weil's gibt eine ganz tolle Szene in dem Film wo Du dann mit dem Honker nach Hause gehst nachts.
00:47:20: Du findest den glaub ich jetzt auch nicht ganz doll, aber du freust dich natürlich.
00:47:24: Ja, aber ich kann wo über Nacht ... Ich
00:47:26: bin nicht auf
00:47:27: der Straße.
00:47:28: Es ist so ein Marke für die Obdachlosen vor allem auf der Strasse.
00:47:32: Ich hab da mit einer Sozialarbeiterin drüber geredet und das erzählt ja.
00:47:37: Und jedenfalls sagt er am nächsten Morgen, nachdem man dich wirklich übeln misshandelt hat in der Nacht, wenn er wieder kommt, geht es zur Arbeit dann bist du weg!
00:47:48: putzt ihm die ganze Wohnung, räumst alles auf und macht alles schön.
00:47:50: Damit er dich so behält ... Und eine Zeit lang bist du dann bei ihm?
00:47:55: Dann gibt es ... Ich koch
00:47:57: für ihn!
00:47:57: Kocht für ihn nun alles.
00:47:59: Und sein Bruder, gespielt von großartigem Akkosemann kommt zu Besuch.
00:48:03: Und was gibt's irgendwann in der Situation, dass du ihm erzählst, dass Du eine Tochter hast?
00:48:08: Ja.
00:48:09: Und dann gibt es diese Szene, wo ihr plötzlich einen Zettel hinschiebt, den du vorlesen sollst.
00:48:14: Ich erkläre, dass ich jetzt im Leben noch nie so gut hatte wie bei Herrn Honka.
00:48:19: Herr Honka war es viel besser als ich selber, was gut für mich ist und deshalb erkläre ich ferner Herrn Honker meine Leiblichte vor eine Tochter Rosi zuzuführen, dass er sie vernaschen darf.
00:48:39: Und da zieht's einem ja alles zusammen, das ist ja schon sehr hart, die Szene auch
00:48:45: ... Er weiß seine Lüge von mir!
00:48:49: Ah, es gibt gar keine Tochter.
00:48:50: Doch!
00:48:50: Aber die lebt in Österreich irgendwie nicht.
00:48:52: Ja, in
00:48:52: Wien.
00:48:52: Das kommt spicht daraus aus.
00:48:53: Ist ja dann sehr wütend auf Tisch.
00:48:56: Genau.
00:48:56: Und das ist ja alles historisch verbürgt.
00:48:58: Deine Figur ist doch historisch verbürgt?
00:48:59: Nein, ist dir gar nicht... Ich dachte
00:49:01: immer... Nein, ich hab' immer gesagt ... ähm...
00:49:03: Ja?
00:49:05: Äh, fahrt dich mit ihm bei mir zu.
00:49:07: Das ist ein Problem wenn ich.. Also man merkt dass ich österreicherin bin und da hat er einfach gesagt du hast ja kein Problem, schrei mal rein.
00:49:16: Ja
00:49:17: Du hast Österreich.
00:49:18: Es gab viele Zuhälter in Hamburg aus Wien?
00:49:21: Ja, total viele gerade in der Zeit!
00:49:23: Also das ist gar nicht so unlogisch und es war eigentlich für mich super.
00:49:28: Wenn ich mich jetzt da so konzentrieren müsste hamburgisch-hamburgerisch zu sprechen...
00:49:36: Ich bin ja auch noch zugereist.
00:49:37: Sollte ich das denn
00:49:38: wissen?
00:49:40: Interessant weil ich dachte mir vielleicht ist deine Figur ... überlebt hat.
00:49:46: Ist diese Figur komplett erfunden?
00:49:48: Nein, die hat es schon
00:49:49: gegeben.
00:49:50: Also ist schon historisch... Ich glaube schon!
00:49:54: Wir sind jetzt nicht so sicher
00:49:56: aber
00:49:57: wir behaupten das jetzt einfach.
00:49:59: Das ist ja auch ganz viel in diesen Abspannen dann auch zu sehen.
00:50:02: Aber
00:50:04: die ermordeten sind schon sicher
00:50:06: Ja, aber ich glaube es gibt eben so ein zwei Frauen.
00:50:09: den kommen sie dann auch vor Gericht im Aussagen.
00:50:11: Es ist ja auch eine.
00:50:12: im Abspann sind noch mehr Bilder zu sehen.
00:50:14: Aha!
00:50:16: Das meistert natürlich viel besser als ich gerede.
00:50:22: Leute das ist so schade dass wenn ich auf Kamera aufnehme an diese Gespräche redet es nämlich sehr wütend dass ich sie jetzt rein lassen weil sie sich nicht so sicher ob das stimmt oder nicht.
00:50:34: Heinz Strunk ist ja auch kurz zu sehen.
00:50:36: Ja, das war sehr
00:50:37: lustig!
00:50:38: Heinz
00:50:38: strunk durfte ja auch in der Kneipe, also im goldenen Handschuhe als Gast und durfte sich ganz viel überlegen was er sagt und leider ist nur so ein futzlicher
00:50:51: Befragung.
00:50:51: Ich bin ganz gerne ausgedacht.
00:50:52: War dann beleidigt meins denn?
00:50:54: Ich weiß nicht.
00:50:59: Dann der große Hackboom ist auch dabei So, das ist ja dieser älteren, der an der Idee ist.
00:51:05: Toll!
00:51:05: Super so... Weil du auf Fatih Akin, ich weiß nicht, ob du den Film am Rum gesehen hast?
00:51:10: Wunderbarer Film.
00:51:12: und da ist auch die Kindheits- erinnerung von Hackbom.
00:51:14: Und da ist Hackbomb nochmal noch zu sehen und kurz nach Fertigstellung dieses Films den Fatih Akim gedreht hat Stabhackbom so.
00:51:22: Hackboom ist halt in Hamburg eine Institution gewesen.
00:51:25: also total toll.
00:51:30: Victor, der Trautmundsdorf ist auch
00:51:33: dabei.
00:51:33: Genau.
00:51:34: Barbara Krabbe ist auch da bei.
00:51:36: Ja diese ganzen... Krass!
00:51:38: Also ihr alle, die ihr Frauen... Und
00:51:40: das war alles.
00:51:41: immer wenn ein Schwingung gut wird?
00:51:43: Man versteht sich untereinander so gut finde ich.
00:51:46: Ich glaube ja dass schon was ausmacht.
00:51:48: Die Schwingungen, aber wenn da keiner dabei ist, dann sagt ich bin das da und ich bin super.
00:51:54: Das spürt man.
00:51:56: Ja toll
00:51:57: Und auch die Frauen unter anderem.
00:51:59: Man war gaudig gehabt, ja?
00:52:00: Ja, super!
00:52:02: Und der junge Jonas Dassler ... Ich meine das ist schon für so einen jungen Schauspieler krasses Ding in so einer Rolle.
00:52:07: Toll.
00:52:08: Hat
00:52:08: das toll gemacht.
00:52:10: Ich mein, er hat mal ein bisschen Leid getan weil ich musste vor jedem Drehtag drei Stunden in der Maske sitzen und das ist für einen Schauspieler schon sehr anstrengend.
00:52:20: Das kann ich verstehen...
00:52:23: Was machst du jetzt auf deinem Handy?
00:52:25: Ähm,
00:52:26: ja ich schreib SMS.
00:52:27: Ich fatistiere mich gerade.
00:52:28: So, okay, wie kannst du mich so auffliegen lassen von den Leuten?
00:52:32: Ich habe hier einfach meine Notizen noch zu nehmen... Achso!
00:52:35: ...weil ich natürlich kurz sagen muss... Oh, das ist
00:52:36: ein Buch auf deinen Knien liegen.
00:52:37: Ja, ich muss auf mehreren... Ich hab auch eine Blu-ray und eine DVD-Hülle neben mir liegen um Dinge nachzugucken.
00:52:45: Um zum Beispiel zu sagen dass der Goldene Handschutz Jahrhundert neunzehn ins Kino kam Und jetzt inzwischen aber natürlich auf mehrern Streaming-Kanälen zu sehen ist.
00:52:56: Man kann ja bei HBO Max, wenn man ein Abo hat, sehen... ...man kann in das Amazon Prime Video sehen!
00:53:02: Man kann ihn aber auch live bei Apple TV, bei RecruitingTV und bei Google Play Filme.
00:53:08: Aber man kann den auch auf DVD und Blu-Ray kaufen.
00:53:10: Das ist alles möglich was ihr euch diesen Film ansehen könnt.
00:53:15: Ich sage auch gleich wie der erste Film Das ist ein harter Film.
00:53:18: Wir haben jetzt beide Filme mit dir geredet, warum nicht die Sonntagmache?
00:53:22: Wie heißt die
00:53:22: tolle Schauspielerin?
00:53:23: Die deutsch-amerikanische, mit der der Fatih Akim auch gedreht hat...
00:53:28: Diane Kruger!
00:53:29: Ja,
00:53:31: Diane Krugger.
00:53:32: Da hat er doch den Film davor gemacht.
00:53:36: Aus dem Nichts.
00:53:37: Dass das Kind stirbt mit einem Unfall.
00:53:40: Ja aus dem Nicht.
00:53:41: Ach so, das ist da wo ihr Ehemann doch ... das meint ich mit Auslinix.
00:53:45: wie Ihr Ehemmann Bei dem Atem, also von den Rechtsradikalen amordet wird uns überlegt.
00:53:51: Ach
00:53:51: so?
00:53:51: Na dann heißt der
00:53:53: Anderen ... Sie haben, glaub ich, mehrere Filme zusammen gedreht.
00:53:56: Es war die bei der Premiere.
00:53:57: Ja!
00:53:59: Und er hat uns allen gratuliert und hat gesagt, du traust dich was.
00:54:05: Da war ich nebenbei gestanden.
00:54:07: Wow...
00:54:09: Meine Idee wird immer größer.
00:54:10: Also Robert Pattinson und Daniel Krüger spielen einen Ehepaar, die sich entfremdet haben eher um seine Wurzelsorn.
00:54:18: Und dann kommt die Anne Krüger im letzten Teil nach Österreich, oben Robert Pattinson zu stellen.
00:54:27: und Robert Pattinsen wohnt in einem Wiener Schrebergarten mit dir zusammen und sie lernt dich kennen und sagt, warum die?
00:54:33: Warum keine andere Frau!
00:54:35: Ihr brügelt euch dann durch den WienER
00:54:37: Prater.
00:54:38: Ja das ist ja nicht schlecht.
00:54:40: Toll Toll.
00:54:42: Und der Geisterbahn ändert dann alles?
00:54:44: Der
00:54:45: Geisterbahn!
00:54:47: So ist es, so ist es.
00:54:48: Robert Pattinson natürlich.
00:54:49: sehr wichtig ist dass er auch in einem kleinen Auftritt als Vampir hat.
00:54:52: Natürlich
00:54:52: deswegen sage ich ja Geistermann.
00:54:55: Sonst macht das doch nicht.
00:54:57: Ja genau man weiß auch was improvisieren muss.
00:55:00: Ja sehr gut.
00:55:02: Fantastisch immerhin sowas ganz schönes.
00:55:06: Ein Schauspieler spielt eine kleine Rolle.
00:55:07: Du hast keine Szene mit ihm in dem Film.
00:55:10: Jürgen Uter, der leider ein Zwischen verstorben ist ... Mit ihm habe ich am Hamburger Schauspulaus mehr Produktionen erarbeitet und der spielt den Chef, der da als Nachtwächter den Honker einstellt.
00:55:23: Und das wusste ich gar nicht, dass Jürn damit gespielt hat!
00:55:25: Das war sehr schön.
00:55:26: Wir sind aber in Dortmund gespielt?
00:55:28: Nein, du hast mit Jürg-Uter in Dortmond gespielt!
00:55:31: Ach nein!
00:55:32: Ach, erzähl noch.
00:55:33: Das brauch ich jetzt noch zum Abschluss.
00:55:34: Der hat doch selber geschrieben auch?
00:55:37: Ja
00:55:37: genau der hat so Rewöhn auch geschrieben.
00:55:39: Irgendwann
00:55:40: war er mal ... Er war da blundschläge Helden haben wir gespielt
00:55:44: und ... Nein von Schorn, wow!
00:55:46: Wow...
00:55:48: Der ist schon gestorben.
00:55:49: Okay, der war doch gar nicht zu alt.
00:55:52: Nein, krebs.
00:55:54: Hat den dahingehaft.
00:55:58: Ja, ich hab mir die mehrere Produktionen inszeniert.
00:56:01: Das waren tolle Arbeiten mit dem.
00:56:04: Echt schön!
00:56:05: Unglaublich!
00:56:06: Jürgen, dann wird man dir diese
00:56:08: Folge ... Das haben wir uns vorher ausgemacht?
00:56:11: Nein,
00:56:11: das ist echt.
00:56:12: Wir haben auch echte Gefühle.
00:56:14: Jürg, wie wird man ihr diese Folge, wo auch immer du bist?
00:56:18: Unglaublig, das hätte ich nicht gedacht.
00:56:20: Ich dachte mir, weil ich das ... Wie du mich ja aufblattelt hast, dass ich ein Notizbuch brauche.
00:56:27: Ja, ja ... Weil da hatte ich noch den anderen jungen Utergästen notiert und jetzt sag ich das nach und du würdest sagen, hm, weh und so?
00:56:36: Aber das ist unglaublich!
00:56:37: Ich hab zusammengespielt.
00:56:38: Erinnere
00:56:38: ich mich noch bei der ... Da war ich Anfängerin oder ganz am Anfang.
00:56:44: Und dann habe ich immer bei der Hauptprobe ... Man muss zu sagen, Nullerprobe heißt ... Alles mit allem.
00:56:52: Das heißt, man ist mit Maske und Kostüm.
00:56:55: Und da weiß ich noch genau ... Ich hab die falschen Kostüme angezogen von mir in den falschen Szenen.
00:57:02: Das ist ja das falsche Kostün!
00:57:03: Das falsche?
00:57:04: Okay... Und der Jürgen sagt schon, lasst sie doch.
00:57:08: Ach geil, wie lustig.
00:57:10: Aber wir müssen uns aufpassen, wir tun nicht so viel.
00:57:12: In der letzten Staffel habe ich glaube ich schon vier Folgen über Tode gemacht.
00:57:16: Du musst jetzt wirklich schauen, dass sich in dieser Staffel nicht so, weil dann denken alle sozusagen Warum macht ihr nicht den Gesprächsreiber, den Zentralfriedhof oder die schönsten Friedhof-Röfe Europas?
00:57:27: Ich hab zwar Enkelkinder.
00:57:28: Das ist sehr lebendig!
00:57:30: Ja,
00:57:30: sehr gut.
00:57:31: Lass mal noch untergefallen.
00:57:32: Willst du sie grüßen?
00:57:33: Ja.
00:57:34: Sie hören sich das bestimmt irgendwann an.
00:57:35: Sophie... ...ist meine Tochter.
00:57:39: Du kennst sie alle.
00:57:40: Ich kenne
00:57:40: sie alle!
00:57:41: Wir waren sogar zusammen im Kino mit deinen Kindern vor Jahren.
00:57:43: Echt?!
00:57:44: Aber nicht
00:57:44: Paradiesliebe.
00:57:46: Nein, nicht Paradiebsliebe!
00:57:47: Und die Sophie hat zwei Kinder.
00:57:48: Maxi und die Charlotte.
00:57:51: Schöne Größe.
00:57:52: Aber wenn du die Soffe so mitgegrüßt hast, musst du deinen Sohn färben?
00:57:55: Der Ferdinand auch noch grüßen.
00:57:57: Schönen
00:57:57: Grüße!
00:57:58: Franz haben wir schon erwähnt.
00:57:59: Wir haben eigentlich jetzt deine ganze Familie
00:58:01: drauf.
00:58:02: Das ist gut.
00:58:03: Die haben wir gekröst.
00:58:03: Wunderbar.
00:58:06: Krete vielen Dank dass du dich bereit erklärt hast alles zu erzählen Gerade an die Dinge, wo du dich nicht erinnern kannst.
00:58:13: Robert Pattinson oder wie der heißt und ...
00:58:18: Ich denke immer man muss im Jetzt leben!
00:58:20: Es ist vorbei!
00:58:21: Und es ist weg?
00:58:23: Und was kann ich mir das?
00:58:24: wohin?
00:58:24: Kann ich mir denn nicht aufschreiben?
00:58:26: Aufs Hirn oder was?
00:58:28: Der hat mich doch schon längst vergessen.
00:58:31: Wir schreiben dem gleich nachher die E-Mail.
00:58:33: Du lebst im Jetzt, ich liebe im Zweiwochen Rhythmus weil in zwei Wochen geht es weiter.
00:58:38: ein Kollege den du auch kennst ist dann nämlich zu Gast, nämlich Felix Knopp ist in zwei wochen.
00:58:44: Die Folge heißt Im Dunkel der Nacht.
00:58:46: wir unterhalten uns über das schöne Genre Finnois und dann wieder zwei Wochen drauf also in einem knappen Monat ist der wunderbare Ulrich Mattes zu Gast.
00:58:59: Das war ein Film unseres Lebens mit Margarete.
00:59:03: Show me everything.
00:59:07: Grüßlinge!
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